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Pflegepraxis, Organisation und Innovation
10.02.2026
PFLEGE PLUS 2026: Fachmesse in Stuttgart fokussiert Zukunftsthemen
PFLEGE PLUS 2026: Experten treffen sich in Stuttgart vom 5. bis 7. Mai zu Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Personalbemessung in der Pflege.
PFLEGE PLUS 2026: Experten treffen sich in Stuttgart vom 5. bis 7. Mai zu Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Personalbemessung in der Pflege.
Die PFLEGE PLUS 2026, eine bedeutende Fachmesse mit Kongress, findet vom 5. bis 7. Mai in Stuttgart statt. Fachkräfte, Führungskräfte und Nachwuchstalente der Pflegebranche können an praxisnahen Fortbildungen und interaktiven Workshops teilnehmen sowie Fortbildungspunkte in zertifizierten Seminaren sammeln. Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Personalbemessung stehen im Fokus. Ziel ist es, die Teilnehmer in die Gestaltung der Pflegezukunft einzubeziehen. Weitere Informationen sind auf der Webseite pflegeplus-messe.de zu finden. (Quelle: www.gesundheit-adhoc.de)
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
10.02.2026
Pflegeberufe: Wissenschaftsrat fordert mehr Prävention und Ausbildung
Der Wissenschaftsrat fordert einen Kulturwandel für Pflegeberufe: Prävention und präventionsorientierte Ausbildung sollen zentrale Rollen spielen.
Der Wissenschaftsrat fordert einen Kulturwandel für Pflegeberufe: Prävention und präventionsorientierte Ausbildung sollen zentrale Rollen spielen.
Der Wissenschaftsrat hat ein Positionspapier verabschiedet, das mehr präventive Aufgaben für Pflegeberufe fordert. Im Zuge eines geforderten gesundheitsorientierten Kulturwandels sollen Prävention und Gesundheitsförderung zentrale Säulen des Gesundheitssystems werden. Dies eröffnet neue Berufsfelder, wie etwa die Community Health Nurse. Das Papier betont, dass Prävention als Teamsport gesehen werden sollte. Zudem empfiehlt der Wissenschaftsrat eine verstärkte präventionsorientierte Ausbildung in Pflegeberufen. Dies berichtet Bibliomed-Pflege.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
10.02.2026
Würzburger Klinikum: Pflege- und Medizinstudierende versorgen gemeinsam
Am Uniklinikum Würzburg starten Pflege- und Medizinstudierende die gemeinsame Patientenversorgung auf der neuen interprofessionellen Station WIPSTA.
Am Uniklinikum Würzburg starten Pflege- und Medizinstudierende die gemeinsame Patientenversorgung auf der neuen interprofessionellen Station WIPSTA.
Am Universitätsklinikum Würzburg übernimmt eine neue interprofessionelle Ausbildungsstation, WIPSTA, erstmals die Versorgung von Patienten, bei der Pflegeauszubildende und Medizinstudierende gemeinsam arbeiten. In dem zweiwöchigen Projekt vom 23. Februar bis 5. März sind 20 Pflegeauszubildende und vier Medizinstudierende beteiligt, wie www.mainpost.de berichtet. Ziel sei es, die Kommunikation und Entscheidungsfähigkeit im Team zu fördern. Trotz eigenständiger Arbeit bleibt die Patientensicherheit durch kontinuierliche Begleitung von Fachpersonal gewährleistet.
Pflegebündnis fordert digitalen Wandel bei Pflegereform und Finanzierung
Das Pflegebündnis fordert angesichts Personalmangels und demografischer Herausforderungen einen digitalen Wandel in der Pflegereform für bessere Finanzierung und Qualität.
Das Pflegebündnis fordert angesichts Personalmangels und demografischer Herausforderungen einen digitalen Wandel in der Pflegereform für bessere Finanzierung und Qualität.
Angesichts des demografischen Wandels und anhaltenden Personalmangels drängt das Bündnis Digitalisierung in der Pflege auf einen Kurswechsel bei der Pflegereform, berichtet die Plattform "Altenpflege Online". Digitale Lösungen müssten konsequenter eingebunden werden. Die bisherige Umsetzung werde als unzureichend kritisiert, es fehle an festen Finanzierungsregelungen und politischem Willen. Digitalisierung solle als eigenständige Disziplin anerkannt werden, um die Qualität der Pflege langfristig zu sichern.
Dänische Studie: Hypothermie bei Älteren erhöht Sepsis-Risiko erheblich
Dänische Studie zeigt: Hypothermie erhöht das Sepsis-Risiko bei Senioren drastisch und erfordert präzise Temperaturüberwachung in der Notfallmedizin.
Dänische Studie zeigt: Hypothermie erhöht das Sepsis-Risiko bei Senioren drastisch und erfordert präzise Temperaturüberwachung in der Notfallmedizin.
In einer dänischen Studie wurde festgestellt, dass eine Körpertemperatur unter 36 °C bei älteren Menschen mit Sepsis ein alarmierendes Signal sein kann. Hypothermie in der Notaufnahme deutete auf ein signifikant erhöhtes Mortalitätsrisiko hin. Im Gegensatz dazu war Fieber mit einem verminderten Risiko verbunden. Dieser Zusammenhang galt jedoch nicht für Infektionen ohne Sepsis. Dies unterstreicht die Bedeutung der genauen Temperaturüberwachung bei Senioren in der Notfallmedizin. Die Ergebnisse, veröffentlicht auf aerztezeitung.de, heben hervor, dass eine rechtzeitige Interventionsstrategie bei Hypothermie entscheidend sein kann, um die Prognose für Patienten mit Sepsis zu verbessern.
Neue Regelung begünstigt unqualifizierte Betreuung in ambulanter Pflege
Neue Regel ermöglicht ab 2026 unqualifizierte Betreuung in ambulanter Pflege, Pflegefachkräfte entscheiden künftig über Qualifikationen, Kurswechsel begrüßt.
Neue Regel ermöglicht ab 2026 unqualifizierte Betreuung in ambulanter Pflege, Pflegefachkräfte entscheiden künftig über Qualifikationen, Kurswechsel begrüßt.
Ab dem 1. Juli 2026 können Betreuungskräfte in der ambulanten Pflege ohne die bisher nötige formelle Qualifikation nach § 53b SGB XI arbeiten. Die neuen Maßstäbe und Grundsätze für die Qualitätssicherung (MuG ambulant) wurden durch das Bundesgesundheitsministerium genehmigt. Verantwortliche Pflegefachkräfte entscheiden künftig über notwendige Qualifikationen. Die Regelung, die ursprünglich im Februar 2024 eingeführt wurde, führte zu erheblichem Mehraufwand. Jens Klaschewski von der Unternehmensberatung Wißgott begrüßt diesen Kurswechsel, da er praxisnaher ist, berichtet www.haeusliche-pflege.net.
SPD will GKV stabilisieren: Beiträge auf alle Einkommensarten geplant
Die SPD plant GKV-Stabilisierung durch Beiträge auf alle Einkommensarten. Kritik von der Union und verhaltene Reaktionen der Krankenkassen folgen.
Die SPD plant GKV-Stabilisierung durch Beiträge auf alle Einkommensarten. Kritik von der Union und verhaltene Reaktionen der Krankenkassen folgen.
Die Gesundheitsausgaben in Deutschland werden in diesem Jahr ein Rekordniveau von 370 Milliarden Euro erreichen, wie die Ärzte Zeitung berichtet. Die SPD hat einen Vorstoß unternommen, um die finanzielle Stabilität der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu sichern, indem Beiträge auf alle Einkommensarten erhoben werden sollen. Dies beträfe auch Kapitaleinkünfte und Mieteinnahmen. Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD, Dr. Christos Pantazis, argumentiert, dass die Belastung nicht nur auf den Schultern der Beschäftigten ruhen sollte. Die Unionsfraktion lehnt diesen Vorschlag jedoch ab, da zunächst Effizienzreserven gehoben werden sollten. Die Kassen reagieren verhalten und fordern eine Dämpfung der Ausgabenentwicklung. Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Ersatzkassenverbandes, betont das bestehende Ausgabenproblem, während die Gesundheitsministerin Nina Warken einer Entlastung durch Streichung versicherungsfremder Leistungen zustimmt. Dies könnte etwa zehn Milliarden Euro jährlich einsparen.
Entlastungsbetrag: Private Helfer in drei Bundesländern profitieren
Pflegebedürftige in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen können den Entlastungsbetrag von 131 Euro auch für geschulte Nachbarn nutzen.
Pflegebedürftige in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen können den Entlastungsbetrag von 131 Euro auch für geschulte Nachbarn nutzen.
Pflegebedürftige mit einem Pflegegrad können monatlich einen Entlastungsbetrag von 131 Euro für Alltagshelfer erhalten. In Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen kann dieser Betrag auch Nachbarn zugutekommen, die pflegende Unterstützung leisten, sofern sie eine kurze Fortbildung absolviert haben. An enge Verwandte wird der Betrag nicht ausgezahlt. Das Geld wird den Betroffenen nicht direkt überwiesen, die zunächst selbst zahlen und die Rechnung bei der Pflegekasse einreichen müssen. Die Regelung, die von der Stiftung Warentest erklärt wird, erlaubt die Zahlung des Entlastungsbetrags an private Helfer in nur wenigen Bundesländern. Die Betroffenen sollten sich stets informieren, wie der Entlastungsbetrag genutzt werden kann, da dies von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist. Beratung durch die Pflegeversicherung wird empfohlen, um den maximalen Nutzen zu gewährleisten. In einer Studie zeigt sich, dass weniger als ein Viertel der Berechtigten diesen Betrag nutzen, obwohl nach Beratung die Inanspruchnahme auf über 82 Prozent steigt.
SPD plant umfassende Reform der Gesundheits- und Pflegefinanzierung
SPD plant umfangreiche Reform: Mehr Gerechtigkeit bei Gesundheits- und Pflegefinanzierung durch Einbeziehung aller Einkommensarten zur Entlastung der Beitragszahler.
SPD plant umfangreiche Reform: Mehr Gerechtigkeit bei Gesundheits- und Pflegefinanzierung durch Einbeziehung aller Einkommensarten zur Entlastung der Beitragszahler.
Die SPD plant eine umfassende Reform der Finanzierung von Gesundheit und Pflege, wie aus einem Beschluss des Parteivorstands hervorgeht. SPD-Bundesvorsitzende Bärbel Bas betonte, dass künftig alle Einkommensarten – nicht nur Löhne und Gehälter, sondern auch Kapitalerträge und Mieteinkünfte – einbezogen werden sollten. Die Reform zielt darauf ab, die Beitragsbelastung zu mindern und mehr Gerechtigkeit zu schaffen. Zudem wird eine Ausweitung der Rentenversicherungspflicht auf Beamte, Selbstständige und Mandatsträger gefordert, um den Sozialstaat zu modernisieren, wie www.deutschlandfunk.de berichtet.
NRW-Minister Laumann fordert mehr Zielgenauigkeit von der Pflegeversicherung und betont zusätzliche Hilfe für Angehörige angesichts hoher Pflegekosten.
NRW-Minister Laumann fordert mehr Zielgenauigkeit von der Pflegeversicherung und betont zusätzliche Hilfe für Angehörige angesichts hoher Pflegekosten.
NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann appelliert angesichts steigender Pflegekosten in Nordrhein-Westfalen an die Pflegeversicherung, mehr Zielgenauigkeit bei der Unterstützung zu zeigen. Laut einem Bericht auf www.waz.de fordert Laumann zudem zusätzliche Hilfen für pflegende Angehörige, um die finanziellen Belastungen zu mildern. Trotz der hohen Kosten von bis zu 4000 Euro pro Monat für ein Pflegeheim in NRW könne der Minister jedoch keine Hoffnung auf sinkende Eigenanteile machen, sondern betont andere Prioritäten als wichtiger.
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