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Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
15.08.2026
Pflege: Pflegen & Wohnen Hamburg erhöht Löhne um 3,9 % ab 2027
Pflegen & Wohnen Hamburg erhöht Löhne um 3,9 % ab 2027 zur Fachkräftesicherung und Attraktivitätssteigerung im Pflegebereich.
Pflegen & Wohnen Hamburg erhöht Löhne um 3,9 % ab 2027 zur Fachkräftesicherung und Attraktivitätssteigerung im Pflegebereich.
Ab Januar 2027 steigen die Löhne der Beschäftigten des größten stationären Pflegeanbieters in Hamburg, Pflegen & Wohnen Hamburg, um 3,9 Prozent. Der neue Tarifvertrag, auf den sich das Unternehmen mit der Gewerkschaft ver.di einigte, umfasst zudem eine weitere Erhöhung um 2,1 Prozent im Jahr 2028 und sieht Zulagen für besonders herausfordernde Tätigkeiten vor. Mit einem Einstiegsgehalt von über 4.000 Euro für Pflegefachkräfte soll die Vereinbarung die Attraktivität und Fachkräftesicherung im Pflegebereich verbessern, berichtet www.ad-hoc-news.de.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
15.08.2026
Experte fordert Hitzeschutzplan: Zweifel an RKI-Zahlen zu Todesfällen
Intensivmediziner Uwe Janssens zweifelt RKI-Zahlen zu Hitzetoten an und fordert einen nationalen Hitzeschutzplan für besseren Schutz gefährdeter Personen.
Intensivmediziner Uwe Janssens zweifelt RKI-Zahlen zu Hitzetoten an und fordert einen nationalen Hitzeschutzplan für besseren Schutz gefährdeter Personen.
Intensivmediziner Uwe Janssens äußerte Zweifel an den Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) bezüglich der Hitzetoten in Deutschland. Laut RKI sind in diesem Jahr etwa 12.500 Menschen aufgrund der hohen Temperaturen gestorben. Janssens, der auch medizinischer Geschäftsführer der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) ist, hält diese Zahl für zu niedrig. Er deutete an, dass es vermutlich mehrere tausend Todesfälle mehr gebe, da viele Todesursachen auf Totenscheinen nicht direkt als hitzebedingt erfasst würden. Besonders gefährdet seien ältere, alleinlebende Menschen mit Vorerkrankungen, da ihr Durstempfinden oft nicht mehr richtig funktioniere. Janssens kritisierte die Bundes- und Landesregierungen für ihre Untätigkeit und forderte einen verbindlichen nationalen Hitzeschutzplan. Seiner Meinung nach sterben Menschen nicht nur an der Hitze, sondern auch an "gesellschaftlicher Vernachlässigung". Janssens betonte, dass mehr Nachbarschaftshilfe und psychosoziale Unterstützung notwendig wären, um gefährdete Personen zu schützen.
Extreme Hitze kann Demenzrisiko bei Senioren erhöhen, warnt Studie
Extreme Hitze erhöht Demenzrisiko: Studie aus Japan zeigt, dass mehr Hitzetage das Demenzrisiko bei Senioren steigern könnten. Planung von Präventionsmaßnahmen nötig.
Extreme Hitze erhöht Demenzrisiko: Studie aus Japan zeigt, dass mehr Hitzetage das Demenzrisiko bei Senioren steigern könnten. Planung von Präventionsmaßnahmen nötig.
Laut einem Bericht von "Ärzte Zeitung" könnte extreme Hitze das Risiko für Demenz bei älteren Menschen steigern. Daten aus Japan weisen darauf hin, dass je mehr Tage ältere Menschen großer Hitze ausgesetzt sind, desto höher ist ihr Risiko, an Demenz zu erkranken oder zu sterben. Die kumulative Anzahl von Hitzetagen über einen Zeitraum von drei Jahren scheint das Demenzrisiko zu erhöhen. Diese Erkenntnisse könnten möglicherweise bei der Planung von Gesundheitsmaßnahmen und Prävention eine Rolle spielen, besonders in Anbetracht der steigenden Temperaturen durch den Klimawandel.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
15.08.2026
vdek fordert Investitionen in Hitzeschutz für Pflegeeinrichtungen
vdek drängt auf Hitzeschutz-Investitionen in Pflege: Hohe Temperaturen gefährden Gesundheit von Bewohnern und Personal. Nationaler Hitzeschutzplan gefordert.
vdek drängt auf Hitzeschutz-Investitionen in Pflege: Hohe Temperaturen gefährden Gesundheit von Bewohnern und Personal. Nationaler Hitzeschutzplan gefordert.
Der Verband der Ersatzkassen (vdek) fordert angesichts der jüngsten Hitzewellen von Bund und Ländern verstärkte Investitionen, um Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen klimaresilienter zu machen. Wie auf www.haeusliche-pflege.net berichtet, warnt der Verband vor Gesundheitsrisiken durch hohe Temperaturen, insbesondere für ältere und kranke Menschen sowie für das Personal. Ulrike Elsner vom vdek betont den dringenden Investitionsbedarf in Hitzeschutzmaßnahmen, darunter Kühlung und Wärmedämmung. Ein nationaler Hitzeschutzplan sei notwendig, um Einrichtungen auch bei Extremwetter funktionsfähig zu halten.
Pflegeazubis in NRW droht nach bestandenem Examen die Abschiebung, da ihre Aufenthaltserlaubnis endet. Die Pflegekammer kritisiert und fordert Änderungen.
Pflegeazubis in NRW droht nach bestandenem Examen die Abschiebung, da ihre Aufenthaltserlaubnis endet. Die Pflegekammer kritisiert und fordert Änderungen.
Internationale Pflegeazubis in NRW stehen nach bestandener Ausbildung vor einer Abschiebung, da ihre Aufenthaltserlaubnis mit dem Ausbildungsende erlischt. Die Pflegekammer NRW kritisiert dies als diskriminierend und fordert ein sofortiges, vorläufiges Arbeits- und Aufenthaltsrecht ab dem Examenstag. Aufgrund der Wartezeit auf Berufsurkunden müssen die Betroffenen oft unterqualifiziert arbeiten. Die Pflegekammer bemängelt auch, dass einige Kommunen eigenständige Nachweise für den Fachkräftemangel fordern, obwohl dieser allgemein bekannt ist (www.haeusliche-pflege.net).
Digitalisierung in der Pflege: Fortschritt oder zusätzliche Last?
Die Digitalisierung im Pflegebereich stockt: Moderne Lösungen stehen bereit, doch Faxgeräte und Dokumentationsaufwand bremsen den Fortschritt – Nutzen oder Last?
Die Digitalisierung im Pflegebereich stockt: Moderne Lösungen stehen bereit, doch Faxgeräte und Dokumentationsaufwand bremsen den Fortschritt – Nutzen oder Last?
In einem Bericht von plus.rtl.de wird die langsame Digitalisierung im Pflegebereich thematisiert. Trotz der Verfügbarkeit moderner digitaler Lösungen sind Faxgeräte und doppelte Dokumentationen weiterhin im Einsatz, was die Integration neuer Technologien erschwert. Pflegekräfte diskutieren über Entlastungsmöglichkeiten durch digitale Hilfen, aber auch über den zusätzlichen Arbeitsaufwand, den komplexe Software verursachen kann. Themen wie Datenschutz und Verantwortung spielen ebenfalls eine Rolle. Insgesamt bleibt die Frage offen, ob Digitalisierung wirklich mehr Zeit für den Menschen schafft.
Pflegegrad entscheidet über Leistungen der Pflegekasse ab 2026
Ab 2026 entscheidet der Pflegegrad über die Leistungen der Pflegekasse, wobei Zuschüsse ab Pflegegrad 1 und Gelder ab Pflegegrad 2 möglich sind.
Ab 2026 entscheidet der Pflegegrad über die Leistungen der Pflegekasse, wobei Zuschüsse ab Pflegegrad 1 und Gelder ab Pflegegrad 2 möglich sind.
Laut einem Bericht von rentenbescheid24.de entscheidet der Pflegegrad maßgeblich über die von der Pflegekasse im Jahr 2026 gewährten Leistungen. Für Pflegegrad 1 gibt es keine regulären Geldleistungen, wohl aber Zuschüsse für bestimmte Bedürfnisse. Ab Pflegegrad 2 beginnt die Gewährung von Pflegegeld, Pflegesachleistungen und Unterstützungen für verschiedene Pflegeformen, wie etwa Tages- oder Nachtpflege. Zusätzlich sind Leistungen für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege vorgesehen. Experten raten Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen, die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten der Leistungen auszuschöpfen.
vdek fordert besseren Hitzeschutz in Krankenhäusern und Pflegeheimen
vdek fordert mehr Investitionen in den Hitzeschutz von Pflegeeinrichtungen, da viele nur unzureichend auf Hitze vorbereitet sind.
vdek fordert mehr Investitionen in den Hitzeschutz von Pflegeeinrichtungen, da viele nur unzureichend auf Hitze vorbereitet sind.
Der Verband der Ersatzkrankenkassen (vdek) hat angesichts der Hitzewellen den Hitzeschutz in Krankenhäusern und Pflegeheimen thematisiert. Besonders die Länder seien gefordert, mehr in klimaschützende Maßnahmen zu investieren, erklärte die vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner. Hitzeschutz solle als „zentrales Kriterium“ bei der Krankenhausplanung und Investitionen in Infrastruktur berücksichtigt werden, so Elsner laut einer Mitteilung vom Freitag. Der vdek kritisiert, dass viele Einrichtungen nur unzureichend auf hohe Temperaturen eingestellt seien, was sowohl die Kühlung als auch bauliche Maßnahmen wie Wärmedämmung betrifft. Der Bund sei ebenfalls gefragt, einen nationalen Hitzeschutzplan mit einheitlichen Standards zu entwickeln. Darüber hinaus sollten Gelder aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität eingesetzt werden, um die Hitzeresilienz zu erhöhen. Laut Robert Koch-Institut wurden diesen Sommer bereits 12.500 hitzebedingte Todesfälle registriert. (Quelle: aerztezeitung.de)
Pflegereform in der Kritik: Verbände fordern tiefgreifende Änderungen
Verbände kritisieren Pflegereform scharf: Reformpläne vernachlässigen Fachkräftemangel und Kostenbelastung, fordern umfassende Änderungen zur Vermeidung von Engpässen.
Verbände kritisieren Pflegereform scharf: Reformpläne vernachlässigen Fachkräftemangel und Kostenbelastung, fordern umfassende Änderungen zur Vermeidung von Engpässen.
Die aktuellen Reformpläne zur Pflegereform stoßen auf erhebliche Kritik seitens verschiedener Verbände, berichtet bibliomed-pflege.de. Der Arbeitgeberverband Pflege (AGVP) und das Pflegebündnis Mittelbaden bemängeln, dass die Vorschläge des Pflegeneuordnungsgesetzes weder dem Fachkräftemangel noch der finanziellen Belastung von Pflegebedürftigen gerecht werden. Laut AGVP-Präsident Thomas Greiner sind die Eigenanteile seit 2018 um 76 Prozent gestiegen, ohne dass ausreichend Pflegeplätze geschaffen wurden. Beide Verbände drängen auf tiefgreifende Änderungen, um drohende Versorgungsengpässe abzuwenden.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
14.08.2026
Neue Wohnkonzepte: Jung und Alt leben gemeinsam auf Höfen
Mehrgenerationenhöfe fördern Autonomie: Auf dem Hofgut Böhlwiesen leben Jung und Alt gemeinsam und setzen neue Maßstäbe in der Pflegebetreuung.
Mehrgenerationenhöfe fördern Autonomie: Auf dem Hofgut Böhlwiesen leben Jung und Alt gemeinsam und setzen neue Maßstäbe in der Pflegebetreuung.
Christina-Maria Pfersdorf berichtet auf ZDF heute über neue Wohn- und Betreuungskonzepte für Pflegebedürftige. Im Zuge der alternden deutschen Bevölkerung steigt die Zahl der Pflegebedürftigen stetig; innovative Modelle wie Mehrgenerationenhöfe und Senioren-Wohngemeinschaften gewinnen dabei an Bedeutung. Ein Beispiel ist das Hofgut Böhlwiesen, wo Senioren und junge Erwachsene gemeinsam leben. Diese gemeinschaftlichen Wohnformen zielen darauf ab, die Versorgung älterer Menschen zu verbessern und gleichzeitig deren Autonomie zu fördern. (Quelle: www.zdfheute.de)
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