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Pflegepolitik und Recht
26.12.2025
Pflegereform bis 2026: Prävention und Digitalisierung im Fokus
Pflegereform bis 2026: Prävention und Digitalisierung sollen zentrale Rollen spielen, während unklare Finanzierung weiter für Diskussionen sorgt.
Pflegereform bis 2026: Prävention und Digitalisierung sollen zentrale Rollen spielen, während unklare Finanzierung weiter für Diskussionen sorgt.
Die von der Bund-Länder-Arbeitsgruppe geplante Pflegereform soll bis Ende 2026 in Kraft treten, wie aus einem Ergebnispapier hervorgeht. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will dabei präventive Ansätze stärken und Beratungsleistungen ausbauen. Ein wesentlicher Fokus liegt auf der Flexibilisierung des Personaleinsatzes und dem Ausbau der Digitalisierung. Die Finanzierung der Reform bleibt jedoch unklar, was trotz Konsens über den Handlungsbedarf zu Diskussionen, auch auf höchster Ebene mit Bundeskanzler Friedrich Merz, führt (Quelle: www.aerzteblatt.de).
Neues BEEP-Gesetz: Mehr Befugnisse für Pflegekräfte, weniger Bürokratie
Neues BEEP-Gesetz stärkt Pflegekräfte: Mehr Befugnisse, weniger Bürokratie und Erleichterungen für Pflegebedürftige ab diesem Jahr.
Neues BEEP-Gesetz stärkt Pflegekräfte: Mehr Befugnisse, weniger Bürokratie und Erleichterungen für Pflegebedürftige ab diesem Jahr.
In einem Bericht von regio-aktuell24 wird über das neue Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung (BEEP) informiert, das ab diesem Jahr Erleichterungen im Pflegesystem bringen soll. Pflegebedürftige erleben durch die Reduzierung verpflichtender Beratungsbesuche eine Entlastung, während Pflegefachleute mehr Entscheidungskompetenz erhalten. Besonders hervorzuheben sind die halbjährlichen Beratungsbesuche und die Möglichkeit für Pflegefachkräfte, heilkundliche Aufgaben zu übernehmen. Die Regelung sieht zudem ein Pflegegeld für bis zu acht Wochen bei Auslands- oder Krankenhausaufenthalten vor.
Opernsängerin Maartje de Lint unterstützt in Leipzig Demenzkranke: Gemeinsames Singen weckt Erinnerungen und stärkt emotionale Bindungen. (FAZ)
Opernsängerin Maartje de Lint unterstützt in Leipzig Demenzkranke: Gemeinsames Singen weckt Erinnerungen und stärkt emotionale Bindungen. (FAZ)
Die frühere Opernsängerin Maartje de Lint engagiert sich in Leipzig für Menschen mit Demenz und deren Angehörige durch gemeinsames Singen. Diese musikalische Intervention aktiviert bei den Betroffenen das Gedächtnis, weckt vergessene Erinnerungen und stiftet emotionale Verbindung. Anke Völkner berichtet über die Momente, in denen sie mit ihrer demenzkranken Mutter Lieder aus der Vergangenheit anstimmt. Diese Momente erinnern sie an gemeinsame Sommerurlaube und geben ihrer Mutter das Gefühl zurück, wieder jung zu sein. Dank der Musik kann Anke auch wieder die Rolle der Tochter einnehmen und nicht nur die der pflegenden Angehörigen. (Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Infektionen der Harnwege erhöhen Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle
Harnwegsinfektionen erhöhen das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle, wie Bilddaten aus Wales nahelegen, was neue Präventionsstrategien bedeuten könnte.
Harnwegsinfektionen erhöhen das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle, wie Bilddaten aus Wales nahelegen, was neue Präventionsstrategien bedeuten könnte.
Bilddaten aus Wales deuten darauf hin, dass nicht nur Atemwegsinfektionen, sondern auch Infektionen der Harnwege das Risiko für schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse wie Myokardinfarkte oder Schlaganfälle erhöhen könnten. Obwohl eine umfassende Kohortenstudie diese Befunde unterstützt, bleibt der eindeutige Kausalzusammenhang bislang unbestätigt. Diese Entdeckung könnte erhebliche Auswirkungen auf die präventive Gesundheitsvorsorge haben, da Harnwegsinfekte relativ häufig auftreten. Quelle: Ärztezeitung.de
Psychotherapeuten fordern mehr Datenschutz und Finanzierung nach BEEP
Die DPtV kritisiert das BEEP-Gesetz: Mehr Datenschutz in der Pflege ist positiv, doch bei der Finanzierung psychotherapeutischer Weiterbildung gibt es Nachholbedarf.
Die DPtV kritisiert das BEEP-Gesetz: Mehr Datenschutz in der Pflege ist positiv, doch bei der Finanzierung psychotherapeutischer Weiterbildung gibt es Nachholbedarf.
Laut einem Artikel von www.eu-schwerbehinderung.eu kritisiert die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) das im deutschen Bundesrat verabschiedete Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege (BEEP). Die Bundesvorsitzenden Dr. Enno Maaß und Dr. Christina Jochim begrüßen die im Gesetz vorgesehenen Verbesserungen im Datenschutz, sehen jedoch Nachholbedarf in der Finanzierung der fachpsychotherapeutischen Weiterbildung. Weitere Regelungen zum Schutz von Daten, insbesondere für Minderjährige unter 15, fordert die DPtV, um die Berufsausübung sicherzustellen.
Bundestag beschließt Pflegekompetenzgesetz: Reformen und Kritikpunkte
Der Bundestag beschließt das Pflegekompetenzgesetz: Reformen zielen auf Krankenkassenentlastung, während Kritiker stärkere Maßnahmen fordern.
Der Bundestag beschließt das Pflegekompetenzgesetz: Reformen zielen auf Krankenkassenentlastung, während Kritiker stärkere Maßnahmen fordern.
Pflege und Gesundheitsversorgung stehen im Fokus neuer Reformen, wie esanum.de berichtet. Der Bundestag hat einem Pflegekompetenzgesetz zugestimmt, das Krankenkassen entlasten soll. Die AfD und Bündnis 90/Die Grünen lehnten es ab, während die Linke sich enthielt. Neue Regelungen sollen Einsparungen auf 2026 beschränken. Gleichzeitig erhöht der GBA die Mindestmengen für Kniegelenkersatz und erweitert die Impfempfehlungen. Bundeskanzler Merz äußerte Unzufriedenheit über Pflege-Reformen und forderte stärkere Maßnahmen. Eine Apothekenreform trifft auf Kritik seitens der Ärzteschaft.
Osteuropäische Pflegekräfte in Deutschland oft illegal und ausgebeutet
Osteuropäische Pflegekräfte in Deutschland oft illegal beschäftigt und ausgebeutet: Gewerkschaften fordern Maßnahmen, doch die Politik bleibt untätig.
Osteuropäische Pflegekräfte in Deutschland oft illegal beschäftigt und ausgebeutet: Gewerkschaften fordern Maßnahmen, doch die Politik bleibt untätig.
Rund 700.000 Pflegekräfte aus Osteuropa, darunter viele aus Polen, leisten in deutschen Haushalten wertvolle Arbeit. Sie unterstützen ältere Menschen bei alltäglichen Aufgaben und ermöglichen es etwa 300.000 Personen, trotz Pflegebedürftigkeit zu Hause zu leben. Doch diese Arbeitsverhältnisse sind oft illegal und die Pflegekräfte aufgrund niedriger Löhne und fehlender sozialer Absicherung ausgebeutet. Gewerkschaften kritisieren dies scharf, während die Politik die Problematik weitgehend ignoriert. Ohne diese Pflegerinnen könnten viele Menschen die Feiertage nicht im vertrauten Familienkreis verbringen, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet.
Insolvenz des Ketteler-Krankenhauses zeigt Krise kirchlicher Kliniken
Die Insolvenz des Ketteler-Krankenhauses in Offenbach offenbart die finanzielle Schieflage kirchlicher Kliniken, die unter politischen Vorgaben und fehlender Unterstützung leiden.
Die Insolvenz des Ketteler-Krankenhauses in Offenbach offenbart die finanzielle Schieflage kirchlicher Kliniken, die unter politischen Vorgaben und fehlender Unterstützung leiden.
Das Ketteler-Krankenhaus in Offenbach hat Insolvenz angemeldet. Es steht exemplarisch für die finanzielle Notlage kirchlicher Krankenhäuser in Deutschland, berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Während der Pandemie sank die Neigung zu Operationen, und neue politische Vorgaben zwingen diese Einrichtungen, mehr Personal zu beschäftigen, während sie gleichzeitig weniger Leistungen erbringen. Kirchliche Träger befinden sich in einer schwierigen Lage, da sie weder wie private Kliniken am Kapitalmarkt agieren können noch kommunale Unterstützung erhalten, wie es bei städtischen Krankenhäusern der Fall ist. Diese Ungleichheit hat dazu geführt, dass kirchliche Kliniken weitaus häufiger Insolvenz anmelden müssen als andere Anbietertypen. Trotz Fusionen und Kooperationen sind die finanziellen Schwierigkeiten kaum zu überwinden. Ohne Reformen könnte die wichtige Rolle freigemeinnütziger Träger im Gesundheitswesen stark gefährdet sein.
Neue Verschlüsselung in Telematikinfrastruktur: Jetzt System-Check nötig
Neue Verschlüsselung in der Telematikinfrastruktur: Ein System-Check vor Jahresende ist unerlässlich, um mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben.
Neue Verschlüsselung in der Telematikinfrastruktur: Ein System-Check vor Jahresende ist unerlässlich, um mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben.
Der Wechsel des Verschlüsselungsalgorithmus in der Telematikinfrastruktur wird in Kürze wirksam. Ein letzter Check vor dem Jahreswechsel bringt nötige Sicherheit, denn es empfiehlt sich zu überprüfen, ob alle erforderlichen Komponenten auf dem aktuellen Stand sind, um reibungslos weiterarbeiten zu können. Es gibt noch einige Stellen, an denen Probleme auftauchen könnten, was eine frühzeitige Überprüfung umso wichtiger macht. (Quelle: aerztezeitung.de)
Frühe Grippewelle in Großbritannien: Krankenhäuser überlastet
Frühe Grippewelle belastet britische Kliniken: Besorgnis über Supergrippe und Personalengpässe. Experten drängen auf Impfungen, besonders für Kinder.
Frühe Grippewelle belastet britische Kliniken: Besorgnis über Supergrippe und Personalengpässe. Experten drängen auf Impfungen, besonders für Kinder.
In Großbritannien herrscht derzeit große Besorgnis über eine außergewöhnlich früh begonnene Grippesaison, berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Die nationale Gesundheitsbehörde befürchtet ein Worst-Case-Szenario, und Medien warnen vor einer Supergrippe, da mehr Menschen mit grippebedingten Atembeschwerden in Kliniken eingeliefert werden als in den letzten Jahren. Der Personalmangel und Streiks in Krankenhäusern verschärfen die Situation. Trotz steigender Infektionsnachweise zeigt das Robert Koch-Institut in Deutschland bislang noch keine außergewöhnlich hohe Anzahl Erkrankter. Epidemienexperten weisen darauf hin, dass ein heftiger Verlauf von der Virusstärke und der Immunität der Bevölkerung abhängt. Der Fokus liegt nun auch auf der Impfung von Kindern und Jugendlichen, da viele in Kliniken behandelt werden müssen. Die DIVI hat die Stiko aufgefordert, die Impfempfehlung auf Kinder ab sechs Monaten auszuweiten.
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