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Pflegepolitik und Recht
08.01.2026
Pflege-Entlastung 2026: Verbesserte Leistungen und digitale Hilfen
Ab 2026: Neue Regelungen entlasten Pflegebedürftige und Angehörige durch vereinfachte Antragstellungen, verlängerte Pflegegeldauszahlung und finanzielle Hilfen für digitale Tools.
Ab 2026: Neue Regelungen entlasten Pflegebedürftige und Angehörige durch vereinfachte Antragstellungen, verlängerte Pflegegeldauszahlung und finanzielle Hilfen für digitale Tools.
Seit Januar 2026 sind Neuerungen in Kraft, die Pflegebedürftige unterstützen und pflegenden Angehörigen helfen sollen. Unter anderem können Pflegefachkräfte nun kurzfristigen Pflegebedarf bescheinigen, was bisher nur Ärzten vorbehalten war. Pflegeunterstützungsgeld kann einfacher beantragt werden, und sollte die pflegebedürftige Person versterben, wird der Zuschuss in der Pflegezeit fortgesetzt, außer die Pflegeperson kehrt zur Arbeit zurück. Pflegebedürftige mit den Pflegegraden 4 und 5 benötigen nur noch zweimal jährlich einen Beratungsbesuch. Bei einem Krankenhaus- oder Reha-Aufenthalt wird das Pflegegeld bis zu acht Wochen weitergezahlt, bisher waren es vier Wochen. Darüber hinaus gibt es mehr finanzielle Unterstützung für digitale Pflegeanwendungen. Pflegekassen zahlen nun bis zu 40 Euro monatlich für Pflege-Apps und 30 Euro für die Unterstützung durch einen Pflegedienst. Diese Informationen stammen von der Stiftung Warentest.
Stromausfall in Berlin: Pflegeheime leiden unter mangelhafter Notstromversorgung
Ein Stromausfall in Berlin legt die Schwächen der Notstromversorgung von Pflegeheimen offen, zwei Heime mussten evakuiert werden. Verbände fordern jetzt Maßnahmen.
Ein Stromausfall in Berlin legt die Schwächen der Notstromversorgung von Pflegeheimen offen, zwei Heime mussten evakuiert werden. Verbände fordern jetzt Maßnahmen.
Ein Stromausfall im Süden Berlins hat die Anfälligkeit von Pflegeheimen bei Energieausfällen offengelegt. Notstromaggregate reichten oft nur kurzfristig, und viele Einrichtungen arbeiteten zeitweise ohne reguläre Versorgung. Laut carevor9.de mussten zwei Heime evakuiert werden, da mehrere Hundert Bewohner die kalte Nacht ohne vollständige Infrastruktur verbringen mussten. Fachverbände fordern nun eine krisenfeste Energieversorgung für Pflegeeinrichtungen und sehen dringenden politischen Handlungsbedarf, um die Daseinsvorsorge zu sichern.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
07.01.2026
Einführung von PeBeM: Fachzeitschrift unterstützt Pflegefachkräfte
Die Einführung von PeBeM bringt Veränderungen in der stationären Altenpflege. Die Fachzeitschrift "Altenpflege" unterstützt Pflegekräfte mit Infos und Hilfestellungen.
Die Einführung von PeBeM bringt Veränderungen in der stationären Altenpflege. Die Fachzeitschrift "Altenpflege" unterstützt Pflegekräfte mit Infos und Hilfestellungen.
Das Personalbemessungsverfahren (PeBeM) wird in der stationären Altenpflege eingeführt, was tiefgreifende Veränderungen nach sich ziehen wird. Fachkräfte aus der Pflegebranche, inklusive Pflegedienstleitungen und Wohnbereichsleitungen, werden durch die Fachzeitschrift "Altenpflege" speziell dazu informiert und unterstützt. Diese hält relevante Informationen, Erfahrungsberichte und praxisnahe Hilfestellungen bereit, um den Übergang zu diesem neuen Verfahren effektiv zu gestalten. (Quelle: www.altenpflege-online.net)
Pflegeverband mahnt bessere Krisenvorbereitung nach Berliner Stromausfall
Der DBfK fordert bessere Krisenvorbereitung für Pflegekräfte nach Berlins Stromausfall, da die Gesundheitseinrichtungen deutliche Schwächen zeigten.
Der DBfK fordert bessere Krisenvorbereitung für Pflegekräfte nach Berlins Stromausfall, da die Gesundheitseinrichtungen deutliche Schwächen zeigten.
Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hebt hervor, dass der jüngste Stromausfall im Südwesten Berlins die Anfälligkeit der Gesundheits- und Pflegeinfrastruktur verdeutliche. Die Präsidentin des DBfK, Vera Lux, erklärt, dass die Vermeidung schwerwiegender Vorfälle dem Engagement der Pflegefachkräfte zu verdanken sei, die improvisieren mussten, da sie oft nicht ausreichend in Krisenplanungen eingebunden sind. Lux fordert daher, Pflegekräfte systematisch für Krisen vorzubereiten, inklusive Notfallplänen und interprofessioneller Zusammenarbeit. Dies berichtet www.verbaende.com.
Preisanstieg in der Pflege: Mobilisation kostet nun 8,36 Euro
Pflege wird teurer: Mobilisation kostet jetzt 8,36 Euro. Preisanstieg von 4% seit Januar 2026 beunruhigt Pflegebedürftige und Angehörige.
Pflege wird teurer: Mobilisation kostet jetzt 8,36 Euro. Preisanstieg von 4% seit Januar 2026 beunruhigt Pflegebedürftige und Angehörige.
Die Kosten für Pflege und Betreuung steigen weiter, wie die Apotheken Umschau berichtet. Seit dem 1. Januar 2026 erhöhten sich die Preise durchschnittlich um vier Prozent. So kostet die Mobilisation von pflegebedürftigen Personen nun 8,36 Euro anstelle von 8,03 Euro im Vorjahr. Cordula Wagner, Inhaberin eines Pflegedienstes in Unterföhring, führt dies auf die jährlich neu verhandelten Pflegesätze zwischen Pflegeanbietern und Kassen zurück. Die Frage, ob sich ein Preisvergleich für Betroffene und Angehörige lohnt, hängt besonders von der Art des Angebots ab.
Altersangepasster D-Dimer-Test kann unnötige bildgebende Untersuchungen bei Verdacht auf Thrombose reduzieren und die Diagnosegenauigkeit verbessern.
Altersangepasster D-Dimer-Test kann unnötige bildgebende Untersuchungen bei Verdacht auf Thrombose reduzieren und die Diagnosegenauigkeit verbessern.
Ein altersangepasster D-Dimer-Test könnte die diagnostische Genauigkeit zum Ausschluss einer tiefen Beinvenenthrombose erheblich verbessern. Durch die Anpassung der D-Dimer-Grenzwerte an das Lebensalter der Patienten lässt sich die Notwendigkeit unnötiger bildgebender Untersuchungen reduzieren, so ein Bericht der Ärzte Zeitung. Diese Anpassung der Testwerte trägt dazu bei, das Risiko falsch positiver Ergebnisse zu senken und die Anzahl invasiver, oft belastender Untersuchungen zu verringern, was insbesondere für ältere Patienten von Vorteil sein kann.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
07.01.2026
Saarland: Modellprojekt mit Ausbildungslotsen senkt Abbruchquote
Modellprojekt im Saarland: Ausbildungslotsen senken Abbruchquote in der Pflegeausbildung und stärken langfristig die Fachkräftesicherung.
Modellprojekt im Saarland: Ausbildungslotsen senken Abbruchquote in der Pflegeausbildung und stärken langfristig die Fachkräftesicherung.
Ein im Saarland gestartetes Modellprojekt soll mit Hilfe von Ausbildungslotsen die Abbruchquote in der Pflegeausbildung senken und langfristig Fachkräfte sichern, berichtet die Fachzeitschrift „Häusliche Pflege“. Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit finanziert hierfür jährlich 980.000 Euro. Die Ausbildungslotsen unterstützen Auszubildende bei fachlichen, persönlichen und organisatorischen Problemen während der gesamten Ausbildungszeit. Erste Rückmeldungen von Pflegeschulen deuten auf einen hohen Unterstützungsbedarf hin und zeigen spürbare Entlastungen.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
07.01.2026
Saarland startet Projekt mit Ausbildungslotsen zur Pflegekräfte-Förderung
Im Saarland startet ein Modellprojekt mit Ausbildungslotsen, um Pflegeauszubildende zu unterstützen und die Abbruchquoten zu senken. Ziel: Fachkräftemangel bekämpfen.
Im Saarland startet ein Modellprojekt mit Ausbildungslotsen, um Pflegeauszubildende zu unterstützen und die Abbruchquoten zu senken. Ziel: Fachkräftemangel bekämpfen.
Das saarländische Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit hat ein Modellprojekt ins Leben gerufen, das zusätzliche Ausbildungslotsen für Pflegeauszubildende bereitstellt. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die hohen Abbruchquoten in der Pflegeausbildung zu verringern und so langfristig den Fachkräftemangel zu entschärfen. Die Ausbildungslotsen sollen Auszubildende während ihrer gesamten Ausbildung begleiten, sowohl bei fachlichen als auch persönlichen Herausforderungen unterstützen und als Bindeglied zwischen Pflegeschulen und Praxiseinrichtungen agieren, berichtet www.altenheim.net.
BGH stärkt Patientenrecht: Strikte Anforderungen an Aufklärungspflicht
Der BGH stärkt das Patientenrecht, indem er strengere Maßstäbe für die Aufklärungspflicht von Kliniken bei medizinischen Eingriffen setzt.
Der BGH stärkt das Patientenrecht, indem er strengere Maßstäbe für die Aufklärungspflicht von Kliniken bei medizinischen Eingriffen setzt.
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat das Patientenrecht auf informierte Entscheidung gestärkt. In einem Urteil vom 25. November 2025 (Az. VI 165/23) wurde klargestellt, dass die Voraussetzungen für eine hypothetische Einwilligung nach Aufklärungsfehlern eng auszulegen sind. Kliniken können sich nur dann darauf berufen, wenn die Aufklärung vor dem Eingriff den rechtlichen Anforderungen entsprach und der Patient auch ordnungsgemäß informiert eine Einwilligung erteilt hätte. In dem zugrunde liegenden Fall führte eine verspätete Aufklärung zur Aufhebung des Verfahrens, da die Klägerin argumentierte, bei rechtzeitiger Aufklärung eine Zweitmeinung eingeholt zu haben. Die Entscheidung verpflichtet Kliniken dazu, ihre Aufklärungsprozesse zu verbessern, um Patienten eine informierte Entscheidungsfindung zu ermöglichen und potenzielle Haftbarkeit bei Aufklärungsversäumnissen zu vermeiden (Quelle: aok.de).
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
06.01.2026
Pflegegipfel im Allgäu: Arbeitsbedingungen und PeBeM im Fokus
Pflegegipfel Allgäu: Im Februar diskutieren Fachkräfte über Arbeitsbedingungen und PeBeM als zentrale Themen für künftige Veränderungen in der Altenpflege.
Pflegegipfel Allgäu: Im Februar diskutieren Fachkräfte über Arbeitsbedingungen und PeBeM als zentrale Themen für künftige Veränderungen in der Altenpflege.
Laut Berichten von "www.altenpflege-online.net" plant die Region Allgäu-Oberschwaben einen Pflegegipfel im Februar, bei dem berufliche Altenpfleger Arbeitsbedingungen und die neue Pflegeausbildung thematisieren werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Umsetzung des Personalbemessungsverfahrens (PeBeM) in der stationären Altenpflege. Die Anpassung verspricht erhebliche Veränderungen im Bereich Personal und Organisation. Das Thema wird auch auf der Messe ALTENPFLEGE 2026 in Essen vom 21. bis 23. April beleuchtet.
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