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Finanzen und Versicherung
06.01.2026
Städtebund fordert Kostenteilung von Bund, Ländern und Kommunen
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert Bund, Länder und Kommunen auf, sich die steigenden Sozialausgaben zu gleichen Teilen zu teilen.
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert Bund, Länder und Kommunen auf, sich die steigenden Sozialausgaben zu gleichen Teilen zu teilen.
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert angesichts steigender Ausgaben für soziale Leistungen, darunter auch die Pflegehilfe, eine Neuverteilung der Finanzierungslasten (Quelle: www.altenheim.net). Präsident Ralph Spiegler und Hauptgeschäftsführer Dr. André Berghegger betonen, dass die Finanzlage der Kommunen dramatisch sei. Sie schlagen vor, dass Bund, Länder und Kommunen jeweils ein Drittel der Kosten übernehmen sollen. Diese Maßnahme soll helfen, die finanzielle Handlungsfähigkeit der Städte zu sichern und die Belastung gerechter zu verteilen.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
06.01.2026
Akademisierung der Pflegeberufe: Weg zu mehr Selbstverantwortung?
Die Akademisierung der Pflegeberufe wird als Schlüssel zu mehr Selbstverantwortung und Berufszufriedenheit diskutiert, um Abwanderung qualifizierter Kräfte zu verhindern.
Die Akademisierung der Pflegeberufe wird als Schlüssel zu mehr Selbstverantwortung und Berufszufriedenheit diskutiert, um Abwanderung qualifizierter Kräfte zu verhindern.
Im Deutschen Ärzteblatt wird die Akademisierung der Pflegeberufe als notwendige Entwicklung hin zu einer selbstverantwortlichen Berufsgruppe diskutiert. Ein Leserbrief von Sabine Heinrich, Fachkrankenschwester für Anästhesie- und Intensivpflege, unterstreicht die Bedeutung der Pflege als größte Berufsgruppe im Krankenhaus, die entscheidenden Einfluss auf die Qualitätswahrnehmung hat. Aufgrund fehlender Mitgestaltungsoptionen verlassen viele hochqualifizierte Pflegekräfte den Beruf. Eine Lösung sieht Heinrich in der Delegation ärztlicher Aufgaben und einer verstärkten akademischen Ausbildung.
ALTENPFLEGE 2026: Innovationsmesse für Robotik und Digitalisierung
Erleben Sie auf der ALTENPFLEGE 2026 vom 21.-23. April in Essen bahnbrechende Innovationen in Robotik und Digitalisierung für die Pflegebranche.
Erleben Sie auf der ALTENPFLEGE 2026 vom 21.-23. April in Essen bahnbrechende Innovationen in Robotik und Digitalisierung für die Pflegebranche.
Die ALTENPFLEGE 2026, die vom 21. bis 23. April in Essen stattfindet, wird als Leitmesse für die stationäre und ambulante Pflege auf www.altenpflege-online.net angekündigt. Schwerpunkte der Messe sind innovative Themen wie Robotik und Digitalisierung, die das alltägliche Pflegemanagement revolutionieren könnten. Ein Highlight ist die AVENEO-Sonderschau, bei der Start-ups neue Technologien präsentieren. Die Messe bietet zudem spezialisierte Themenforen und geführte Messerundgänge, um Besuchern einen umfassenden Überblick über zukunftsweisende Lösungen zu geben.
BSG-Urteil: Auch Privatversicherte haben Anspruch auf Pflegegrad-Extras
BSG: Privatversicherte mit Pflegegrad 3 können Extras einfordern, wenn sie im Heimvertrag geregelt sind. Prüfen Sie Anpassungen im Heim!
BSG: Privatversicherte mit Pflegegrad 3 können Extras einfordern, wenn sie im Heimvertrag geregelt sind. Prüfen Sie Anpassungen im Heim!
Ein Urteil des Bundessozialgerichts sorgt für Klarheit im Streit um Pflegegrad 3: Auch wer nicht in der sozialen Pflegeversicherung ist, kann gemäß SGB XII Anspruch auf zusätzliche Betreuung und Aktivierung haben, so berichtet rentenbescheid24.de. Das Gericht verweist auf die Bedeutung des Heimvertrags, der diese Leistungen umfassen muss. Ohne solche vertragliche Regelungen besteht kein Zahlungsanspruch durch die Sozialhilfe. Angehörige und Heimbewohner sollten prüfen, ob ihr Heim die notwendigen Anpassungen vorgenommen hat.
Kanzleramt kündigt Reformen in Pflegeversicherung wegen Engpässen an
Reformen in der Pflegeversicherung nötig: Kanzleramt reagiert auf drohende Engpässe und warnende Rufe nach mehr Heimplätzen, Digitalisierung und Bürokratieabbau.
Reformen in der Pflegeversicherung nötig: Kanzleramt reagiert auf drohende Engpässe und warnende Rufe nach mehr Heimplätzen, Digitalisierung und Bürokratieabbau.
Laut einer Meldung von www.altenpflege-online.net sieht Kanzleramtschef Thorsten Frei die Pflegeversicherung vor tiefgreifenden Veränderungen, da der Bedarf an Heimplätzen steigen werde. Der GKV-Spitzenverband warnt vor der Zahlungsunfähigkeit mehrerer Pflegekassen im kommenden Jahr und fordert Reformen. Verbandschef Oliver Blatt betont, dass trotz gestiegener Bedarfe Mittel knapp sind. AGVP-Präsident Thomas Greiner unterstreicht die Notwendigkeit eines schnellen Ausbaus stationärer Pflegeangebote, Digitalisierung und weniger Bürokratie. Derzeit werden 86 Prozent der Pflegebedürftigen zu Hause versorgt.
Hausärztliche Fortbildung: Effektives Handeln bei palliativmed. Notfällen
Hausärzte vertiefen in einer Fortbildung effektive Strategien für palliativmedizinische Notfälle, um Patientenversorgung und Unterstützung für Angehörige zu verbessern.
Hausärzte vertiefen in einer Fortbildung effektive Strategien für palliativmedizinische Notfälle, um Patientenversorgung und Unterstützung für Angehörige zu verbessern.
Palliativmedizinische Notfälle sind stets ein belastendes Ereignis für Patienten und ihre Angehörigen. Eine hausärztliche Fortbildung widmete sich kürzlich der Frage, wie Ärzte bei derartigen Notfällen bestmöglich reagieren können. Ein Kollege präsentierte dabei fünf verschiedene Szenarien, um aufzuzeigen, wie sich die Prioritäten in solchen Situationen verschieben und welche Schritte in einer palliativmedizinischen Krise von größter Bedeutung sind. Die Fortbildung wurde von Kollegen genutzt, um Fälle und Lösungen durchzuspielen, was im Ernstfall sowohl für medizinische Fachkräfte als auch für die betroffenen Familien wichtige Erkenntnisse bietet. Diese Diskussionen können maßgeblich dazu beitragen, die Versorgung von Palliativpatienten in kritischen Momenten gezielt zu verbessern und zu unterstützen. Quelle: Ärzte Zeitung.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
05.01.2026
Studie: 530.000 ausländische Frauen könnten Fachkräftemangel lindern
530.000 ausländische Frauen könnten durch flexible Jobangebote und Anerkennung ihrer Abschlüsse helfen, den Fachkräftemangel in Deutschland zu lindern.
530.000 ausländische Frauen könnten durch flexible Jobangebote und Anerkennung ihrer Abschlüsse helfen, den Fachkräftemangel in Deutschland zu lindern.
Der Fachkräftemangel in Deutschland betrifft viele Branchen, darunter die Pflege, das Handwerk und die IT. Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt, dass rund 530.000 arbeitslose ausländische Frauen zur Linderung dieses Mangels beitragen könnten. Diese Frauen sind oft überqualifiziert und unterbeschäftigt, berichtet Watson. Unternehmen sollten deshalb flexible Arbeitsmodelle und Teilzeitstellen fördern. Die Anerkennung ausländischer Abschlüsse kann helfen, passende Fachkräfte zu integrieren und bestehende Lücken zu schließen.
FAZ: Zunahme der Suizidassistenz wirft ethische und regulatorische Fragen auf
Die steigende Zahl der Suizidassistenzfälle in Deutschland seit 2020 wirft ethische und regulatorische Fragen auf, was Kritiker vor einem unregulierten Markt warnt.
Die steigende Zahl der Suizidassistenzfälle in Deutschland seit 2020 wirft ethische und regulatorische Fragen auf, was Kritiker vor einem unregulierten Markt warnt.
Seit fast sechs Jahren ist die Suizidassistenz in Deutschland legal, was Organisationen Freiräume eröffnet, die ethisch fragwürdig sind, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ). Das Bundesverfassungsgericht stellte 2020 fest, dass das Recht auf ein selbstbestimmtes Sterben auch die Freiheit umfasst, sich das Leben zu nehmen und die Hilfe Dritter in Anspruch zu nehmen, sofern der Entschluss freiverantwortlich ist. Trotz bestehender Angebote zur Palliativmedizin stieg die Zahl der durch Suizidassistenz verstorbenen Personen, 2024 waren es laut FAZ etwa 1000, signifikant an. Kritiker befürchten nun die Entwicklung eines unregulierten Marktes. Die FAZ hebt zudem hervor, dass neben finanziellen Interessenkonflikten ideelle Interessenkonflikte bei der Suizidassistenz entstehen können. Sie plädiert für die Integration von Suizidprävention und Suizidassistenz, um die Selbstbestimmung am Lebensende verantwortungsvoll zu gestalten.
Pflegeversicherung vor Umwälzungen: Zahlungsausfälle drohen im nächsten Jahr
Pflegeversicherung vor Umbruch: Angesichts steigender Pflegebedürftiger und drohender Zahlungsausfälle fordert der GKV-Reformmaßnahmen für 2024.
Pflegeversicherung vor Umbruch: Angesichts steigender Pflegebedürftiger und drohender Zahlungsausfälle fordert der GKV-Reformmaßnahmen für 2024.
Laut einem Bericht von „Häusliche Pflege“ warnt der GKV-Spitzenverband, dass die Pflegeversicherung vor grundlegenden Umwälzungen steht. Experten erwarten einen Anstieg der Anzahl an Pflegebedürftigen, die in stationären Einrichtungen versorgt werden müssen. Besonders dramatisch sei die finanzielle Situation mehrerer Pflegekassen, die bereits im nächsten Jahr vor der Zahlungsunfähigkeit stehen könnten und auf Liquiditätshilfen angewiesen sein werden, obwohl vier Milliarden Euro an Darlehen bereitgestellt wurden. Kanzleramtschef Thorsten Frei sieht Reformbedarf, um das System zukunftsfähig zu gestalten.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
02.01.2026
Neues Beratungsangebot schützt Drittstaatsangehörige vor Ausbeutung
Neues Beratungsangebot "Faire Integration" schützt ab 2026 Drittstaatsangehörige in Deutschland vor Ausbeutung und Lohndumping durch kostenlose Beratung.
Neues Beratungsangebot "Faire Integration" schützt ab 2026 Drittstaatsangehörige in Deutschland vor Ausbeutung und Lohndumping durch kostenlose Beratung.
Mit dem Start des Beratungsangebots "Faire Integration" am 1. Januar 2026 in Deutschland wurden neue rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen. Laut dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) zielen diese Maßnahmen darauf ab, Drittstaatsangehörige durch arbeits- und sozialrechtliche Beratung vor Ausbeutung zu schützen und gleichzeitig Lohndumping zu verhindern. In jedem Bundesland gibt es nun eine Beratungsstelle, die kostenfrei und in mehreren Sprachen Unterstützung bietet. Die Beratung richtet sich sowohl an Drittstaatsangehörige in Deutschland als auch an jene, die im Ausland leben und in Deutschland arbeiten möchten. Arbeitgeber sind seit Jahresbeginn verpflichtet, auf dieses Angebot hinzuweisen, wie es im Aufenthaltsgesetz § 45c festgelegt ist. Weitere Informationen dazu sind auf der Website von "Faire Integration" erhältlich.
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