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Pflegepolitik und Recht
13.01.2026
Neues Pflegegesetz: Länder erhalten mehr Einfluss auf Infrastruktur
Ab 2026 stärkt das neue Pflegegesetz BEEP die Länder, um Pflegeinfrastrukturen gezielter zu gestalten und Defizite aufzudecken.
Ab 2026 stärkt das neue Pflegegesetz BEEP die Länder, um Pflegeinfrastrukturen gezielter zu gestalten und Defizite aufzudecken.
Seit dem 1. Januar 2026 ist das Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege (BEEP) in Kraft, wodurch die Länder mehr Einfluss auf die Pflegeinfrastruktur erhalten, berichtet die Webseite "www.haeusliche-pflege.net". Prof. Ronald Richter betont, dass die kommunale Pflegestrukturplanung Träger vor Herausforderungen stellt, aber auch Chancen für die Aufdeckung von Infrastrukturdefiziten bietet. Zudem könnte der neue rechtliche Rahmen dazu beitragen, die pflegerische Versorgung besser an regionale Bedarfe anzupassen. 2026 sei entscheidend für Unternehmen, um auf steigenden Personalbedarf zu reagieren.
VdK-Kreisverband fordert mutige Reformen für Pflege und soziale Sicherheit
Der VdK-Kreisverband Tauberbischofsheim ruft zu mutigen Reformen in Pflege und sozialer Sicherheit auf, um Armut und Ungerechtigkeit entgegenzuwirken.
Der VdK-Kreisverband Tauberbischofsheim ruft zu mutigen Reformen in Pflege und sozialer Sicherheit auf, um Armut und Ungerechtigkeit entgegenzuwirken.
Beim sozialpolitischen Tag des VdK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim in der Stadthalle Grünsfeld wurde die Notwendigkeit dringender Reformen in den Bereichen Pflege, Rente und Gesundheit betont. Der Verband mahnte, dass Pflege kein Armutsrisiko darstellen dürfe und forderte mutige Reformen, um die soziale Sicherheit zu gewährleisten. Anwesende Politiker wie Prof. Dr. Wolfgang Reinhart und Hans-Ulrich Rülke sowie Experten diskutierten Vorschläge zur Überwindung der Herausforderungen. Diese Veranstaltung wurde von Matthias Ernst für die 'Main-Post' dokumentiert.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
13.01.2026
Caritas Regensburg fördert Auslandserfahrungen für Pflegeauszubildende
Die Caritas Regensburg ermöglicht Pflegeazubis internationale Erfahrung mit Programmen wie Erasmus Plus und stärkt so Ausbildung und Pflegequalität.
Die Caritas Regensburg ermöglicht Pflegeazubis internationale Erfahrung mit Programmen wie Erasmus Plus und stärkt so Ausbildung und Pflegequalität.
Die Caritas Regensburg bietet Pflegeauszubildenden die Möglichkeit, Auslandserfahrungen zu sammeln, um die Attraktivität der Pflegeausbildung zu steigern und die Pflegequalität zu verbessern. Dies geschieht über EU-geförderte Programme wie Erasmus Plus, die Reisekosten übernehmen, während Teilnehmende nur für ihre Verpflegung zahlen. Kooperationen bestehen bereits mit Dänemark und Tschechien, eine neue Partnerschaft mit Lettland ist in Planung. Justine Heiduk von der Caritas betont, dass solche internationalen Erfahrungen auch die Pflegeeinrichtungen in der Region bereichern. (Quelle: bistum-regensburg.de)
Pflegereform 2026: Höhere Beiträge, weniger Beratungsbesuche, mehr Pflegegeld
Pflegereform 2026: Beitragserhöhungen, reduzierte Beratungsbesuche und erweitertes Pflegegeld entlasten Rentner mit Pflegegrad im neuen Jahr.
Pflegereform 2026: Beitragserhöhungen, reduzierte Beratungsbesuche und erweitertes Pflegegeld entlasten Rentner mit Pflegegrad im neuen Jahr.
Zum Januar 2026 traten laut rentenbescheid24.de bedeutende Änderungen im Bereich Rente und Pflege in Kraft. Die Beiträge zur privaten Pflegepflichtversicherung steigen um durchschnittlich 16% für nicht beihilfeberechtigte Rentner. Zudem wird die Anzahl der Pflicht-Beratungsbesuche für Pflegegrad 4 und 5 auf zwei pro Jahr reduziert und die Übermittlung an Pflegekassen vereinfacht. Eine wesentliche Erweiterung ist die Fortführung der Pflegegeldzahlungen bei einem Krankenhaus- oder Reha-Aufenthalt auf bis zu acht Wochen. Ebenso steigt der steuerliche Grundfreibetrag auf 12.348 Euro.
Ver.di drängt auf gesetzliche Regeln zur Personalausstattung in der Pflege, während die Debatte um das Pflegebudget die Branche verunsichert.
Ver.di drängt auf gesetzliche Regeln zur Personalausstattung in der Pflege, während die Debatte um das Pflegebudget die Branche verunsichert.
Die Diskussion um die Abschaffung des Pflegebudgets sorgt für Unruhe im Gesundheitssektor. Laut Sylvia Bühler, Mitglied des ver.di-Bundesvorstands, sei die Einrichtung verbindlicher Vorschriften für die Personalausstattung in der Pflege dringend nötig. Das 2024 eingeführte Personalregelungssystem PPR 2.0 habe bisher keine Konsequenzen für Kliniken, die die Vorgaben missachten. Bühler fordert Bundesgesundheitsministerin Nina Warken auf, schnell zu handeln, um die professionelle Pflege sicherzustellen. (Quelle: www.verdi.de)
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
13.01.2026
Deutschland und Indien kooperieren bei Anwerbung indischer Pflegekräfte
Deutschland und Indien fördern die Anwerbung indischer Pflegekräfte durch gemeinsame Ausbildungsstandards und Global Skills Partnerships.
Deutschland und Indien fördern die Anwerbung indischer Pflegekräfte durch gemeinsame Ausbildungsstandards und Global Skills Partnerships.
Im Rahmen des Treffens von Bundeskanzler Friedrich Merz und dem indischen Premierminister Narendra Modi wurde eine Absichtserklärung zur Anwerbung indischer Pflegekräfte in Deutschland unterzeichnet. Die Vereinbarung, die zwischen dem deutschen Bundesgesundheitsministerium und dem indischen Gesundheitsministerium ausgehandelt wurde, zielt darauf ab, gemeinsame Standards für die Ausbildung in Indien zu etablieren. Dies soll bürokratische Anerkennungsverfahren verkürzen und qualifizierte Fachkräfte schneller in den deutschen Arbeitsmarkt integrieren. Die Absichtserklärung sieht vor, internationale Standards zur Anwerbung von Pflegefachpersonen zu fördern und nachhaltige, transparente Anwerbeverfahren unentgeltlich zu gestalten. Zudem wurden sogenannte Global Skills Partnerships (GSP) vereinbart, bei denen Pflegekräfte gemäß deutschen und indischen Anforderungsprofilen ausgebildet werden, unterstützt durch Deutschunterricht und interkulturelle Trainings. Die Initiative soll die Fachkräftesicherung in Deutschland stärken und die Ausbildungskapazitäten insgesamt steigern. Quelle: Bundesgesundheitsministerium
Pflegekosten: Gesetzliche Versicherung deckt nicht alles ab, warnt Stiftung Warentest
Die gesetzliche Pflegeversicherung reicht oft nicht aus, warnt Stiftung Warentest, und rät Angehörigen, sich gründlich über Leistungsansprüche zu informieren.
Die gesetzliche Pflegeversicherung reicht oft nicht aus, warnt Stiftung Warentest, und rät Angehörigen, sich gründlich über Leistungsansprüche zu informieren.
Stiftung Warentest weist darauf hin, dass die gesetzliche Pflegeversicherung trotz ihrer Bedeutung für Pflegebedürftige nicht alle Pflegekosten vollständig abdeckt. In Deutschland benötigen etwa 5,7 Millionen Menschen Pflege, wobei das Risiko mit dem Alter steigt: Über 90 Prozent der über 90-Jährigen sind betroffen. Ungefähr 86 Prozent werden zu Hause gepflegt, während 14 Prozent in Pflegeheimen leben. Personen, die die Pflege eines Angehörigen organisieren müssen, sollten sich gut über ihre Ansprüche informieren, um keine Leistungen zu verpassen. Die Stiftung Warentest bietet Materialien an, die Familien bei der Bewältigung der notwendigen Formalitäten unterstützen.
SPD plant einheitliche Pflegeversicherung zur Stärkung der Solidarität
SPD plant Pflege-Reform: Einheitliche Versicherung soll Solidarität stärken und Leistungskürzungen vermeiden.
SPD plant Pflege-Reform: Einheitliche Versicherung soll Solidarität stärken und Leistungskürzungen vermeiden.
Laut einem Bericht des Portals "Bibliomed Pflege" plant die SPD eine grundlegende Reform des Pflegesystems in Deutschland. Ziel sei die Zusammenführung von privater und gesetzlicher Pflegeversicherung zu einem einheitlichen System. Die SPD möchte damit die finanzielle Basis der Pflege stärken und die Finanzierung solidarischer gestalten. Zudem lehnt die Fraktion Leistungskürzungen im Gesundheitssystem ab und betont die Integration geplanter Reformen in verschiedenen Bereichen der Gesundheitsversorgung.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
12.01.2026
"Pflegekräfte-Abwanderung in die Schweiz verschärft Personalmangel"
Pflegeabwandern: Der Trend zur Arbeit in der Schweiz verschärft den Fachkräftemangel im Südwesten Deutschlands und bedroht die Pflegequalität vor Ort.
Pflegeabwandern: Der Trend zur Arbeit in der Schweiz verschärft den Fachkräftemangel im Südwesten Deutschlands und bedroht die Pflegequalität vor Ort.
Für Pflegefachkräfte im Südwesten Deutschlands stellt die Arbeit in Schweizer Krankenhäusern aufgrund des starken Frankens und besserer Arbeitsbedingungen eine attraktive Option dar. Diese Abwanderung hat jedoch nachteilige Auswirkungen auf die Pflege in der Region, insbesondere in Form einer erhöhten Sterblichkeitsrate. Laut einer Analyse der Ärztezeitung werden lokale Einrichtungen durch den Personalmangel erheblich belastet, was sich unmittelbar auf die Qualität der Pflege und Betreuung auswirken kann. Diese Entwicklung unterstreicht die Notwendigkeit, in Deutschland attraktive Anreize und Rahmenbedingungen für Pflegekräfte zu schaffen, um die professionelle Versorgung sicherzustellen.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
12.01.2026
Kollegiale Führung in der Altenpflege: Projekt "Selbst-Bewusst" startet
Die Dachstiftung Diakonie testet seit Herbst 2023 in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt das Projekt "Selbst-Bewusst" zur kollegialen Führung in der Altenpflege.
Die Dachstiftung Diakonie testet seit Herbst 2023 in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt das Projekt "Selbst-Bewusst" zur kollegialen Führung in der Altenpflege.
Die Dachstiftung Diakonie erprobt im Rahmen des Projekts "Selbst-Bewusst" seit Herbst 2023 in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt eine kollegiale Führung in der Altenpflege. Ziel ist es, traditionelle Hierarchien zugunsten eines selbstorganisierten Arbeitsansatzes zu überwinden, berichtet "altenpflege-online.net". Ein Fokus liegt auf mehr Mitbestimmung und Eigenverantwortung der Mitarbeitenden. Die Zwischenbilanz zeigt sowohl positive Effekte wie stärkere Teamzusammengehörigkeit als auch Herausforderungen wie Skepsis und die Integration bestehender Strukturen auf.
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