Mit dem Newsfeed von altenpflege.de – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
27.08.2026
Kommission fordert Reform: Abkehr vom arztzentrierten Honorarsystem
Experten fordern: Schluss mit arztzentrierter Honorierung! Kommission plant umfassende Reformvorschläge zur Primärversorgung im Dezember.
Experten fordern: Schluss mit arztzentrierter Honorierung! Kommission plant umfassende Reformvorschläge zur Primärversorgung im Dezember.
Die Mitglieder der Finanzkommission Gesundheit, Prof. Ferdinand Gerlach und Prof. Jonas Schreyögg, äußern in einem Interview mit der "Ärzte Zeitung" deutliche Kritik am derzeitigen, arztzentrierten Honorarsystem. Im kommenden Dezember wird die Kommission ihren zweiten Bericht vorlegen, der umfassende Strukturvorschläge zum Gesundheitssystem beinhaltet. Die Experten unterstreichen die Notwendigkeit von Verbindlichkeit, um ein funktionierendes Primärversorgungssystem zu etablieren. Eine grundlegende Reform der Versorgung sei unumgänglich, da das gegenwärtige System nicht weiter primär auf den Arzt ausgerichtet bleiben könne. Die Abkehr von der arztzentrierten Honorierung wird als entscheidender Schritt für die Zukunft des Gesundheitssystems betrachtet.
Künstliche Intelligenz revolutioniert Pflegealltag: Effizienz neu gedacht
Künstliche Intelligenz optimiert den Pflegealltag: Effizienzgewinne ermöglichen mehr Zeit für Patienten, von Wundanalyse bis Dokumentation.
Künstliche Intelligenz optimiert den Pflegealltag: Effizienzgewinne ermöglichen mehr Zeit für Patienten, von Wundanalyse bis Dokumentation.
Künstliche Intelligenz (KI) hat im Pflegealltag Einzug gehalten und ist laut Bibliomed-Pflege nicht mehr wegzudenken. Von der Wundanalyse bis zur sprachgestützten Dokumentation werden KI-Technologien breit eingesetzt und unterstützen Pflegekräfte bei ihren täglichen Aufgaben. Bereits 2018 war die Entwicklung hin zu einem „Smart Hospital“ mit digitalisierten Prozessen eine große Vision, wie die damalige Pflegedirektorin der Universitätsmedizin Essen, Andrea Schmidt-Rumposch, darlegte. Nun gilt es, die durch KI eingesparte Zeit effektiv in die Pflege zu reinvestieren.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
26.08.2026
VdK-Studie: Längere Krankschreibungen bei Pflicht ab erstem Tag
VdK-Studie: Einführung der Krankschreibung ab dem ersten Tag könnte laut Erhebung längere Fehlzeiten zur Folge haben. Jeder Fünfte plant vorsorgliche Verlängerung.
VdK-Studie: Einführung der Krankschreibung ab dem ersten Tag könnte laut Erhebung längere Fehlzeiten zur Folge haben. Jeder Fünfte plant vorsorgliche Verlängerung.
Einer Erhebung des VdK zufolge könnten die Fehlzeiten verlängert werden, wenn die Pflicht zur Krankschreibung ab dem ersten Krankheitstag eingeführt wird. Jeder Fünfte überlegt sich, in einem solchen Fall vorsorglich für einen längeren Zeitraum krankschreiben zu lassen, um nicht erneut den Arzt aufsuchen zu müssen, berichtet die „Ärzte Zeitung“. (Quelle: aerztezeitung.de)
Gericht: Keine zusätzlichen SGB XII Verträge bei SGB XI Betreuung nötig
Urteil in NRW: Pflegeleistungen nach SGB XI in WGs erfordern keine zusätzlichen SGB XII Verträge, bindet Sozialhilfeträger an Pflegekassenvereinbarungen.
Urteil in NRW: Pflegeleistungen nach SGB XI in WGs erfordern keine zusätzlichen SGB XII Verträge, bindet Sozialhilfeträger an Pflegekassenvereinbarungen.
Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen hat in einem Fall zwischen der APD Ambulante Pflegedienste Meinerzhagen GmbH und dem Märkischen Kreis entschieden, dass Betreuungsleistungen in ambulanten Pflege-Wohngemeinschaften, wenn sie bereits nach dem SGB XI vergütet werden, keine zusätzlichen Vereinbarungen nach SGB XII erfordern. Damit ist der Sozialhilfeträger an die Vereinbarungen mit den Pflegekassen gebunden. Obwohl das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, dürfte es weitreichende Auswirkungen auf bestehende Vereinbarungsstrukturen haben (Quelle: www.haeusliche-pflege.net).
Kanzleramtschefin Warken plant Reformen für Pflege- und Gesundheitssystem
Kanzleramtschefin Warken kündigt Reformen im Pflege- und Gesundheitssystem an, um soziale Sicherung zu stärken und Strukturen zu optimieren.
Kanzleramtschefin Warken kündigt Reformen im Pflege- und Gesundheitssystem an, um soziale Sicherung zu stärken und Strukturen zu optimieren.
Anlässlich einer Kabinettsklausur kündigte Kanzleramtschefin Nina Warken einen „Herbst der Reformen“ an, der die sozialen Sicherungssysteme in den Fokus stellt. Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzassen (vdek), sieht darin einen entscheidenden Schritt, um notwendige Reformen im Bereich Gesundheit und Pflege umzusetzen. Sie betont die Wichtigkeit, die Versorgungsstrukturen zu optimieren und eine verhaltenslenkende Zuckersteuer einzuführen, wobei deren Einnahmen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zugutekommen sollten. Elsner fordert zudem Reformen in der sozialen Pflegeversicherung, um Leistungen passgenau zu gestalten und einen Beitragsanstieg zu vermeiden. Ein Solidarausgleich zwischen der sozialen und privaten Pflegeversicherung sei ebenfalls unerlässlich (www.vdek.com).
Pflegereform 2027: Verhinderungspflege wird neu strukturiert
Pflegereform 2027: Verhinderungspflege wird ins Sach- und Entlastungsbudget integriert, um Bürokratie zu reduzieren und Flexibilität zu erhöhen.
Pflegereform 2027: Verhinderungspflege wird ins Sach- und Entlastungsbudget integriert, um Bürokratie zu reduzieren und Flexibilität zu erhöhen.
Die geplante Pflegereform 2027 sieht eine Umstrukturierung der bisherigen Verhinderungspflege vor. Laut einem Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums wird die Verhinderungspflege ab Januar 2027 keine eigenständige Leistung mehr sein. Stattdessen sollen ihre Bestandteile in neue Budgets integriert werden, darunter das Sachleistungsbudget und das Entlastungsbudget, die etwa für geplante Abwesenheiten von Pflegepersonen vorgesehen sind. Das erklärte Ziel ist, Bürokratie abzubauen und mehr Flexibilität für Angehörige sowie Pflegebedürftige zu schaffen, berichtet die Allgäuer Zeitung.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
26.08.2026
Pflegestellen: Bewerberandrang in Großstädten deutlich höher
Bewerberandrang auf Pflegestellen ist in Deutschlands Großstädten mit einem KSQ von 5,6 besonders hoch; Duisburg führt mit 9,2 Bewerber:innen pro Stelle.
Bewerberandrang auf Pflegestellen ist in Deutschlands Großstädten mit einem KSQ von 5,6 besonders hoch; Duisburg führt mit 9,2 Bewerber:innen pro Stelle.
Eine aktuelle Analyse der Jobplattform Pflegia zeigt, dass auf eine offene Pflegestelle in Deutschland im Durchschnitt vier Bewerber:innen kommen. Der Kandidaten-Stellen-Quotient (KSQ) variiert stark zwischen den Bundesländern, von 2,9 in Schleswig-Holstein bis 4,9 in Nordrhein-Westfalen. In den größten Städten liegt der KSQ bei durchschnittlich 5,6, wobei in Duisburg der höchste Wert mit 9,2 Bewerber:innen verzeichnet wurde. Laut Felix Westphal von Pflegia ist das regionale Ungleichgewicht des Marktes für die langfristige Gestaltung von Maßnahmen entscheidend. (Quelle: www.altenheim.net)
Bundessozialgericht: Versicherungsschutz bei Umweg wegen Hypoglykämie
Das Bundessozialgericht gewährt Versicherungsschutz bei Unfall auf Umweg wegen Hypoglykämie und erkennt gesundheitliche Gründe als relevant an.
Das Bundessozialgericht gewährt Versicherungsschutz bei Unfall auf Umweg wegen Hypoglykämie und erkennt gesundheitliche Gründe als relevant an.
Das Bundessozialgericht hat entschieden, dass eine Hypoglykämie nicht als "Privatsache" klassifiziert werden kann, wenn es zu einem Unfall auf dem abweichenden Arbeitsweg kommt. Entgegen der Auffassung des Unfallversicherungsträgers steht somit ein Versicherungsschutz im Falle eines Unfalls auch dann zu, wenn ein Umweg aufgrund einer Hypoglykämie nötig war. Diese Entscheidung unterstreicht, dass gesundheitliche Beeinträchtigungen, die zu einem unerwarteten Abweichen vom üblichen Arbeitsweg führen, nicht pauschal vom Unfallschutz ausgeschlossen werden können. Damit setzt das Gericht ein deutliches Zeichen zur Berücksichtigung individueller Gesundheitsbedürfnisse im Versicherungsrecht. Quelle: Ärztezeitung.de
Pflegereform 2027: Vier Budgets statt Einzelleistungen geplant
Die Pflegereform 2027 plant den Wechsel von Einzelleistungen zu vier Budgets, um Bürokratie zu reduzieren und Pflege flexibler zu gestalten.
Die Pflegereform 2027 plant den Wechsel von Einzelleistungen zu vier Budgets, um Bürokratie zu reduzieren und Pflege flexibler zu gestalten.
Die geplante Pflegereform 2027 der Bundesregierung sieht eine Umstellung der bisherigen Pflegeleistungen auf vier gebündelte Budgets vor, berichtet Cash. Die Reform soll Bürokratie abbauen, schafft jedoch neue Herausforderungen. So werden Entlastungs-, Sachleistungs-, Sozialraum- und Überbrückungsbudgets anstelle der bisherigen Einzelleistungen eingeführt. Kritiker bemängeln mögliche Verfallsfristen und geringere Flexibilität. Die Entscheidung über die Vereinfachung fällt erst im Herbst 2026, der Zeitplan gerät ins Stocken durch politische Änderungen und Uneinigkeiten zwischen den Beteiligten.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
26.08.2026
Grüne fordern Aktionsplan gegen Lehrstellen-Missverhältnis in Hessen
Die Grünen im hessischen Landtag fordern mit einem 13-Punkte-Plan Maßnahmen gegen das Missverhältnis zwischen unbesetzten Lehrstellen und ausbildungssuchenden Jugendlichen.
Die Grünen im hessischen Landtag fordern mit einem 13-Punkte-Plan Maßnahmen gegen das Missverhältnis zwischen unbesetzten Lehrstellen und ausbildungssuchenden Jugendlichen.
Fast 3000 Lehrstellen blieben im Herbst letzten Jahres in hessischen Unternehmen unbesetzt, während etwa 3600 junge Menschen keinen Ausbildungsplatz fanden. Angesichts dieses Missverhältnisses stellten die Grünen im hessischen Landtag einen 13 Punkte umfassenden Aktionsplan vor, um die Ausbildung attraktiver zu machen und Schülern Orientierung zu bieten. Kritik äußerten sie an der schwarz-roten Landesregierung, die ihrer Meinung nach die duale Ausbildung nicht ausreichend unterstützt. Felix Martin von den Grünen betonte, dass viele der vorgeschlagenen Maßnahmen kostenfrei wären und dennoch große Wirkung entfalten könnten. Die Grünen fordern unter anderem die bessere Ausstattung der Berufsschulen, mehr Praktika an Gymnasien, ein Anreizsystem für Praktika im Handwerk sowie die Abschaffung von Schulgeld für bestimmte soziale Berufe. Zudem regen sie den Ausbau von Auszubildenden-Wohnheimen und die Beschleunigung der Anerkennungsverfahren für ausländische Berufsabschlüsse an, so die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.