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Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
16.01.2026
Fast die Hälfte der Pflege-Ausbildungsplätze 2023 unbesetzt
Fast die Hälfte der Pflege-Ausbildungsplätze 2023 unbesetzt: Besonders in der Altenpflege bleibt der Mangel an Bewerbern eine Herausforderung.
Fast die Hälfte der Pflege-Ausbildungsplätze 2023 unbesetzt: Besonders in der Altenpflege bleibt der Mangel an Bewerbern eine Herausforderung.
Laut einem Bericht des Bundesinstituts für Berufsbildung blieben 2023 fast die Hälfte der Pflege-Ausbildungsplätze in Deutschland unbesetzt. Besonders in der Altenpflege führte der Mangel an Bewerbern zu unbesetzten Plätzen, während Krankenhäuser oft berichteten, dass viele Bewerber die Anforderungen nicht erfüllten. Nur 54 Prozent der Ausbildungsplätze in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen wurden besetzt, an Pflegeschulen waren es 74 Prozent. Zudem wechseln Absolventen zunehmend von der Alten- zur Krankenpflege wegen besserer Bezahlung und Arbeitszeiten. (Quelle: carevor9.de)
Hamburg: Steigende Pflegekosten belasten Pflegebedürftige und Angehörige
Steigende Pflegekosten in Hamburg belasten Pflegebedürftige und Angehörige erheblich, da der Eigenanteil jetzt bei 3.448 Euro im Monat liegt.
Steigende Pflegekosten in Hamburg belasten Pflegebedürftige und Angehörige erheblich, da der Eigenanteil jetzt bei 3.448 Euro im Monat liegt.
Die Kosten für stationäre Pflege in Hamburg steigen unaufhaltsam weiter, berichtet das Hamburger Abendblatt. Der monatliche Eigenanteil für Pflegebedürftige liegt aktuell bei 3.448 Euro, so die Sozialbehörde. Aufgrund zusätzlicher Investitionen in den Bereichen Digitalisierung, Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit sind keine Ermäßigungen zu erwarten. Diese Entwicklungen stellen Pflegebedürftige und deren Angehörige vor weitere finanzielle Herausforderungen, während der Pflegenotstand die Stadt weiterhin belastet.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
15.01.2026
Deutsche Arbeitgeber begrüßen Warkens Reformen im Gesundheitswesen
Deutsche Arbeitgeber und Verbände unterstützen Gesundheitsreformen von Ministerin Warken, während Ärzte und Pflegevertreter auf Herausforderungen hinweisen.
Deutsche Arbeitgeber und Verbände unterstützen Gesundheitsreformen von Ministerin Warken, während Ärzte und Pflegevertreter auf Herausforderungen hinweisen.
In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung begrüßen deutsche Arbeitgeber und Verbände weitgehend die Reformvorhaben von Gesundheitsministerin Nina Warken. Steffen Kampeter von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände betonte die Notwendigkeit von Strukturreformen, wie die Einführung eines Primärarztsystems und die Reformierung der Finanzierung von Pflegebudgets. Die Ministerin plant zudem eine Überprüfung der Pflegekostenweitergabe von Kliniken an Krankenkassen. Die Ärzteverbände, einschließlich der Haus- und Fachärzte, unterstützen Warkens Initiativen, wobei sie jedoch auf die Herausforderung der Patientensteuerung hinweisen. Der Deutsche Pflegerat und die Kassenärztliche Bundesvereinigung äußern ebenfalls Unterstützung, jedoch auch Bedenken bezüglich der potenziellen Missbrauchsgefahr im Pflegebudget und der Herausforderungen bei der Kosteneinsparung. Die vorgeschlagenen Reformen zielen darauf ab, eine effizientere und finanziell tragfähige Gesundheits- und Pflegestruktur zu etablieren.
Pflegereform 2026 zielt auf finanzielle Entlastung und Aufwertung der Pflegeberufe: Eigenanteile begrenzen, Advanced Practice Nurse auf Master-Niveau einführen.
Pflegereform 2026 zielt auf finanzielle Entlastung und Aufwertung der Pflegeberufe: Eigenanteile begrenzen, Advanced Practice Nurse auf Master-Niveau einführen.
Das Bundesgesundheitsministerium plant für 2026 eine umfassende Reform im Pflegebereich, berichtet BibliomedPflege. Ziel ist es, das Gesundheitssystem finanziell zu stabilisieren und die Pflegeleistungen präziser zu gestalten. Dazu gehören die Begrenzung der Eigenanteile und die Stärkung von Prävention und Rehabilitation. Zudem soll das Berufsbild der Advanced Practice Nurse auf Master-Niveau offiziell eingeführt werden, wodurch Pflegefachkräfte erweiterte Kompetenzen erhalten, die bisher Ärzt:innen vorbehalten waren.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
15.01.2026
Pflegeausbildung: 46% der Plätze 2023 unbesetzt, Zukunftschancen gut
Fast die Hälfte der Pflegeausbildungsplätze 2023 blieb unbesetzt, aber Absolventen haben weiterhin exzellente Berufsaussichten.
Fast die Hälfte der Pflegeausbildungsplätze 2023 blieb unbesetzt, aber Absolventen haben weiterhin exzellente Berufsaussichten.
In Deutschland blieb 2023 ein signifikanter Anteil von Ausbildungsplätzen in der Pflege unbesetzt, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) bekannt gab, berichtet das Deutsche Ärzteblatt. Von knapp 100.000 bereitgestellten Plätzen wurden nur 54 Prozent besetzt. Auch Pflegeschulen hatten einen Überhang: Bei 83.000 Plätzen waren 74 Prozent belegt. Die Gründe variieren je nach Versorgungsbereich – von zu wenigen Bewerbungen bis hin zu fehlender Eignung, so das BIBB. Die Übernahmequote in den Beruf blieb hingegen hoch, was Absolventen gute Aussichten bietet.
Ein Drittel der Arztpraxen plant Wechsel des Verwaltungssystems
Ein Drittel der Arztpraxen plant den Wechsel des Verwaltungssystems wegen Schwierigkeiten mit der Gesundheitskarte und dem elektronischen Rezept.
Ein Drittel der Arztpraxen plant den Wechsel des Verwaltungssystems wegen Schwierigkeiten mit der Gesundheitskarte und dem elektronischen Rezept.
Ein Drittel der Arztpraxen und Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) zeigt sich unzufrieden mit ihrem aktuellen Praxisverwaltungssystem (PVS) und beabsichtigt einen Wechsel, wie eine Umfrage des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung ergab. Hauptursachen für die Unzufriedenheit sind Schwierigkeiten beim Auslesen der elektronischen Gesundheitskarte und beim Erstellen des elektronischen Rezepts. Diese Probleme beeinträchtigen den Praxisalltag erheblich. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
15.01.2026
Gesundheitsreform: Stärkere Rolle für Hausärzte und Pflegekräfte
Das Gesundheitsministerium plant eine Reform, die Hausärzte und Pflegekräfte stärker einbindet, um die Primärversorgung effizienter zu gestalten.
Das Gesundheitsministerium plant eine Reform, die Hausärzte und Pflegekräfte stärker einbindet, um die Primärversorgung effizienter zu gestalten.
Das Bundesgesundheitsministerium plant eine umfassende Reform der Primärversorgung, die eine effizientere Steuerung der Patienten durch das Gesundheitssystem ermöglicht. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken kündigte an, dass die Hausärzte als erste Anlaufstelle dienen sollen und die Überweisung zu Fachärzten durch eine elektronische Überweisung unterstützt wird. Um die Versorgung zu verbessern und Engpässe zu vermeiden, wird auch eine stärkere Einbindung von Advanced Practice Nurses angestrebt, die zusätzliche Verantwortung, wie Hausbesuche, übernehmen sollen. Das Ministerium setzt auf eine gesteigerte Impfbereitschaft und plant eine Gesetzesvorlage zur Krankenhausreform, die die Anzahl der Kliniken optimieren soll. Der Ministerin zufolge sei "mehr Geld für das System" nicht die Lösung, vielmehr müssten Effizienzsteigerungen erzielt werden. Dies gelte auch für die anstehenden Reformen in der Pflege, um die Eigenanteile zu stabilisieren und eine nachhaltige Finanzierung sicherzustellen. Dieser Ansatz wird im Deutschen Bundestag diskutiert und abgestimmt, um die Langfristigkeit der Gesundheitsversorgung zu stärken.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
15.01.2026
Neue Personalstandards: PeBeM-Änderungen und ALTENPFLEGE 2026 in Essen
Erhebliche PeBeM-Änderungen und ALTENPFLEGE 2026 in Essen: Webseite liefert Details zum neuen Personalbemessungsverfahren und Messe-Highlights.
Erhebliche PeBeM-Änderungen und ALTENPFLEGE 2026 in Essen: Webseite liefert Details zum neuen Personalbemessungsverfahren und Messe-Highlights.
Auf der Webseite "altenpflege-online.net" wird ausführlich über das kommende Personalbemessungsverfahren (PeBeM) für die stationäre Altenpflege informiert. Die geplanten Veränderungen in diesem Bereich seien erheblich, und die Webseite verspricht, die Leser kontinuierlich über die Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten. Darüber hinaus weist die Webseite auf die kommende Messe "ALTENPFLEGE 2026" hin, die vom 21. bis 23. April in Essen stattfinden wird. Dort sollen Besucher die Möglichkeit haben, die Pflege der Zukunft hautnah zu erleben.
NRW-Staatssekretär besucht KI-Einsatz in der Pflege beim Caritasverband
NRW-Staatssekretär Heidmeier besuchte den Caritasverband Geldern-Kevelaer, um den KI-Einsatz in der Pflege zu erleben und über Herausforderungen zu diskutieren.
NRW-Staatssekretär Heidmeier besuchte den Caritasverband Geldern-Kevelaer, um den KI-Einsatz in der Pflege zu erleben und über Herausforderungen zu diskutieren.
Staatssekretär Matthias Heidmeier vom NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales besuchte den Caritasverband Geldern-Kevelaer, berichtet "Niederrhein Nachrichten". Thema des Besuchs war der Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Pflege, wie sie im Clemens-Haus umgesetzt wird. Eine Live-Demonstration des digitalen Sprachassistenten voize zeigte, wie die Technik die Dokumentation vereinfacht und Pflegekräften mehr Zeit für Patienten verschafft. Heidmeier sprach zudem über die Herausforderungen der steigenden Pflegekosten und diskutierte mit dem Caritasverband Lösungsansätze.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
15.01.2026
Bayerns Gesundheitsministerin fordert einheitliche Standards für Krisen
Bayerns Gesundheitsministerin Gerlach fordert einheitliche Krisenstandards und betont die Notwendigkeit gemeinsamer Investitionen zur Stärkung der Resilienz.
Bayerns Gesundheitsministerin Gerlach fordert einheitliche Krisenstandards und betont die Notwendigkeit gemeinsamer Investitionen zur Stärkung der Resilienz.
Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach hat sich für eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern ausgesprochen, um gemeinsame Standards für Krisensituationen zu entwickeln. Sie betont, dass die Stärkung der Resilienz dringend notwendig sei. Laut Gerlach sollten die erforderlichen Investitionen aus Steuermitteln finanziert werden. Diese Äußerungen tätigte sie angesichts eines geplanten Sicherheitsgipfels, bei dem sie für einen besseren Informationsaustausch wirbt (Quelle: aerztezeitung.de).
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