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Pflegepolitik und Recht
20.02.2026
"Systemversagen in der Pflege: Experten fordern dringende Reformen"
Pflegekrise: Experten mahnen Reformen an, um das Systemversagen zu beheben. Bundesregierung plant Änderungen bis 2026, doch Fortschritt bleibt umstritten.
Pflegekrise: Experten mahnen Reformen an, um das Systemversagen zu beheben. Bundesregierung plant Änderungen bis 2026, doch Fortschritt bleibt umstritten.
In Deutschland steht die Pflege vor erheblichen Herausforderungen, die ein "Systemversagen" widerspiegeln, so ein Experte laut "www.allgaeuer-zeitung.de". Die steigende Zahl an Pflegebedürftigen trifft auf zu wenige Pflegekräfte, was dringende Reformen erforderlich macht. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) plant eine umfassende Reform bis Ende 2026, doch Pflegeverbände kritisieren den bisherigen Fortschritt als unzureichend. Gesundheitsökonom Heinz Rothgang fordert grundlegende Veränderungen, darunter eine sektorenfreie Versorgung und eine erweiterte finanzielle Basis der Pflegeversicherung.
Neues BEEP-Gesetz: Entlastung für pflegende Angehörige durch Änderungen
Das BEEP-Gesetz reduziert Bürokratie für pflegende Angehörige: Beratungsbesuche bei Pflegegrad 4 und 5 nur alle sechs Monate nötig.
Das BEEP-Gesetz reduziert Bürokratie für pflegende Angehörige: Beratungsbesuche bei Pflegegrad 4 und 5 nur alle sechs Monate nötig.
Das neue BEEP-Gesetz soll Familien entlasten, indem es die Bürokratie verringert und mehr Unterstützung bereitstellt. Laut Berichten der Allgemeinen Zeitung müssen verpflichtende Beratungsbesuche bei Pflegegeldbezug für Pflegegrad 4 und 5 nun nur noch alle sechs Monate erfolgen. Diese Änderung bringt mehr Freiraum für pflegende Angehörige.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
20.02.2026
Erfolgreiches "Leading-Nurse"-Modellprojekt stärkt Pflegequalität in Bayern
Das "Leading-Nurse"-Modellprojekt zeigt in Bayern positive Wirkung und stärkt in 16 Caritas-Einrichtungen die Pflegequalität und Verantwortungsübernahme.
Das "Leading-Nurse"-Modellprojekt zeigt in Bayern positive Wirkung und stärkt in 16 Caritas-Einrichtungen die Pflegequalität und Verantwortungsübernahme.
Das bayerische Gesundheitsministerium zieht ein positives Fazit aus dem „Leading-Nurse“-Modellprojekt, das in 16 Caritas-Einrichtungen getestet wurde. Dieses Projekt zielt darauf ab, die Pflegequalität und Verantwortung zu stärken. Gesundheitsministerin Judith Gerlach betonte laut www.altenpflege-online.net, dass das Konzept wesentlich dazu beigetragen habe, Vertrauen und Verantwortungsbewusstsein in der Pflege zu fördern. Das Modellprojekt wird als Erfolg gewertet, was darauf hindeutet, dass solche Initiativen in Zukunft weiterverfolgt werden könnten.
Analyse: Steigender Wunsch nach assistiertem Suizid bei Krebspatienten
Analyse: Mehr Krebspatienten wünschen assistierten Suizid – Ärzte sehen sich neuen Herausforderungen und Unsicherheiten gegenüber.
Analyse: Mehr Krebspatienten wünschen assistierten Suizid – Ärzte sehen sich neuen Herausforderungen und Unsicherheiten gegenüber.
Laut einer Quelle der Ärztezeitung greift eine Analyse der Universität Halle das Thema des steigenden Wunsches nach assistiertem Suizid bei Krebspatienten auf. Es wird berichtet, dass dieser Wunsch in der Zukunft eine Herausforderung für Ärztinnen und Ärzte darstellen könnte. Die Analyse zeigt, welche Motive die betroffenen Patienten haben, sich für einen assistierten Suizid zu entscheiden. Unsicherheiten auf Seiten der Ärzte wurden auch auf dem Deutschen Krebskongress thematisiert.
Studie: Benachteiligung häuslicher Pflegender durch Pflegeversicherung
Studie kritisiert: Pflegeversicherung benachteiligt häusliche Pflegende finanziell gegenüber Heimbewohnern, warnt Sozialpolitikerin Notburga Ott.
Studie kritisiert: Pflegeversicherung benachteiligt häusliche Pflegende finanziell gegenüber Heimbewohnern, warnt Sozialpolitikerin Notburga Ott.
Eine Studie von Notburga Ott, Expertin für Sozialpolitik der Ruhr-Universität Bochum, zeigt, dass pflegende Angehörige durch die Soziale Pflegeversicherung (SPV) benachteiligt werden. Während Heimbewohner von einheitlichen Eigenanteilen profitieren, fehlen in der häuslichen Pflege vergleichbare Ausgleiche. Ott kritisiert, dass die gesetzlichen Pflegegeld- und Sachleistungsbeträge nicht empirisch begründet sind, was zu ungleich verteilten finanziellen Belastungen führt. Ein insgesamt widersprüchliches System mit Verteilungsproblemen belastet besonders häuslich Pflegende. (Quelle: www.carevor9.de)
Pflegeberufebeteiligungsverordnung stärkt Mitwirkung auf Bundesebene
Neue Verordnung stärkt Pflegeberufe: Mit der Einführung der Pflegeberufebeteiligungsverordnung wird die Mitwirkung auf Bundesebene erheblich ausgebaut.
Neue Verordnung stärkt Pflegeberufe: Mit der Einführung der Pflegeberufebeteiligungsverordnung wird die Mitwirkung auf Bundesebene erheblich ausgebaut.
Die Pflegeberufebeteiligungsverordnung ist in Deutschland in Kraft getreten und soll erstmals verbindliche Rahmenbedingungen für die Mitwirkung der Pflegeberufe auf Bundesebene schaffen. Die Verordnung, welche am 13. Februar 2026 im Bundesgesetzblatt verkündet wurde, etwa einen Tag später wirksam. Der Deutsche Pflegerat (DPR) übernimmt dabei die Rolle der maßgeblichen Vertretung der Pflegeorganisationen. Christine Vogler, Präsidentin des DPR, betonte die Bedeutung der Verordnung für die Professionalisierung der Pflege auf Bundesebene (www.bibliomed-pflege.de).
Reformjahr 2026: Politik im Zugzwang für faire Pflegefinanzierung
2026 wird zum Reformjahr: Politik muss dringend faire Pflegefinanzierung sichern und zugleich Gesundheitsversorgung modernisieren.
2026 wird zum Reformjahr: Politik muss dringend faire Pflegefinanzierung sichern und zugleich Gesundheitsversorgung modernisieren.
Die aktuelle Ausgabe des "Ersatzkasse Magazins" beleuchtet das Jahr 2026 als ein bedeutendes Reformjahr für Gesundheit und Pflege. Die Politik sei gefordert, eine faire Finanzierung der Pflege sicherzustellen und gleichzeitig die Gesundheitsversorgung zu modernisieren. Der Verband der Ersatzkassen betont, dass steigende Personalkosten die Eigenbeteiligung der Versicherten erhöhen könnten und appelliert an die Politik, Lösungen zu finden, um die finanzielle Belastung zu begrenzen. Die Gesundheits- und Pflegepolitik steht aufgrund zahlreicher Wahlen unter Zeitdruck, so vdek.com.
Grippewelle überschritten: Impfquoten bei Risikogruppen weiterhin niedrig
Grippewelle überschritten, Impfquoten bei Risikogruppen kritisch niedrig – Experten raten zur Impfung, besonders bei über 60-Jährigen und chronisch Kranken.
Grippewelle überschritten, Impfquoten bei Risikogruppen kritisch niedrig – Experten raten zur Impfung, besonders bei über 60-Jährigen und chronisch Kranken.
Die Grippewelle in Deutschland hält zwar an, scheint jedoch ihren Höhepunkt bereits überschritten zu haben. Dies berichtet die "Ärzte Zeitung" und liefert einen Überblick über die aktuelle Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen. Die BARMER gibt zu bedenken, dass die Impfquote besonders bei über 60-Jährigen noch immer weit hinter den internationalen Zielen zurückbleibt. Auch für chronisch kranke Menschen unter 60 Jahren besteht laut Experten ein erhöhtes Risiko durch Grippeinfektionen. Eine Fachkommission der STIKO empfiehlt daher, die Grippeimpfung auch bei gesunden Kindern ab 6 Monaten vorzunehmen, um die Krankheitslast zu reduzieren. In Rheinland-Pfalz hat die Kassenärztliche Vereinigung nun außerdem die wirtschaftliche Vorbestellung von Grippeimpfstoff ohne Regressrisiko ermöglicht, was in Vorbereitung auf den kommenden Winter von Bedeutung sein könnte.
Bad Krozingen: Fachgespräch zu Pflege und demographischen Herausforderungen
In Bad Krozingen diskutieren Experten am 25. Februar 2026 im Kurhaus über demographische Herausforderungen und steigende Pflegekosten.
In Bad Krozingen diskutieren Experten am 25. Februar 2026 im Kurhaus über demographische Herausforderungen und steigende Pflegekosten.
In Bad Krozingen findet am 25. Februar 2026 ein Fachgespräch zum Gesundheitswesen und zur Pflege statt, wie www.regiotrends.de berichtet. Eingeladen haben die Sozialausschüsse der CDU Südbaden und die Senioren Union. Das Treffen im Kurhaus widmet sich den Herausforderungen durch demographische Entwicklungen und steigende Kosten in der Pflege. Nach einem Impulsreferat von Birgit Schaer führen Experten, darunter Vertreter der Theresienklinik und der BARMER, eine Diskussion. Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen.
PKV warnt: Reformpläne könnten Pflegekosten bis 2040 stark erhöhen
Die PKV warnt vor Reformplänen der Pflegeversicherung, die Pflegekosten bis 2040 drastisch erhöhen und Zusatzkosten von bis zu 137,6 Milliarden Euro verursachen könnten.
Die PKV warnt vor Reformplänen der Pflegeversicherung, die Pflegekosten bis 2040 drastisch erhöhen und Zusatzkosten von bis zu 137,6 Milliarden Euro verursachen könnten.
Laut der Quelle "medinfoweb.de" äußert der Verband der Privaten Krankenversicherung deutliche Kritik an Reformvorschlägen der Arbeitsgruppe "Zukunftspakt Pflege". Diese zielen darauf ab, die gesetzliche Pflegeversicherung zu reformieren. Der Verband prognostiziert, dass durch die geplante Deckelung der Eigenanteile auf 1.200 Euro hohe Zusatzkosten bis 2040 entstehen könnten, mindestens 101,9 Milliarden Euro. Ein Absinken des Pflegedeckels auf 1.000 Euro könnte die Belastung auf 137,6 Milliarden Euro erhöhen. Die Vorschläge stoßen auf geteilte Meinungen, insbesondere hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen.
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