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Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
02.01.2026
Pflegemindestlohn: Zweistufige Erhöhung bis 2027 beschlossen
Pflegemindestlohn steigt bis 2027 in zwei Schritten um fünf Prozent, um Pflegeberuf attraktiver zu machen, so die schwarz-rote Koalition und Bundesarbeitsministerin Bas.
Pflegemindestlohn steigt bis 2027 in zwei Schritten um fünf Prozent, um Pflegeberuf attraktiver zu machen, so die schwarz-rote Koalition und Bundesarbeitsministerin Bas.
Der Mindestlohn in der Pflege soll 2026 und 2027 in zwei Schritten steigen, so die Bundesregierung. Damit will die schwarz-rote Koalition einer Empfehlung der Pflegekommission folgen. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas unterstrich die Bedeutung guter Löhne, um den Pflegeberuf attraktiv zu halten. Der Pflegemindestlohn, der rund 1,3 Millionen Beschäftigte betrifft, soll eine Erhöhung von fünf Prozent erfahren, wie "www.allgaeuer-zeitung.de" berichtet. Die Gewerkschaft Verdi stimmte dem Kompromiss nur widerwillig zu.
Steigende Pflegekosten: Sozialhilfeausgaben um 14 Prozent gestiegen
Die Pflegekosten steigen, Sozialhilfe für Pflege um 14% erhöht: 2020 4,3 Mrd. Euro. Pflicht zum Elternunterhalt teils erlassen, Reform verspricht Entlastung.
Die Pflegekosten steigen, Sozialhilfe für Pflege um 14% erhöht: 2020 4,3 Mrd. Euro. Pflicht zum Elternunterhalt teils erlassen, Reform verspricht Entlastung.
Die steigenden Pflegekosten in Deutschland führen dazu, dass immer mehr Menschen auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Laut dem Statistischen Bundesamt liefen die Ausgaben der Sozialhilfeträger für Pflegeleistungen im Jahr 2020 auf 4,3 Milliarden Euro hinaus, was einem Anstieg von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Eine wesentliche Ursache ist der Wegfall der Pflicht zum Elternunterhalt, wodurch nur noch Verwandte mit einem Einkommen von über 100.000 Euro zur finanziellen Unterstützung herangezogen werden. Eine Reform verspricht eine schrittweise Reduzierung des Eigenanteils für pflegebedürftige Heimbewohner ab 2022. Die Opposition äußert Kritik an der aktuellen Pflegepolitik.
Pflege-Eigenanteile steigen: Zweifel an Spahns Reform und Finanzierung
Pflegekosten steigen auf 2.125 Euro monatlich. Zweifel an Spahns Reform: Drohende Sozialhilfeabhängigkeit angesichts mangelnder Finanzierung.
Pflegekosten steigen auf 2.125 Euro monatlich. Zweifel an Spahns Reform: Drohende Sozialhilfeabhängigkeit angesichts mangelnder Finanzierung.
In Deutschland steigen die Eigenanteile für die Pflege im Heim laut dem Verband der Ersatzkassen (VDEK) auf durchschnittlich 2.125 Euro pro Monat, was einen Anstieg um 57 Euro seit Jahresbeginn bedeutet. In Nordrhein-Westfalen sind die Eigenanteile mit 2.496 Euro am höchsten. Experten äußern Zweifel, dass die Pflegereform von Gesundheitsminister Jens Spahn eine Entlastung bringt. Ulrike Elsner vom VDEK fordert einen dauerhaften höheren Steuerzuschuss. Kritiker bemängeln mangelnde Finanzierung für die geplanten Zuschüsse, sodass bestehen bleibt, dass viele Menschen auf Sozialhilfe angewiesen sein werden (www.procontra-online.de).
"Pflegekräfte erhalten erweiterte Befugnisse durch neues Kompetenzgesetz"
Ab 2026 dürfen Pflegekräfte eigenverantwortlich handeln: Das neue Pflegekompetenzgesetz erweitert ihren Handlungsspielraum.
Ab 2026 dürfen Pflegekräfte eigenverantwortlich handeln: Das neue Pflegekompetenzgesetz erweitert ihren Handlungsspielraum.
Mit dem Inkrafttreten des "Pflegekompetenzgesetzes" zum Jahresbeginn 2026 erhalten Pflegefachkräfte in Deutschland erweiterte medizinische Befugnisse. Ihnen wird damit ermöglicht, in bestimmten Situationen eigenverantwortlich zu handeln, ohne vorher Rücksprache mit einem Arzt halten zu müssen. Laut MDR sollen die erweiterten Kompetenzen jedoch die Kernaufgaben der Ärzte nicht einschränken. Die Deutsche Pflegeratspräsidentin Christine Vogler sieht darin eine Möglichkeit, die Pflegepraxis zu entlasten und die Entscheidungsfreiheit der Pflegekräfte zu stärken.
Gesundheits- und Sozialreformen: Neue Regelungen ab 1. Januar
Zum 1. Januar treten umfassende Gesundheits- und Sozialreformen in Kraft, darunter höhere Beitragsbemessungsgrenzen, Umstrukturierungen in Krankenhäusern und ein steigender Mindestlohn.
Zum 1. Januar treten umfassende Gesundheits- und Sozialreformen in Kraft, darunter höhere Beitragsbemessungsgrenzen, Umstrukturierungen in Krankenhäusern und ein steigender Mindestlohn.
Am 1. Januar treten in Deutschland zahlreiche Gesundheits- und Sozialreformen in Kraft. Wesentliche Änderungen sind beispielsweise die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenzen und des Zusatzbeitragssatzes in der Krankenversicherung, während der Pflegebeitrag konstant bleibt. Auch die Krankenhauslandschaft wird umstrukturiert und ein Transformationsfonds eingeführt. In der Pflege übernimmt Fachpersonal künftig mehr Heilkunde-Verantwortung. Das Bürgergeld wird in "Grundsicherung für Arbeitsuchende" umbenannt. Der Mindestlohn steigt ab Januar auf 13,90 Euro, berichtet das Deutsche Ärzteblatt.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
31.12.2025
Flüssigkeitsmangel in Pflege: Dramatische Konsequenzen und Pflichten
Flüssigkeitsmangel in der Pflege birgt ernste Risiken: Ein Bericht zeigt dramatische Fallbeispiele und weist auf die Schutzpflicht der Pflegenden hin.
Flüssigkeitsmangel in der Pflege birgt ernste Risiken: Ein Bericht zeigt dramatische Fallbeispiele und weist auf die Schutzpflicht der Pflegenden hin.
Ein Bericht des CIRS Berlin verdeutlicht die Gefahr eines Flüssigkeitsmangels in der Pflege. Der Fall eines Bewohners, der nicht ausreichend beim Trinken unterstützt wurde und schließlich ein Kreislaufversagen erlitt, zeigt die dramatischen Konsequenzen auf. Flüssigkeitsmangel kann zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen wie Kreislaufstörungen und Bewusstlosigkeit führen und ist rechtlich relevant, da pflegende Personen eine Schutzpflicht haben. Die ständige Sicherstellung einer ausreichenden Flüssigkeitsaufnahme ist daher essenziell. (Quelle: www.rechtsdepesche.de)
Neues Pflegegesetz: Mehr Kompetenzen und weniger Bürokratie geplant
Neues Pflegegesetz verabschiedet: Mehr Kompetenzen für Pflegefachpersonen und Abbau bürokratischer Hürden geplant, Umsetzung noch unklar.
Neues Pflegegesetz verabschiedet: Mehr Kompetenzen für Pflegefachpersonen und Abbau bürokratischer Hürden geplant, Umsetzung noch unklar.
Das Bundesministerium für Gesundheit verkündete, dass der Bundestag am 6. November 2025 das "Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege" verabschiedet habe, berichtet häusliche-pflege.net. Ziel sei es, Pflegefachpersonen mehr Kompetenzen zu übertragen und bürokratische Hürden abzubauen. Allerdings könnte die Umsetzung der gesetzlichen Neuerungen länger dauern als geplant, da viele Fragen offenbleiben und weitere Verhandlungen nötig seien.
Neuerungen ab 2026: Pflege-Reform und Gesundheitsmaßnahmen in Deutschland
Pflegereform 2026: Strengerer Wasserschutz und neue Gesundheitsmaßnahmen. Pflegekräfte erhalten mehr Befugnisse, weniger Pflichtberatung bei hoher Pflegebedürftigkeit.
Pflegereform 2026: Strengerer Wasserschutz und neue Gesundheitsmaßnahmen. Pflegekräfte erhalten mehr Befugnisse, weniger Pflichtberatung bei hoher Pflegebedürftigkeit.
Ab 2026 treten in Deutschland verschiedene Neuerungen im Bereich Pflege und Gesundheit in Kraft, berichtete der MDR. Dazu gehört ein strengerer Schutz vor PFAS im Trinkwasser, ein kostenloses Lungenscreening für starke Raucher sowie ein Verbot des Verkaufs von Lachgas an Minderjährige. Pflegefachkräfte erhalten erweiterte Befugnisse und die zahnärztliche Früherkennung wird künftig im Gelben Heft dokumentiert. Zudem erleichtert das neue Gesetz die Pflegebegutachtung und reduziert Pflichtberatungsgespräche in hohen Pflegegraden. Auch die Kennzeichnungspflicht für allergieauslösende Duftstoffe in Kosmetika wird erweitert.
Oberbergischer Kreis veröffentlicht Pflegeplan 2025/2026 mit Prognosen
Der Oberbergische Kreis präsentiert den Pflegeplan 2025/2026 mit Prognosen und Analysen zur Pflege in der Region bis 2035.
Der Oberbergische Kreis präsentiert den Pflegeplan 2025/2026 mit Prognosen und Analysen zur Pflege in der Region bis 2035.
Der Oberbergische Kreis hat seine Örtliche Planung für Pflegeangebote 2025/2026 veröffentlicht, heißt es auf der Webseite www.obk.de. Der Bericht bietet eine umfassende Übersicht über die bestehenden Pflege- und Betreuungsangebote für ältere und pflegebedürftige Menschen. Laut Kreisdezernent Ralf Schmallenbach umfasst der Plan Prognosen zur Entwicklung der Pflegebedürftigkeit bis 2035 und analysiert regionale Unterschiede im Kreisgebiet. Die Planung dient als Datengrundlage für die zielgerichtete Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen im Kreis.
Hackerin kritisiert Sicherheitsmängel bei elektronischer Patientenakte
Hackerin Bianca Kastl bemängelt grobe Sicherheitslücken bei der ePA, die nach einem Jahr immer noch unzureichend geschützt sei und echte Lösungen vermissen lässt.
Hackerin Bianca Kastl bemängelt grobe Sicherheitslücken bei der ePA, die nach einem Jahr immer noch unzureichend geschützt sei und echte Lösungen vermissen lässt.
Beim 39. Kongress des Chaos Computer Clubs kritisierte Berufshackerin Bianca Kastl die IT-Sicherheit der elektronischen Patientenakte (ePA). Laut ihrer Einschätzung sei die Sicherheitslage nach einem Jahr seit Einführung der ePA noch immer unzureichend und es fehle an wirksamen Gegenmaßnahmen. Statt echter Lösungen werde lediglich Flickwerk betrieben, so Kastls Résumé. Diese Bewertung verdeutlicht die anhaltende Besorgnis über den Schutz sensibler Gesundheitsdaten und wirft Fragen zur Qualität der Implementierung auf. Der Bericht erschien in der Ärzte Zeitung.
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