Mit dem Newsfeed von altenpflege.de – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Pflegepolitik und Recht
30.12.2025
BGH: Strengere Aufklärungsanforderungen für Ärzte und Kliniken
BGH entscheidet: Ärzte und Kliniken müssen Patienten genauer aufklären, um nicht auf hypothetische Einwilligungen zu setzen und rechtliche Folgen zu vermeiden.
BGH entscheidet: Ärzte und Kliniken müssen Patienten genauer aufklären, um nicht auf hypothetische Einwilligungen zu setzen und rechtliche Folgen zu vermeiden.
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Ärzte und Kliniken bei einer möglicherweise fehlerhaften Aufklärung nur innerhalb enger Grenzen auf die hypothetische Einwilligung eines Patienten vertrauen können. Die Entscheidung basiert auf tatsächlich durchgeführten Maßnahmen, berichtet die Ärzte Zeitung. Dies bedeutet, dass die klinische Praxis eine sorgfältige und detaillierte Aufklärung der Patienten erfordert, um rechtlichen Konsequenzen vorzubeugen. (Quelle: aerztezeitung.de)
Pflege entlasten: Schwenke fordert Kostendeckelung und staatliche Hilfe
Schwenke fordert Kostendeckelung und staatliche Hilfe zur Entlastung Pflegebedürftiger durch Finanzierungslösungen und erweiterte Beitragsbemessungen.
Schwenke fordert Kostendeckelung und staatliche Hilfe zur Entlastung Pflegebedürftiger durch Finanzierungslösungen und erweiterte Beitragsbemessungen.
In einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) fordert Kirsten Schwenke, die designierte Vorsitzende der Freien Wohlfahrt in Nordrhein-Westfalen, eine Entlastung pflegebedürftiger Menschen. Sie schlägt vor, die Kosten für Pflegebedürftige zu deckeln und den Rest durch die Pflegekassen bzw. den Staat zu finanzieren. Zudem regt Schwenke an, die Beitragsbemessungsgrenzen anzuheben und alle Einkommensarten, auch Kapitalerträge, in die Berechnung einzubeziehen. Angesichts der Ergebnisse einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe kritisiert sie die Unklarheit der Finanzierungsvorschläge.
UN plant globale Konvention zum Schutz älterer Menschenrechte
Die UN plant eine Konvention zum Schutz älterer Menschenrechte, um Gewalt und Erniedrigungen weltweit einzudämmen, wie aktuelle Fälle verdeutlichen.
Die UN plant eine Konvention zum Schutz älterer Menschenrechte, um Gewalt und Erniedrigungen weltweit einzudämmen, wie aktuelle Fälle verdeutlichen.
Laut einem Artikel von faz.net plant die UN eine neue Altenrechtskonvention, die Rechte für ältere Menschen weltweit festschreibt. Hintergrund sind Berichte der WHO, wonach jeder sechste Mensch über 60 Jahren Gewalt im sozialen Nahraum erlebt hat. Fälle wie jener in einem Pflegeheim in Nordrhein-Westfalen, wo Vorwürfe von Gewalt und Erniedrigungen gegen Bewohner laut wurden, verdeutlichen die Dringlichkeit. Die betroffene Einrichtung wies zuletzt die Verantwortung von sich und bezeichnete die Vorfälle als Einzelfall.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
30.12.2025
Akademisierung der Pflege: Karrierechancen und bessere Versorgung
Die Akademisierung der Pflege eröffnet neue Karrierechancen und verbessert die Versorgungsqualität durch fundiertes, wissenschaftliches Handeln.
Die Akademisierung der Pflege eröffnet neue Karrierechancen und verbessert die Versorgungsqualität durch fundiertes, wissenschaftliches Handeln.
Die Akademisierung der Pflege bringt neue Chancen für Karrieren und Qualitätsverbesserungen in der Versorgung. Laut einem Bericht von "www.altenpflege-online.net" finden Interessierte an Hochschulen zahlreiche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung, von dualen Studiengängen bis zu spezialisierten Masterabschlüssen. Diese Bildungswege ermöglichen eine verstärkte Professionalisierung der Pflege durch fundiertes, wissenschaftliches Handeln. Solche Entwicklungen bieten künftigen Pflegekräften nicht nur neue Karriereperspektiven, sondern auch eine Verbesserung der Versorgungsqualität.
2026: Mindestlohn, Renten und Freibeträge steigen – Deutschlandticket teurer
2026 bringt höhere Löhne und Renten, während das Deutschlandticket teurer wird. Minijob-Grenze und steuerliche Freibeträge steigen ebenfalls.
2026 bringt höhere Löhne und Renten, während das Deutschlandticket teurer wird. Minijob-Grenze und steuerliche Freibeträge steigen ebenfalls.
2026 bringt zahlreiche Änderungen für Verbraucher. So wird ab Januar der Mindestlohn auf 13,90 Euro pro Stunde angehoben, während die Mindestvergütung für Auszubildende im ersten Lehrjahr auf 724 Euro steigt. Auch die Obergrenze für Minijobs wird auf 603 Euro monatlich erhöht. Das Deutschlandticket, das bundesweit Fahrten im Regional- und Nahverkehr ermöglicht, wird von 58 auf 63 Euro teurer. Rentner können sich ab dem 1. Juli auf eine Erhöhung ihrer Bezüge freuen, die voraussichtlich bei 3,7 Prozent liegen könnte. Zudem steigen der steuerliche Grundfreibetrag auf 12.348 Euro und der Kinderfreibetrag auf 9756 Euro. Ein weiteres Thema ist das Bürgergeld, das künftig als Grundsicherung bezeichnet werden und strengeren Sanktionen unterliegen soll. Diese Entwicklungen entstammen einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Quelle: FAZ).
Mainzer Forscher entwickeln neue Schluck- und Nasen-Impfstoffe gegen Pneumokokken
Mainzer Forscher entwickeln innovative Schluck- und Nasenimpfstoffe gegen Pneumokokken, die besseren Schutz bieten und Resistenzen vorbeugen könnten.
Mainzer Forscher entwickeln innovative Schluck- und Nasenimpfstoffe gegen Pneumokokken, die besseren Schutz bieten und Resistenzen vorbeugen könnten.
Forscher der Mainzer Universitätsmedizin arbeiten an neuen Pneumokokken-Impfstoffen, die geschluckt oder nasal verabreicht werden können. Diese Bakterien können schwerwiegende Infektionen wie Lungenentzündung, Hirnhautentzündung und Mittelohrentzündung verursachen, besonders bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Die konventionellen Impfstoffe bieten nur begrenzten Schutz, da sie auf spezifische Bakterientypen abgestimmt sind. Im Gegensatz dazu entwickeln die Mainzer Forscher Impfstoffe, die auf Proteinen basieren, die bei verschiedenen Pneumokokken-Stämmen identisch sind. Die geplanten Vakzine könnten durch Nasensprays oder als lösliche Proteine verabreicht werden, was eine bessere lokale Immunität ermöglicht. Dieses Projekt wird von der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung mit 300.000 Euro unterstützt. Eine effektivere Impfung könnte die Notwendigkeit von Antibiotika verringern und somit der Entstehung von Resistenzen entgegenwirken, berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Neue UN-Konvention soll Gewalt gegen Senioren eindämmen
Eine neue UN-Konvention zielt darauf ab, Gewalt gegen Senioren weltweit einzudämmen und ihre Rechte zu stärken, berichtet die FAZ.
Eine neue UN-Konvention zielt darauf ab, Gewalt gegen Senioren weltweit einzudämmen und ihre Rechte zu stärken, berichtet die FAZ.
Nach Angaben der WHO wird etwa einer von sechs Menschen ab 60 Jahren weltweit Opfer von Gewalt im sozialen Nahraum. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, dass eine neue UN-Konvention die Rechte älterer Menschen, die häufig Opfer von Missbrauch werden, festschreiben soll. Fälle von Missständen in Pflegeheimen haben in der Vergangenheit immer wieder für öffentliche Empörung gesorgt. So auch im vergangenen Jahr, als in einem nordrhein-westfälischen Pflegeheim eine Pflegerin Gesundheitswerte manipulierte und bewohnende Seniorinnen und Senioren bedrohte. Trotz dieser Vorfälle hat das betroffene Heim den Vorfall als einen „schwer erklärlichen und bedauerlichen Einzelfall“ dargestellt und eine Verantwortung aufgrund organisationaler Versäumnisse abgelehnt, wie die FAZ hervorhebt.
vdek warnt: Pflegeversicherung droht Finanzkollaps ohne Reformen
vdek warnt vor Finanzkollaps der Pflegeversicherung und fordert Reformen sowie stärkere Beteiligung von Bund und Privatversicherungen zur Entlastung.
vdek warnt vor Finanzkollaps der Pflegeversicherung und fordert Reformen sowie stärkere Beteiligung von Bund und Privatversicherungen zur Entlastung.
Der Verband der Ersatzkassen (vdek) warnt davor, dass die soziale Pflegeversicherung (SPV) vor immensen finanziellen Herausforderungen steht, da die Ausgaben in den letzten 15 Jahren von 21 auf 68 Milliarden Euro angestiegen sind. Der vdek fordert Bund, Länder und private Pflegeversicherungen auf, sich stärker an der Finanzierung zu beteiligen, um die Beitragszahler zu entlasten. Claudia Straub, Leiterin der vdek-Landesvertretung Schleswig-Holstein, kritisiert die Trennung zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung und äußert Bedenken, dass die Solidarität darunter leide. Ein Finanzausgleich könnte laut vdek die SPV um zwei Milliarden Euro jährlich entlasten.
Bundeskanzleramtsminister fordert mehr Pflegeplätze in Pflegeheimen
Mehr Pflegeplätze nötig: Kanzleramtsminister Frei fordert angesichts der Zukunft der häuslichen Pflege verstärkt Unterbringung in Heimen.
Mehr Pflegeplätze nötig: Kanzleramtsminister Frei fordert angesichts der Zukunft der häuslichen Pflege verstärkt Unterbringung in Heimen.
Bundeskanzleramtsminister Thorsten Frei hat die Zukunft der häuslichen Pflege hinterfragt. Wie die Ärzte Zeitung berichtet, geht Frei davon aus, dass mehr Pflegebedürftige zukünftig in Heimen untergebracht werden müssen. Aktuell werden 86 Prozent der etwa fünf Millionen Pflegebedürftigen zu Hause betreut, aber dieser hohe Anteil sei nicht haltbar. Der Arbeitgeberverband Pflege unterstützt Freis Einschätzung und fordert eine Politik mit mehr Pflegeplätzen, um Angehörige zu entlasten. Kompetenzen, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz sind Schlüssel für diese Herausforderungen.
Experten fordern mehr Pflegeplätze: Heimbetreuung im Aufwind erwartet
Bundeskanzleramts-Chef prognostiziert: Mehr Pflegebedürftige werden Heimbetreuung benötigen. Experten fordern zusätzliche Plätze und innovative Ansätze.
Bundeskanzleramts-Chef prognostiziert: Mehr Pflegebedürftige werden Heimbetreuung benötigen. Experten fordern zusätzliche Plätze und innovative Ansätze.
Bundeskanzleramts-Chef Thorsten Frei prognostiziert, dass in Zukunft mehr pflegebedürftige Menschen in Heimen betreut werden müssen. Aktuell werden etwa 86 Prozent der knapp fünf Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland zu Hause versorgt. Frei äußerte jedoch Zweifel an der Fortführung dieser hohen Zahl. Der Arbeitgeberverband Pflege (AGVP) bestätigte Freis Stellungnahme und verwies auf eine entsprechende Umfrage, die belegt, dass weniger als die Hälfte der Angehörigen bereit und in der Lage sind, die häusliche Pflege zu übernehmen. Der AGVP fordert eine Politik, die mehr Pflegeplätze bereitstellt, einschließlich flexiblerer Personaleinsätze und den vermehrten Einsatz von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz. Verbandspräsident Thomas Greiner betonte, dass die Bundesregierung mit Frei die Realität anerkenne und forderte die Koalition zum Handeln auf, um den Druck auf Angehörige zu verringern. Quelle: Ärzte Zeitung.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.