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Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
27.01.2026
Migration sichert Pflege: 300.000 ausländische Pflegekräfte in Deutschland
Pflege ohne Grenzen: 300.000 ausländische Fachkräfte sichern Deutschlands Versorgung und entlasten den steigenden Bedarf der kommenden Jahre.
Pflege ohne Grenzen: 300.000 ausländische Fachkräfte sichern Deutschlands Versorgung und entlasten den steigenden Bedarf der kommenden Jahre.
Ein erheblicher Anteil der Pflegekräfte in Deutschland hat einen Migrationshintergrund. Nach Angaben des Mediendienst Integration stammen über 300.000 der rund 1,7 Millionen Pflegekräfte aus dem Ausland, was etwa ein Fünftel aller Pflegekräfte ausmacht. Diese Zahl hat sich seit 2013 vervierfacht. Ohne internationale Fachkräfte wäre die Versorgung vielerorts gefährdet. Häufig kommen Pflegekräfte aus Europa, aber zunehmend auch aus Ländern wie Syrien und den Philippinen. Der Bedarf an Pflegekräften wird bis 2049 um ein Drittel steigen, was die Abhängigkeit von ausländischen Fachkräften weiter erhöhen wird, berichtet die Allgäuer Zeitung.
Ausländische Pflegekräfte in Deutschland klagen über schwierige Anerkennungsverfahren und Diskriminierung, wie Pflegeverbände berichten. Handlungsbedarf ist dringend.
Ausländische Pflegekräfte in Deutschland klagen über schwierige Anerkennungsverfahren und Diskriminierung, wie Pflegeverbände berichten. Handlungsbedarf ist dringend.
Pflegeverbände in Deutschland warnen vor Schwierigkeiten für ausländische Pflegekräfte, die in der Branche unverzichtbar sind. Laut der Bundesagentur für Arbeit stammt fast jede vierte Pflegekraft aus dem Ausland. Jedoch äußern diese häufig Unzufriedenheit über komplizierte Anerkennungsverfahren und diskriminierende Erfahrungen im beruflichen Alltag. Eine Umfrage des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe zeigt, dass 77 Prozent der internationalen Fachkräfte eingeschränkte Befugnisse haben. Bernadette Klapper vom DBfK betont den dringenden Handlungsbedarf in der Politik. (Quelle: allgaeuer-zeitung.de)
Pflegeverbände fordern interprofessionelle Reform der Medizinversorgung
Pflegeverbände drängen auf Reform: Mehr Verantwortung für Pflegedienste und interprofessionelle Zusammenarbeit zur Verbesserung der ambulanten Versorgung gefordert.
Pflegeverbände drängen auf Reform: Mehr Verantwortung für Pflegedienste und interprofessionelle Zusammenarbeit zur Verbesserung der ambulanten Versorgung gefordert.
Pflege- und Sozialverbände fordern laut einem Bericht von "www.haeusliche-pflege.net" eine Reform der ambulanten medizinischen Versorgung, die über den bisherigen arztzentrierten Ansatz hinausgeht. Sie schlagen eine interprofessionelle Neuausrichtung vor, die auch ambulante Pflegedienste stärker einbeziehen würde. Entscheidend sei die Lockerung des Arztvorbehalts, um Pflegefachpersonen eine koordinierendere Rolle zu geben. Regionale Versorgungszentren könnten entstehen, die eng mit Pflegeberatungen und Sozialdiensten kooperieren, um eine systematische Vernetzung zu fördern.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
27.01.2026
Tariferhöhung: Pflegekräfte im öffentlichen Dienst profitieren ab 2026
Pflegekräfte im öffentlichen Dienst erhalten ab Mai 2026 eine Gehaltserhöhung von 2,8 %, während die Jahressonderzahlungen neu geregelt werden.
Pflegekräfte im öffentlichen Dienst erhalten ab Mai 2026 eine Gehaltserhöhung von 2,8 %, während die Jahressonderzahlungen neu geregelt werden.
Im Jahr 2026 erwarten Pflegekräfte im öffentlichen Dienst umfassende Änderungen. Der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) sieht zum 1. Mai 2026 eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 2,8 Prozent vor. Diese Anpassung betrifft auch kommunale Krankenhäuser sowie Pflege- und Betreuungseinrichtungen. Gleichzeitig wird die Jahressonderzahlung bei kommunalen Arbeitgebern neu geregelt, insbesondere für untere Entgeltgruppen. Eine wesentliche Neuerung ist die Eingruppierung von Hebammen in die neue Entgeltgruppe P 11. Quelle: oeffentlicher-dienst-news.de.
Pflegeheime in Not: Verzögerungen bei Sozialämtern gefährden Plätze
Verzögerte Sozialamtszahlungen gefährden Plätze in Pflegeheimen, warnen Betreiber und fordern dringend Reformen, um finanzielle Unsicherheiten zu vermeiden.
Verzögerte Sozialamtszahlungen gefährden Plätze in Pflegeheimen, warnen Betreiber und fordern dringend Reformen, um finanzielle Unsicherheiten zu vermeiden.
Pflegeheime stehen in Deutschland vor großen Herausforderungen, warnt eine Betreiberin gegenüber "stern.de". Demnach warten viele Einrichtungen monatelang auf finanzielle Zuwendungen von Sozialämtern, was die finanzielle Belastung und Unsicherheit für die Betroffenen erhöht. Diese Verzögerungen könnten potenziell dazu führen, dass Bewohner ihre Pflegeplätze verlieren. Besonders kritisch ist die Situation für Menschen, die dringend auf Unterstützung angewiesen sind. Die Problematik verdeutlicht die Notwendigkeit einer Reform im Pflegesystem.
Finanzlücke in der GKV: DAK fordert Reformen und Steuererhöhungen
Finanzlücke in der GKV: DAK drängt auf Reformen und Steuererhöhungen, um eine drohende Beitragssteigerung um 0,6 Punkte 2027 abzuwenden.
Finanzlücke in der GKV: DAK drängt auf Reformen und Steuererhöhungen, um eine drohende Beitragssteigerung um 0,6 Punkte 2027 abzuwenden.
In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) droht 2027 eine erhebliche Finanzlücke von bis zu zwölf Milliarden Euro, wie eine Vorausberechnung des IGES-Instituts für die DAK-Gesundheit zeigt. Diese Entwicklung könnte zu einem Anstieg der Beitragssätze um 0,6 Punkte führen. DAK-Gesundheit warnt, dass die Abgabenlast bis 2035 auf 50 Prozent ansteigen könnte. Der DAK-Vorstandsvorsitzende Andreas Storm fordert einen 3-Stufen-Plan zur Reform, um eine einnahmenorientierte Ausgabenpolitik zu etablieren und die Finanzen kurzfristig zu stabilisieren. Für 2027 wird ein Kompensationsbedarf von rund 6,8 Milliarden Euro erwartet. Die DAK schlägt auch höhere Verbrauchssteuern auf Tabak und Alkohol vor. Langfristige Strukturreformen seien unerlässlich, so Storm weiter. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken plant zudem ein „Auftaktgespräch“ zur Ausgestaltung eines Primärversorgungssystems, wie „aerztezeitung.de“ berichtet.
HPI-Analyse: "123456" bleibt 2025 beliebtestes Passwort in Deutschland
Das Passwort "123456" bleibt auch 2025 in Deutschland der Spitzenreiter – Experten warnen vor unsicheren Kombinationen und raten zu stärkeren Sicherheitsmaßnahmen.
Das Passwort "123456" bleibt auch 2025 in Deutschland der Spitzenreiter – Experten warnen vor unsicheren Kombinationen und raten zu stärkeren Sicherheitsmaßnahmen.
Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) hat bei Analysen von im Darknet aufgetauchten, geleakten Datensätzen herausgefunden, dass "123456" im Jahr 2025 das in Deutschland am häufigsten verwendete Passwort war. Weitere unsichere Kombinationen wie "123456789", "565656" und "12345678" belegen die folgenden Plätze. Solche einfachen Passwörter laden Hacker förmlich dazu ein, Zugangsdaten zu stehlen. Experten vom HPI warnen vor der Wiederverwendung von Passwortkombinationen und empfehlen, für jeden Dienst ein eigenes, starkes Passwort zu wählen. Zudem wird die Nutzung von Passwortmanagern und die Aktivierung von Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) betont. Anstelle regelmäßiger Passwortwechsel sollten sichere, lange Passwörter und alternative Anmeldeverfahren wie Passkeys verwendet werden (Quelle: Ärzte Zeitung).
Neues Alzheimer-Medikament zeigt Vorteile in früher Krankheitsphase
Neues Alzheimer-Medikament Valiltramiprosat zeigt vielversprechende Erfolge in frühen Krankheitsphasen bei Patienten mit hohem Risiko für Hirnödeme.
Neues Alzheimer-Medikament Valiltramiprosat zeigt vielversprechende Erfolge in frühen Krankheitsphasen bei Patienten mit hohem Risiko für Hirnödeme.
Laut einem Bericht der Ärzte Zeitung könnte das Medikament Valiltramiprosat eine neue Behandlungsmöglichkeit für Patienten mit Alzheimer und zwei ApoE4-Allelen darstellen. Diese Gruppe ist aufgrund des hohen Risikos für amyloidbezogene Hirnödeme und -blutungen normalerweise von einer Therapie mit Amyloidantikörpern ausgeschlossen. In einer Phase-III-Studie zeigte sich, dass Valiltramiprosat bei Patienten mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen deutliche Vorteile bringt. Die Teilnehmer der Studie, die Valiltramiprosat erhielten, erlebten im Vergleich zu denjenigen, die ein Placebo einnahmen, eine signifikant geringere Abnahme des Hirnvolumens und weniger kognitive Verschlechterung. Dr. Susan Abushakra präsentierte diese Ergebnisse auf der CTAD-Tagung in San Diego und betonte, dass die Behandlung vor allem in frühen Stadien von Alzheimer Vorteile bringt. Ärzte Zeitung unterstreicht, dass weitere Studien erforderlich sind, um das Potenzial dieser Therapieoption zu bestätigen.
STIKO empfiehlt Herpes-zoster-Impfung für Risikogruppen ab 18 Jahren
STIKO empfiehlt Herpes-zoster-Impfung für Risikogruppen ab 18, fordert Praxen zur Anpassung des Impfmanagements auf. Intensivierte Aufklärung nötig.
STIKO empfiehlt Herpes-zoster-Impfung für Risikogruppen ab 18, fordert Praxen zur Anpassung des Impfmanagements auf. Intensivierte Aufklärung nötig.
Mit der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) zur Herpes-zoster-Impfung erweitert sich der Kreis der Impfberechtigten deutlich. Ab sofort sollen Risikopersonen ab 18 Jahren gegen die Erkrankung geimpft werden. Diese Neuerung bedarf einer Anpassung des Impfmanagements in den Praxen, da die erhöhte Nachfrage nach der Impfung organisatorische und logistische Herausforderungen mit sich bringt. Fachkreise müssen sich auf eine intensivierte Aufklärung über die Vorteile der Impfung und die Einhaltung der neuen Regeln einstellen. Quellen: Ärztezeitung.de.
Pflegereform stockt: Kritik an Bundesregierung wegen Verzögerungen
Die Pflegereform stockt: Verzögerungen der Bundesregierung bei dringend benötigten Änderungen sorgen für Kritik und Unsicherheit in der Pflegebranche.
Die Pflegereform stockt: Verzögerungen der Bundesregierung bei dringend benötigten Änderungen sorgen für Kritik und Unsicherheit in der Pflegebranche.
Im Licht der Diskussionen um die steigenden Eigenanteile in der stationären Pflege wird der Ruf nach Reformen immer lauter. Laut Informationen von www.carevor9.de lässt die Bundesregierung umfassende Änderungen allerdings noch auf sich warten. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken wird vorgeworfen, die Einführung dringend benötigter Reformen hinauszuzögern. Roland Weigel von der Ruhrgebietskonferenz Pflege kritisiert das derzeitige Eckpunktepapier der Bund-Länder-Arbeitsgruppe als unzureichend. Während der Ruf nach Verlässlichkeit und konkreten Lösungen wächst, verzögert die bevorstehende Wahl in Baden-Württemberg weitere Reformvorschläge aus dem Gesundheitsministerium.
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