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Finanzen und Versicherung
12.01.2026
Kostendruck bei Pflegekassen: Regierungskredite keine Lösung
Pflegekassen unter Druck: Steigende Beiträge entlasten nicht, Regierungskredite keine Lösung. Missmanagement erfordert Untersuchung und Budgetkontrolle.
Pflegekassen unter Druck: Steigende Beiträge entlasten nicht, Regierungskredite keine Lösung. Missmanagement erfordert Untersuchung und Budgetkontrolle.
Die Kranken- und Pflegekassen stehen finanziell unter Druck, obwohl die Beitragssätze in den vergangenen Jahren stark gestiegen sind. Zu Jahresbeginn erlebte die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) eine weitere Erhöhung, wohingegen die Pflegevermeidung verschont blieb, dank eines weiteren Kredits der Regierung an die Pflegekassen, der jedoch kaum zurückgezahlt werden kann. Trotz wachsender Einnahmen durch steigende Beitragssätze und eine höhere Beitragsbemessungsgrenze bleibt die Versorgung unzureichend, was sich in langen Wartezeiten auf Praxistermine und finanziellen Schwierigkeiten der Krankenhäuser zeigt. Der wachsende Kostendruck muss überprüft werden, besonders das Pflegebudget, das zweckentfremdet wird. Mögliches Missmanagement erfordert dringend eine Untersuchung, um die Ausgaben in den Griff zu bekommen. (Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Biomarker p-tau217: Fortschritt in der Alzheimer-Diagnostik erzielt
Neuer Biomarker p-tau217 könnte Alzheimer-Diagnosen präzisieren und von anderen Demenzformen abgrenzen, zeigen aktuelle Studien.
Neuer Biomarker p-tau217 könnte Alzheimer-Diagnosen präzisieren und von anderen Demenzformen abgrenzen, zeigen aktuelle Studien.
Der Biomarker Plasma p-tau217 kann offenbar Alzheimer-Demenz von anderen Demenzformen sowie von gesunden Personen unterscheiden, wie die "Ärztezeitung" berichtet. Diese Erkenntnisse basieren auf zwei neuen Studien, die unterschiedliche Methoden der Alzheimer-Diagnostik verglichen haben. Dabei hat sich der Biomarker p-tau217 als vielversprechend herausgestellt. Die Studien legen nahe, dass p-tau217 eine differenzierte Diagnose von Alzheimer und anderen kognitiven Beeinträchtigungen ermöglichen könnte. Details zur Methodik und den genauen Ergebnissen der Studien sind dem vollständigen Artikel auf aerztezeitung.de zu entnehmen.
Studie: Arztbesuche nach Stürzen könnten unnötige Medikamente vermeiden
Studie: Arztbesuche nach Stürzen können helfen, unnötige Medikamente zu vermeiden und die Sicherheit der Medikation durch Deprescribing zu verbessern.
Studie: Arztbesuche nach Stürzen können helfen, unnötige Medikamente zu vermeiden und die Sicherheit der Medikation durch Deprescribing zu verbessern.
Ärztinnen und Ärzte sollten bei gestürzten älteren Menschen prüfen, ob die Medikation mit antithrombotischen Wirkstoffen wie ASS weiterhin angebracht ist. Diesen Ansatz empfiehlt ein US-amerikanisches Forscherteam, das in einer Studie feststellte, dass in über 80 Prozent der Fälle von Stürzen bei Senioren ungerechtfertigterweise Plättchenhemmer eingesetzt werden. Dies könnte eine Gelegenheit zum sogenannten "Deprescribing" sein, also zum gezielten Absetzen von Medikamenten, wenn deren Nutzen infrage gestellt wird. Wenngleich das Absetzen von Medikamenten ein komplexes Thema ist, verdeutlicht diese Studie das Potenzial, Medikationspläne im Hinblick auf die Sicherheit und den Nutzen für ältere Patienten zu überdenken (Quelle: Ärzte Zeitung).
Kombinierte mRNA-Impfung gegen Grippe und COVID-19 bald verfügbar?
Ein kombinierter mRNA-Impfstoff gegen Grippe und COVID-19 könnte bald verfügbar sein, besonders für Risikogruppen wichtig, betont eine Infektiologin.
Ein kombinierter mRNA-Impfstoff gegen Grippe und COVID-19 könnte bald verfügbar sein, besonders für Risikogruppen wichtig, betont eine Infektiologin.
Auffrischungen gegen SARS-CoV-2 sind in manchen Bevölkerungsgruppen sinnvoll, betont eine Infektiologin. Ein kombinierter saisonaler mRNA-Impfstoff gegen Influenza und COVID-19 könnte bald zur Verfügung stehen. Die Notwendigkeit weiterer Auffrischungen wird besonders bei Risikogruppen hervorgehoben, um einen umfassenden Schutz zu gewährleisten. Diese Entwicklung könnte einen bedeutenden Fortschritt im Kampf gegen beide Viren darstellen, da sie es ermöglicht, mit einer einzigen Impfung gegen zwei schwere Infektionskrankheiten gleichzeitig vorzubeugen. Diese Informationen stammen aus der Ärzte Zeitung.
Investoren entdecken Pflegeimmobilien: Experten warnen vor Risiken
Pflegeimmobilien im Fokus: Investoren wittern Chancen, doch Experten mahnen zu Vorsicht. Steigende Nachfrage könnte Pflegebedürftige stärker belasten.
Pflegeimmobilien im Fokus: Investoren wittern Chancen, doch Experten mahnen zu Vorsicht. Steigende Nachfrage könnte Pflegebedürftige stärker belasten.
Der demografische Wandel in Deutschland steigert die Nachfrage nach Pflegeimmobilien, was diese für Investoren attraktiv macht, berichtet Haufe. Experten warnen jedoch vor einem Interessenskonflikt, wenn wirtschaftliche Interessen über dem Wohl der Pflegebedürftigen stehen. Banken, die sich früher von diesem Sektor fernhielten, entdecken nun Chancen in Entwicklung und Finanzierung. Der Kapitalbedarf für Pflegeplätze ist erheblich, doch die Länder kommen ihren Investitionspflichten kaum nach. Dies könnte bedeuten, dass Pflegebedürftige und ihre Angehörigen stärker belastet werden.
Neues Gesetz BEEP reduziert Beratungstermine für Pflegegrad 4 und 5
Gesetz BEEP reduziert ab 2026 Beratungstermine für Pflegegrade 4 und 5 auf halbjährlich, entlastet Angehörige und senkt bürokratische Hürden.
Gesetz BEEP reduziert ab 2026 Beratungstermine für Pflegegrade 4 und 5 auf halbjährlich, entlastet Angehörige und senkt bürokratische Hürden.
Ein neues Pflegegesetz, bekannt als BEEP, bringt 2026 bedeutende Änderungen mit sich, indem es die notwendigen Beratungstermine für schwerstpflegebedürftige Personen reduziert. Die Anpassung richtet sich an Pflegebedürftige der Pflegegrade 4 und 5, die nun nur noch halbjährlich statt vierteljährlich Beratungseinsätze vorweisen müssen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, pflegende Angehörige zu entlasten und die bürokratischen Hürden zu minimieren, wie www.ad-hoc-news.de berichtet. Die Pflegekassen werden die Auswirkungen dieser Flexibilisierung genau beobachten.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
11.01.2026
Baden-Württemberg rekrutiert Pflegekräfte aus Indien gegen Fachkräftemangel
Baden-Württemberg kooperiert mit Maharashtra, um gezielt indische Pflegekräfte gegen den Fachkräftemangel in deutschen Pflegeeinrichtungen anzuwerben.
Baden-Württemberg kooperiert mit Maharashtra, um gezielt indische Pflegekräfte gegen den Fachkräftemangel in deutschen Pflegeeinrichtungen anzuwerben.
In einer kürzlich getroffenen Vereinbarung zwischen Baden-Württemberg und dem indischen Bundesstaat Maharashtra wurde die gezielte Anwerbung von Pflegefachkräften vereinbart. Diese Kooperation zielt darauf ab, den Fachkräftemangel in deutschen Pflegeeinrichtungen zu mildern. Indische Pflegekräfte sind als wertvolle Unterstützung in deutschen Altenheimen anerkannt, und die neue Partnerschaft soll ihre Integration weiter erleichtern und die Personalsituation nachhaltig verbessern, wie die Fränkischen Nachrichten berichten.
Rostocker Fachschule: Neue Präventionsansätze senken Pflegeabbruchquote
Die Rostocker Fachschule entwickelt neue Präventionsstrategien, um die Pflegeabbruchquote zu senken – ein zukunftsweisender Schritt für Mecklenburg-Vorpommerns Pflege.
Die Rostocker Fachschule entwickelt neue Präventionsstrategien, um die Pflegeabbruchquote zu senken – ein zukunftsweisender Schritt für Mecklenburg-Vorpommerns Pflege.
Die Fachschule in Rostock setzt vermehrt auf Prävention, um die hohe Abbruchquote in der Pflegeausbildung zu verringern, berichtet der NDR. Pflegeberufe gelten als besonders belastend, weshalb die Fachschule neue Ansätze verfolgt, um die körperliche Beanspruchung zu reduzieren. Dies könnte wegweisend für die Zukunft der Pflege in Mecklenburg-Vorpommern sein. Unterdessen sorgt der ambulante Pflegedienst auf Rügen für Stabilität, indem Pflegefachkraft Susanne Kopplin trotz widriger Wetterbedingungen ihre Klienten versorgt.
Neue S3-Leitlinie: Delir im Alter - Fokus auf nichtmedikamentöse Maßnahmen
Neue S3-Leitlinie zum Delir im Alter betont nichtmedikamentöse Ansätze, wie strukturierte Kommunikation und Mobilisation, online bei der AWMF verfügbar.
Neue S3-Leitlinie zum Delir im Alter betont nichtmedikamentöse Ansätze, wie strukturierte Kommunikation und Mobilisation, online bei der AWMF verfügbar.
Eine neue S3-Leitlinie zum Thema "Delir im höheren Lebensalter" wurde jetzt veröffentlicht und auf der Website der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) bereitgestellt. Unter der Leitung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie und der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie wurde die Leitlinie zusammen mit über 30 Fachgesellschaften erarbeitet. Die Leitlinie umfasst 69 evidenz- und konsensbasierte Empfehlungen und fokussiert auf nichtmedikamentöse Maßnahmen wie strukturierte Kommunikation und Mobilisationsförderung. (www.bibliomed-pflege.de)
Neues Pflegegesetz BEEP: Mehr Befugnisse und weniger Bürokratie
Das neue Pflegegesetz BEEP bringt mehr Befugnisse für Pflegekräfte und weniger Bürokratie: Pflegegeld bei Auslandsaufenthalten, Beratungspflicht für Pflegegeldempfänger.
Das neue Pflegegesetz BEEP bringt mehr Befugnisse für Pflegekräfte und weniger Bürokratie: Pflegegeld bei Auslandsaufenthalten, Beratungspflicht für Pflegegeldempfänger.
Ein neues Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege (BEEP) trat am 1. Januar in Kraft und soll die Organisation der Pflege zuhause vereinfachen, berichtet die Braunschweiger Zeitung. Pflegebedürftige mit Pflegegrad 2 bis 5 müssen nun halbjährlich als Nachweis bei Pflegegeldbezug Beratungen absolvieren, wobei der Ersttermin vor Ort stattfinden muss. Pflegefachpersonen dürfen jetzt selbstständig medizinische Maßnahmen nach ärztlicher Erstdiagnose ergreifen. Zudem wird das Pflegegeld bei Auslandsaufenthalten bis zu acht Wochen weitergezahlt.
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