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Digitalisierung und Technologie
27.08.2026
GKV-SV: Digitalisierung als Schlüssel zu effizienterer Pflege anerkannt
GKV-SV sieht Digitalisierung als Schlüssel zur effizienteren Pflege und fordert rasche Umsetzung digitaler Lösungen und klare Finanzierungsregelungen.
GKV-SV sieht Digitalisierung als Schlüssel zur effizienteren Pflege und fordert rasche Umsetzung digitaler Lösungen und klare Finanzierungsregelungen.
Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-SV) hat ein Positionspapier verabschiedet, das die Digitalisierung als Schlüssel zur Bewältigung der Herausforderungen in der Pflege betont. Laut Uwe Klemens, dem Verwaltungsratsvorsitzenden, könne Digitalisierung den Austausch zwischen Pflegebedürftigen, Angehörigen und Gesundheitspersonal effizienter gestalten. Die elektronische Patientenakte (ePA) werde als zentraler Bestandteil für eine sektorübergreifende und digitale Pflege angesehen. Der Verband fordert eine zügige Umsetzung digitaler Lösungen und klare Finanzierungsregelungen. (Quelle: www.aok.de)
Abrechnung der ePA-Befüllung bis 2026 gesichert: Neues Urteil gefällt
Befüllung der ePA bis 2026 abrechenbar: Neuer Beschluss behebt Fehler und bringt Klarheit für Ärzte und Praxen in der Digitalisierungsoffensive.
Befüllung der ePA bis 2026 abrechenbar: Neuer Beschluss behebt Fehler und bringt Klarheit für Ärzte und Praxen in der Digitalisierungsoffensive.
Der Erweiterte Bewertungsausschuss hat beschlossen, dass die Befüllung der elektronischen Patientenakte (ePA) bis Ende 2026 abgerechnet werden kann. Dies korrigiert einen vorherigen gesetzgeberischen Fehler, der möglicherweise zu Unsicherheiten über die finanzielle Vergütung dieser Leistung geführt hatte. Der Beschluss sorgt nun für Klarheit und ermöglicht es Ärzten und Praxen, weiterhin Leistungen im Zusammenhang mit der ePA abzurechnen, was als wichtiger Schritt zur Förderung der Digitalisierung im Gesundheitswesen gilt. Diese Information stammt aus einem Bericht der 'Ärzte Zeitung'.
Elektronische Patientenakte erleichtert Pflegealltag in 21 Einrichtungen
Die elektronische Patientenakte optimiert den Pflegealltag in 21 Einrichtungen, bietet Zugang zu Befunden, doch bleibt der genaue Dateninhalt oft unklar.
Die elektronische Patientenakte optimiert den Pflegealltag in 21 Einrichtungen, bietet Zugang zu Befunden, doch bleibt der genaue Dateninhalt oft unklar.
In 21 Pflegeeinrichtungen wird die elektronische Patientenakte (ePA) bereits im Alltag genutzt, wie auf der Plattform www.altenpflege-online.net berichtet wird. Pflegekräfte haben dadurch Zugriff auf wichtige medizinische Informationen wie Befunde und Medikationsdaten. Dennoch herrscht Unklarheit über den genauen Inhalt der ePA, beispielsweise wenn Arztpraxen unerwartet Pflegestammdaten einstellen. Björn Borgmann von der Evangelischen Altenhilfe Gesundbrunnen hebt den Nutzen der ePA hervor, besonders im Hinblick auf die medikamentöse Versorgung der Patienten.
Steigende Beiträge: Deutschlands Pflegeversicherung unter Druck
Steigende Beiträge und geringere Leistungen: Deutschlands Pflegeversicherung kämpft mit dem wachsenden Bedarf einer alternden Bevölkerung.
Steigende Beiträge und geringere Leistungen: Deutschlands Pflegeversicherung kämpft mit dem wachsenden Bedarf einer alternden Bevölkerung.
Die Pflegeversicherung in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Laut einem Artikel der Süddeutschen Zeitung von Rainer Stadler drohen steigende Beiträge und geringere Leistungen, während gleichzeitig der Bedarf aufgrund der alternden Bevölkerung wächst. Ursprünglich wurde die Pflegeversicherung im Jahr 1995 eingeführt, damals mit einem Beitragssatz von einem Prozent vom Bruttoeinkommen. Heute wird angesichts eines Personalmangels und einer wachsenden Zahl pflegebedürftiger Menschen zunehmend die Frage gestellt, ob die Maßnahmen der Bundesregierung ausreichen, um das System zu stabilisieren.
PeBeM bringt Wandel: Strukturreform und Digitalisierung in der Pflege
Das Personalbemessungsverfahren reformiert die Altenpflege: PeBeM und Digitalisierungsstrategien stehen im Fokus der kommenden Änderungen und Konferenzen.
Das Personalbemessungsverfahren reformiert die Altenpflege: PeBeM und Digitalisierungsstrategien stehen im Fokus der kommenden Änderungen und Konferenzen.
In der Altenpflege stehen durch das Personalbemessungsverfahren (PeBeM) erhebliche Veränderungen bevor. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die stationäre Altenpflege zu verbessern und die Anforderungen an die Personalbesetzung neu zu regeln. Die Fachzeitschrift "Altenpflege" bleibt eng an diesem Thema und informiert kontinuierlich darüber. Parallel dazu bietet die Altenpflege Digitalkonferenz 2026 Antworten auf Fragen zur Digitalisierung und dem Einsatz von KI in Pflegeeinrichtungen und unterstützt Leitungskräfte mit konkreten Strategien und Praxisbeispielen, um die Herausforderungen der Pflege zu meistern (Quelle: www.altenpflege-online.net).
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
27.08.2026
Rekordzahl an Hitzetoten in Hessen: RKI meldet über 2.000 Fälle bis August
Hessen meldet Rekord bei Hitzetoten: RKI schätzt bis August über 2.000 Opfer. Die Zahl übertrifft die bisherigen Spitzenwerte deutlich.
Hessen meldet Rekord bei Hitzetoten: RKI schätzt bis August über 2.000 Opfer. Die Zahl übertrifft die bisherigen Spitzenwerte deutlich.
In Hessen sind bis Mitte August dieses Jahres nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) rund 2190 Menschen aufgrund von Hitzewellen gestorben. Diese Zahl übertrifft die jährlichen Hitzetoten in den vergangenen Jahren deutlich, wie ein aktueller Bericht zur hitzebedingten Mortalität zeigt. 2018 hatte es im gesamten Jahr die bisher höchste Zahl mit etwa 1160 hitzebedingten Todesfällen gegeben. Derzeit kommen Schätzungen zufolge 34,9 Todesfälle auf 100.000 Einwohner. Bundesweit schätzt das RKI die Zahl der hitzebedingten Todesfälle dieses Jahr auf etwa 15.800, wovon 9600 allein in der besonders heißen 26. Kalenderwoche Ende Juni auftraten, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
27.08.2026
Hitzewelle in Hessen: Rekordzahl an Todesfällen übertrifft 2018
In Hessen übersteigen hitzebedingte Todesfälle 2023 mit 2.190 Fällen bereits die Zahlen von 2018 deutlich, berichtet die FAZ unter Berufung auf das RKI.
In Hessen übersteigen hitzebedingte Todesfälle 2023 mit 2.190 Fällen bereits die Zahlen von 2018 deutlich, berichtet die FAZ unter Berufung auf das RKI.
In Hessen sind bis Mitte August laut Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) etwa 2.190 Menschen an den Folgen von Hitze gestorben. Die Zahl der hitzebedingten Todesfälle übertrifft somit jedes Gesamtjahr seit 2016, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Im Jahr 2018, das bisher die meisten Hitzetoten in einem Jahr zählte, waren es in Hessen rund 1.160. Derzeit gibt es im Bundesland 34,9 hitzebedingte Todesfälle pro 100.000 Einwohner, im Gegensatz zu 5,4 im Vorjahr. Deutschlandweit geht das RKI von rund 15.800 hitzebedingten Sterbefällen aus, wobei die besonders heiße 26. Kalenderwoche und die Wochen 31 bis 33 als besonders belastend identifiziert wurden. Diese Zahlen basieren auf Berechnungen, die monatlich aktualisiert werden und können daher variieren.
RKI: Extreme Hitze in Deutschland führt zu 15.800 Todesfällen 2023
Extreme Hitze in Deutschland: RKI meldet 15.800 hitzebedingte Todesfälle 2023, vor allem bei hochbetagten Menschen.
Extreme Hitze in Deutschland: RKI meldet 15.800 hitzebedingte Todesfälle 2023, vor allem bei hochbetagten Menschen.
In Deutschland sind in diesem Jahr nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) bis Mitte August etwa 15.800 Menschen an den Folgen extremer Hitze gestorben. Allein 9.600 dieser Todesfälle traten während der Hitzeperiode Ende Juni auf, so das Institut in einem aktuellen Bericht. Weitere 4.000 Todesfälle seien auf die heißen Temperaturen der ersten Augustwochen zurückzuführen. Dieser Anstieg markiert eine signifikante Zunahme im Vergleich zu den Vorjahren. Im Besonderen sind hochbetagte Menschen von der Hitze betroffen: Über die Hälfte der Verstorbenen war 85 Jahre oder älter. Generell starben mehr Frauen als Männer an den Folgen der Hitze, was jedoch dem höheren Frauenanteil in älteren Bevölkerungsgruppen zuzuschreiben ist. Diese Daten basieren auf den Sterbefallzahlen des Statistischen Bundesamtes sowie Klimaangaben des Deutschen Wetterdienstes. Schon ab einer Wochenmitteltemperatur von 20 Grad sei laut dem RKI ein hitzebedingter Sterblichkeitsanstieg erkennbar. Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
27.08.2026
Mängel bei Hitzeschutz in deutschen Altenheimen aufgedeckt
Hitzewellen enthüllen gravierende Mängel beim Hitzeschutz in deutschen Altenheimen - gefährden Seniorenleben, mahnt die F.A.Z. dringendes Handeln an.
Hitzewellen enthüllen gravierende Mängel beim Hitzeschutz in deutschen Altenheimen - gefährden Seniorenleben, mahnt die F.A.Z. dringendes Handeln an.
Die zunehmenden Hitzewellen in Deutschland haben erhebliche Mängel im Hitzeschutz älterer Menschen in Altenheimen aufgedeckt, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Während in vielen anderen Ländern Klimaanlagen in Altenheimen längst Standard sind, ist dies in Deutschland noch nicht der Fall. Laut dem Robert-Koch-Institut starben bis Anfang August schätzungsweise 14.000 Menschen mehr als erwartet aufgrund der Hitze, wobei die überwiegende Mehrheit der Verstorbenen mindestens 75 Jahre alt war. Es ist schon längst bekannt, dass lang anhaltende Hitze für ältere Menschen lebensbedrohlich sein kann. Obwohl Klimaanlagen eine offensichtliche Lösung darstellen würden, wird deren Einsatz in deutschen Pflegeeinrichtungen bislang nicht ausreichend umgesetzt. Dies steht in krassem Gegensatz zu sehr viel heißeren Ländern, die mit der Installation von Klimaanlagen besser durch den Sommer kommen. Quelle: F.A.Z.
Bluttest könnte Alzheimer-Diagnose in der Hausarztpraxis verbessern
Ein einfacher Bluttest könnte die Alzheimer-Diagnose in Hausarztpraxen revolutionieren, birgt aber Risiken durch mögliche falsch positive Ergebnisse bei nierengeschwächten Patienten.
Ein einfacher Bluttest könnte die Alzheimer-Diagnose in Hausarztpraxen revolutionieren, birgt aber Risiken durch mögliche falsch positive Ergebnisse bei nierengeschwächten Patienten.
Eine schwedische Untersuchung hat ergeben, dass ein Alzheimer-Bluttest die Demenzdiagnostik in Hausarztpraxen deutlich verbessern kann. Die Idee, dass durch einen einfachen Test aussagekräftige Informationen über den Alzheimer-Zustand eines Patienten gewonnen werden können, bietet neuen Schwung in der frühzeitigen Erkennung dieser Erkrankung. Jedoch gibt es auch Einschränkungen in der neuen Methodik: Eine schlechte Nierenfunktion kann demnach zu falsch positiven Ergebnissen führen. Diese Erkenntnisse untermauern die Notwendigkeit, den klinischen Kontext und potenzielle physiologische Einflüsse auf die Testresultate sorgfältig zu berücksichtigen, bevor diagnostische Entscheidungen gefällt werden. (Quelle: Ärzte Zeitung)
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