Mit dem Newsfeed von altenpflege.de – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Pflegepolitik und Recht
10.08.2026
Ehemaliger Pfleger für bis zu 130 Patiententodesfälle verantwortlich?
Ehemaliger Pfleger in Würselen womöglich für über 120 weitere Patiententodesfälle verantwortlich – Ermittlungen und Exhumierungen geplant.
Ehemaliger Pfleger in Würselen womöglich für über 120 weitere Patiententodesfälle verantwortlich – Ermittlungen und Exhumierungen geplant.
Im November wurde ein ehemaliger Pfleger wegen Mordes an zehn Patienten in einer Klinik in Würselen verurteilt. Neue Ermittlungen deuten darauf hin, dass dieser Mann möglicherweise für mehr als 120 weitere Todesfälle verantwortlich sein könnte. Laut einem Bericht der 'Ärzte Zeitung' stehen nun Exhumierungen im Raum, um die Vorwürfe zu überprüfen. Die umfassenden Untersuchungen könnten sowohl in Fachkreisen als auch bei den betroffenen Einrichtungen starke Reaktionen hervorrufen. Quellen berichten, dass dies einen der größten Fälle von Serienverbrechen im Gesundheitswesen darstellen könnte. Näheres dazu ist bei der vollständigen Einsicht des Berichts möglich, der allerdings nur registrierten Nutzern auf der Webseite der 'Ärzte Zeitung' zugänglich ist.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
10.08.2026
MÜNCHENSTIFT: Primary Nursing in allen Häusern bis 2027 eingeführt
MÜNCHENSTIFT: Bis 2027 Primary Nursing in allen Häusern eingeführt, um Pflegeberuf zu stärken und Betreuungsqualität zu verbessern.
MÜNCHENSTIFT: Bis 2027 Primary Nursing in allen Häusern eingeführt, um Pflegeberuf zu stärken und Betreuungsqualität zu verbessern.
Die städtische Seniorendienstleisterin MÜNCHENSTIFT hat in all ihren Häusern das Konzept des Primary Nursing eingeführt, wie auf www.altenpflege-online.net berichtet wird. Primary Nurses übernehmen Verantwortung für feste Bewohnergruppen und fungieren als kontinuierliche Ansprechpartner:innen, ohne die Verantwortung nach Schichtende abzugeben. Dieser Ansatz zielt darauf ab, den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten und die Betreuungsqualität zu erhöhen, so Predrag Savic von MÜNCHENSTIFT. Das Modell wird sukzessive in allen Einrichtungen bis 2027 umgesetzt.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
09.08.2026
Ärztlicher Bereitschaftsdienst in Nordrhein: Erfolgreicher Start
Hohe Nachfrage: Neuer ärztlicher Bereitschaftsdienst in Nordrhein verzeichnet erfolgreiche Einführung – 6.000 Fahrdienste in nur 12 Stunden vergeben.
Hohe Nachfrage: Neuer ärztlicher Bereitschaftsdienst in Nordrhein verzeichnet erfolgreiche Einführung – 6.000 Fahrdienste in nur 12 Stunden vergeben.
Der neu strukturierte ärztliche Bereitschaftsdienst in Nordrhein erweist sich als großes Erfolgsmodell. Innerhalb von nur zwölf Stunden waren alle 6.000 Fahrdienste vergeben, was die hohe Nachfrage und Akzeptanz unter den Kooperationsmedizinern deutlich zeigt. Quelle: Ärzte Zeitung, 09.08.2026.
Stiko empfiehlt Corona-Auffrischung ab 75 und bei Long Covid im Spätsommer
Die Stiko empfiehlt im Spätsommer eine Corona-Auffrischung für Personen ab 75 Jahren und für Long Covid-Betroffene zur besseren Schutzwirkung.
Die Stiko empfiehlt im Spätsommer eine Corona-Auffrischung für Personen ab 75 Jahren und für Long Covid-Betroffene zur besseren Schutzwirkung.
Die Corona-Impfempfehlung hat sich verändert. Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat ihre Empfehlung zur Covid-19-Impfung aktualisiert, indem sie den Personenkreis, dem die Impfung angeraten wird, sowie den Impfzeitpunkt angepasst hat. Ab sofort wird die jährliche Auffrischung ab 75 Jahren empfohlen. Neu hinzugekommen sind Menschen, die nach einer Covid-19-Infektion an Spätfolgen wie Long Covid leiden, da eine erneute Infektion bestehende Beschwerden verstärken kann. Weitere Risikogruppen, ähnlich wie bisher, sollten die Auffrischung ebenfalls wahrnehmen. Der empfohlene Impfzeitpunkt wurde in den Spätsommer, also August oder September, verlegt. Laut Stiko kann diese Neubewertung helfen, den Impfschutz besser aufrechtzuerhalten. Stiftung Warentest berichtet, dass die Impfstoffe regelmäßig an neue Virusvarianten angepasst werden und aktuell der an LP.8.1 angepasste mRNA-Impfstoff Comirnaty verfügbar ist.
Dauerhafte Deckelung des Pflegebudgets ab 2027: Kritik von Fachverbänden
Pflegebudget-Deckel sorgt ab 2027 für Kritik: Fachverbände warnen vor Personalabbau und verschlechterter Versorgung in Krankenhäusern.
Pflegebudget-Deckel sorgt ab 2027 für Kritik: Fachverbände warnen vor Personalabbau und verschlechterter Versorgung in Krankenhäusern.
Die Bundesregierung plant ab Januar 2027 eine dauerhafte Deckelung des Pflegebudgets für Krankenhäuser, wie "gegen-hartz.de" berichtet. Dies betrifft vor allem Menschen mit Pflegebedarf, die stationär behandelt werden. Das entsprechende Pflegebudget gemäß § 6a KHEntgG wird künftig nur noch im Rahmen der allgemeinen Lohnzuwächse der gesetzlichen Krankenversicherung wachsen. Zudem entfällt die pauschale Finanzierung pflegeentlastender Maßnahmen. Fachverbände kritisieren, dass dies das Risiko erhöht, dass Pflegepersonal abgebaut wird und die Versorgung von pflegebedürftigen Patienten leidet.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
09.08.2026
Deutschland: Pflegekrise durch Fachkräftemangel und Integration erschwert
Pflegekrise in Deutschland spitzt sich zu: Fachkräftemangel verschärft, internationale Pflegekräfte unverzichtbar, Integration gefordert, warnt aktuelle Studie.
Pflegekrise in Deutschland spitzt sich zu: Fachkräftemangel verschärft, internationale Pflegekräfte unverzichtbar, Integration gefordert, warnt aktuelle Studie.
Deutschland steht vor einer großen Herausforderung im Pflegebereich, da der Mangel an Fachkräften im Gesundheitswesen zunehmend spürbar wird. Wie eine aktuelle Studie zeigt, sind Pflegeeinrichtungen stark auf internationale Pflegekräfte angewiesen, wobei fast 40 Prozent der auf der Plattform Pflegia registrierten Pflegekräfte keinen deutschen Pass besitzen. Besonders hoch ist dieser Anteil in wirtschaftsstarken Bundesländern und Stadtstaaten wie Berlin. Hier haben über die Hälfte der Pflegekräfte eine ausländische Herkunft. Doch während in den alten Bundesländern der Anteil internationaler Pflegekräfte bei über 44 Prozent liegt, sind es in den neuen Bundesländern lediglich 25 Prozent. Experten betonen die Notwendigkeit, nicht nur Fachkräfte aus dem Ausland anzuwerben, sondern auch ihre Integration in den Arbeitsmarkt zu verbessern. Dies ist angesichts des prognostizierten Mangels von bis zu 690.000 Pflegekräften bis 2049 besonders dringend, berichtet die Allgäuer Zeitung.
West-Nil-Virus in Europa: Über 240 Fälle, Schwerpunkt Italien
In Europa sind über 240 West-Nil-Virus-Fälle gemeldet, Schwerpunkt Italien. Schutzmaßnahmen wie Insektenschutz sind entscheidend.
In Europa sind über 240 West-Nil-Virus-Fälle gemeldet, Schwerpunkt Italien. Schutzmaßnahmen wie Insektenschutz sind entscheidend.
In Europa sind seit Beginn der Saison mehr als 240 Fälle von West-Nil-Virus-Infektionen bekanntgeworden, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Besonders betroffen ist Italien mit 139 Fällen, gefolgt von Griechenland mit 61, Spanien 17 und Nordmazedonien 13. In Deutschland wurde ein Fall im Rhein-Pfalz-Kreis registriert, insgesamt zählt das Land fünf Fälle in diesem Jahr. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch Stechmücken, die das Virus zwischen wildlebenden Vögeln und Menschen übertragen können. Etwa 20 Prozent der Infizierten entwickeln grippeähnliche Symptome, schwere Erkrankungen sind selten. Das Robert Koch-Institut empfiehlt vorbeugende Maßnahmen wie das Tragen langer Kleidung und die Nutzung von Insektenschutzmitteln, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. Es gibt weder eine spezifische Therapie noch einen Impfstoff gegen das Virus.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
08.08.2026
KRINKO-Empfehlung: Kaltes Wasser reicht zur Händehygiene in Kliniken
Die KRINKO empfiehlt kaltes Wasser zur Händehygiene in Kliniken. Dies spart Energie und verringert Legionellenrisiken, ohne die Keimreduktion zu beeinträchtigen.
Die KRINKO empfiehlt kaltes Wasser zur Händehygiene in Kliniken. Dies spart Energie und verringert Legionellenrisiken, ohne die Keimreduktion zu beeinträchtigen.
Die Kommission für Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen (KRINKO) hat ihre Empfehlungen zur Händehygiene aktualisiert, berichtet BibliomedPflege. Demnach sei warmes Wasser an medizinischen Handwaschplätzen nicht mehr notwendig, da kaltes Trinkwasser zur effektiven Infektionsprävention ausreiche. Studien und Richtlinien der WHO und CDC belegen, dass Wassertemperatur kaum Einfluss auf Keimreduktion hat. Hauptkriterien seien vielmehr Waschdauer und -technik sowie Reinigungspräparate. Diese Anpassung könnte zudem helfen, Energie zu sparen und Legionellenrisiken zu verringern.
Sorge vor Kürzungen: Kritik am neuen Pflegeneuordnungsgesetz wächst
Wachsende Kritik am Pflegeneuordnungsgesetz: 89-jährige Hilde Müller und DRK warnen vor möglichen Leistungskürzungen für Pflegebedürftige.
Wachsende Kritik am Pflegeneuordnungsgesetz: 89-jährige Hilde Müller und DRK warnen vor möglichen Leistungskürzungen für Pflegebedürftige.
Hilde Müller aus Lenzen, 89 Jahre alt, äußerte Bedenken hinsichtlich des von der Regierung geplanten Pflegeneuordnungsgesetzes (PNGO), das ihrer Meinung nach die Unterstützung für Pflegebedürftige gefährden könnte, so ein Bericht von Nordkurier. Sie sei regelmäßig auf den Besuch eines Pflegedienstes angewiesen, da es ihr aufgrund körperlicher Einschränkungen schwerfalle, allein zurechtzukommen. Kritik an dem Entwurf äußerte auch der DRK-Kreisverband Prignitz, der potenzielle Kürzungen negativ bewertet und für die Erhaltung der pflegerischen Unterstützung demonstriert.
Pflegereform in der Kritik: Linnemann unter Druck von Koalition und Opposition
Die umstrittene Pflegereform setzt Gesundheitsminister Linnemann unter Druck – Kritik hagelt es von Regierung und Opposition. Ein neuer Entwurf ist im September fällig.
Die umstrittene Pflegereform setzt Gesundheitsminister Linnemann unter Druck – Kritik hagelt es von Regierung und Opposition. Ein neuer Entwurf ist im September fällig.
Die aktuelle Pflegereform stellt den neuen Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) vor Herausforderungen, berichtet die "tagesschau". Kritik kommt nicht nur aus der Opposition, sondern auch von der Regierungskoalition selbst. Vor allem die geplanten Kürzungen bei Rentenbeiträgen für pflegende Angehörige und höheren Eigenanteilen für Pflegebedürftige stoßen auf Widerstand. SPD und CSU verlangen Änderungen und suchen nach alternativen Finanzierungsquellen. Ein neuer Entwurf wird für September erwartet, um die Reform sozialverträglicher zu gestalten.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.