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Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
03.08.2026
Thüringen: Impfungen jetzt auch im Gesundheitsamt für alle möglich
In Thüringen bietet das Gesundheitsamt nun Impfungen an, um impfwilligen Personen ohne festen Hausarzt den Zugang zu erleichtern und Impflücken zu schließen.
In Thüringen bietet das Gesundheitsamt nun Impfungen an, um impfwilligen Personen ohne festen Hausarzt den Zugang zu erleichtern und Impflücken zu schließen.
In Thüringen sind Schutzimpfungen nun auch im Gesundheitsamt möglich. Besonders Menschen, die keinen festen Hausarzt haben, können von diesem neuen Impfangebot des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) profitieren. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen dabei die Sachkosten. Dies erleichtert den Zugang zu wichtigen Impfungen und könnte dazu beitragen, Impflücken zu schließen. Die Initiative stellt ein niedrigschwelliges Angebot dar, um den Zugang zur Gesundheitsversorgung insbesondere für vulnerable Gruppen zu verbessern. (Quelle: aerztezeitung.de)
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
03.08.2026
Qualitätsausschuss Pflege: Zehn Jahre Fortschritt und neue Verfahren
Der Qualitätsausschuss Pflege blickt auf zehn Jahre zurück und hebt die Verbesserung der Qualitätsmessung in der Langzeitpflege hervor. Herausforderungen bleiben.
Der Qualitätsausschuss Pflege blickt auf zehn Jahre zurück und hebt die Verbesserung der Qualitätsmessung in der Langzeitpflege hervor. Herausforderungen bleiben.
Der Qualitätsausschuss Pflege feiert sein zehnjähriges Bestehen und zieht eine positive Bilanz über die Einführung neuer Verfahren zur Qualitätsmessung in der Langzeitpflege. Laut der Quelle wurden die traditionellen Pflegenoten durch wissenschaftlich fundierte Methoden ersetzt. Ein besonders erwähnenswertes System ist das indikatorengestützte Verfahren zur Messung der Ergebnisqualität, das inzwischen in der Regelversorgung implementiert wurde. Oliver Blatt vom GKV-Spitzenverband betonte die weitreichenden Auswirkungen auf die Versorgung von 5,8 Millionen Pflegebedürftigen. Dennoch bleiben Herausforderungen wie der Fachkräftemangel bestehen.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
03.08.2026
SoVD fordert stärkere Einbindung nichtärztlicher Leistungen in Versorgung
Der SoVD fordert, nichtärztliche Leistungen stärker in die Primärversorgung einzubinden und gegen verpflichtende Einschreibesysteme und digitale Entscheidungen vorzugehen.
Der SoVD fordert, nichtärztliche Leistungen stärker in die Primärversorgung einzubinden und gegen verpflichtende Einschreibesysteme und digitale Entscheidungen vorzugehen.
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat sich für eine stärkere Einbindung nichtärztlicher Angebote in der Primärversorgung ausgesprochen. In einem aktuellen Papier fordert der Verband die Unterstützung von Praxisgründungen und -übernahmen in unterversorgten Regionen, um die Zugangsmöglichkeiten zur hausärztlichen Versorgung zu erweitern. Gleichzeitig spricht sich der SoVD gegen verpflichtende Einschreibesysteme und Einschränkungen der freien Arztwahl aus, wie auch gegen die alleinige Verlagerung medizinischer Entscheidungen auf digitale Systeme. Das Dokument plädiert zudem für eine enge interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen ärztlichen und nichtärztlichen sowie pflegerischen und therapeutischen Berufen. Ein standardisiertes Ersteinschätzungsverfahren, das in leicht zugänglichen Anlaufstellen von interprofessionellen Primärversorgungsteams durchgeführt werden soll, wird ebenfalls vorgeschlagen. Der Einsatz ähnlicher Systeme wurde bereits vom Gemeinsamen Bundesausschuss empfohlen. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Neue EAU-Leitlinie: Präzisere Klassifikation von Harnwegsinfektionen
Die EAU führt eine neue Klassifikation für Harnwegsinfektionen ein, die zwischen lokalisierten und systemischen Infektionen unterscheidet und die Behandlung präzisiert.
Die EAU führt eine neue Klassifikation für Harnwegsinfektionen ein, die zwischen lokalisierten und systemischen Infektionen unterscheidet und die Behandlung präzisiert.
Die bisher gängige Klassifikation in unkomplizierte und komplizierte Harnwegsinfektionen gehört der Vergangenheit an. Die European Association of Urology hat in ihrer Leitlinie 2026 eine neue, alltagstaugliche Klassifikation etabliert. Fortan wird zwischen lokalisierten und systemischen Infektionen unterschieden. Diese neue Einteilung soll die klinische Handhabung vereinfachen und präzisieren, betont die EAU in ihrer Veröffentlichung. Die Unterscheidung legt den Fokus darauf, ob die Infektion auf die Blase und Harnwege beschränkt bleibt oder systemisch den gesamten Organismus betrifft. Dies könnte entscheidend für die zielgerichtete Therapie und Diagnostik sein. Die genaue Differenzierung und Anwendung dieser Klassifikationen wird in der aktualisierten Leitlinie näher erläutert. Interessenten aus der medizinischen Fachwelt können weiterführende Details nach einer Anmeldung auf der Webseite der 'Ärzte Zeitung' einsehen.
Der CDU-Wirtschaftsrat warnt: Bürokratie bremst den Bau und die Modernisierung von Pflegeeinrichtungen und gefährdet so die Zukunft der Pflegeinfrastruktur.
Der CDU-Wirtschaftsrat warnt: Bürokratie bremst den Bau und die Modernisierung von Pflegeeinrichtungen und gefährdet so die Zukunft der Pflegeinfrastruktur.
Der Wirtschaftsrat der CDU äußert ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Zukunft der Pflegeinfrastruktur. Der Bau, die Erhaltung und Modernisierung von Pflegeimmobilien seien entscheidend für die Aufrechterhaltung der pflegerischen Versorgung, so der Wirtschaftsrat. Doch bürokratische Eingriffe behinderten die Träger erheblich. Es bedarf eines Umdenkens an vielen Stellen, um die Effizienz im Pflegebereich zu steigern und eine nachhaltige Versorgung sicherzustellen. Dies berichtete die "Ärzte Zeitung".
Einführung von PeBeM: Revolution in der stationären Altenpflege
Das neue Personalbemessungsverfahren PeBeM optimiert Betreuungsschlüssel in Pflegeeinrichtungen – eine bahnbrechende Veränderung für die Altenpflege steht bevor.
Das neue Personalbemessungsverfahren PeBeM optimiert Betreuungsschlüssel in Pflegeeinrichtungen – eine bahnbrechende Veränderung für die Altenpflege steht bevor.
Das Personalbemessungsverfahren (PeBeM) in der stationären Altenpflege wird eingeführt und soll umfassende Veränderungen mit sich bringen, berichtet die Fachzeitschrift "Altenpflege" auf ihrer Website www.altenpflege-online.net. Diese Umstellung zielt darauf ab, den Betreuungsschlüssel in Pflegeeinrichtungen zu optimieren und somit die Qualität der Pflegeleistungen nachhaltig zu verbessern. Fachkräfte, Pflegeeinrichtungen und deren Führungsebene sind dazu aufgerufen, die Entwicklungen im Auge zu behalten und sich entsprechend vorzubereiten.
Pflegeversicherung: Änderungen und höhere Beiträge geplant
Die Bundesregierung plant Reformen in der Pflegeversicherung mit neuen Budgets und höheren Beiträgen, besonders für Kinderlose und Gutverdiener.
Die Bundesregierung plant Reformen in der Pflegeversicherung mit neuen Budgets und höheren Beiträgen, besonders für Kinderlose und Gutverdiener.
Die Bundesregierung plant umfassende Änderungen in der Pflegeversicherung, wie "gegen-hartz.de" berichtet. Bisherige Leistungen wie Pflegegeld und Pflegesachleistungen sollen teilweise durch neue Budgets ersetzt werden. Besonders betroffen sind Menschen mit Pflegegrad 1, die wichtige finanzielle Unterstützung verlieren könnten. Zudem sollen Beiträge zur Pflegeversicherung für kinderlose und gutverdienende Gruppen steigen. Ob die Maßnahmen, die aktuell nur als Referentenentwurf vorliegen, tatsächlich umgesetzt werden, bleibt abzuwarten, da mögliche Anpassungen im Gesetzgebungsverfahren erfolgen können.
Pflegeheime in Deutschland: Hohe Kosten und Finanzdruck wachsen
Pflegeheime in Deutschland kämpfen mit steigenden Kosten: Bewohner zahlen im ersten Jahr durchschnittlich 3.364 Euro monatlich, Fachkräftemangel verschärft die Lage.
Pflegeheime in Deutschland kämpfen mit steigenden Kosten: Bewohner zahlen im ersten Jahr durchschnittlich 3.364 Euro monatlich, Fachkräftemangel verschärft die Lage.
Laut einem Bericht der Berliner Zeitung stehen Pflegeeinrichtungen in Deutschland vor immensen finanziellen Herausforderungen. Der Eigenanteil, den Bewohner eines Pflegeheims im ersten Jahr aufbringen müssen, ist auf durchschnittlich 3.364 Euro pro Monat gestiegen. Diese Kosten belasten viele Familien erheblich, da sie oft gezwungen sind, Ersparnisse aufzubrauchen oder Immobilien zu verkaufen. Der Artikel hebt hervor, dass der Pflegebereich zudem durch Fachkräftemangel und ein Milliardenloch in den Kassen unter Druck gerät. Auch im politischen Diskurs, etwa in Mecklenburg-Vorpommern, gewinnt das Thema an Bedeutung.
RKI fordert verstärkte Prävention und Gesundheitsförderung im Pflegebereich
Das RKI ruft zu mehr Prävention und Gesundheitsförderung in der Pflege auf, um das System nachhaltig zu entlasten und auf den demografischen Wandel zu reagieren.
Das RKI ruft zu mehr Prävention und Gesundheitsförderung in der Pflege auf, um das System nachhaltig zu entlasten und auf den demografischen Wandel zu reagieren.
Das Robert-Koch-Institut (RKI) betont die Notwendigkeit, Präventionsmaßnahmen und Gesundheitsförderung im Pflegebereich zu intensivieren, angesichts der zunehmenden Überalterung der Gesellschaft und des Fachkräftemangels im Pflegebereich. Maßnahmen zur Unterstützung pflegender Angehöriger und zur Prävention von Pflegebedürftigkeit könnten laut RKI entscheidend sein für die langfristige Entlastung des Pflegesystems. Die Stärkung von Gesundheitskompetenz und die Förderung gesunder Lebenswelten, insbesondere für sozial benachteiligte Gruppen, seien essenziell (Quelle: www.aok.de).
Hitzewelle in Deutschland: Rekordtemperaturen und tausende Tote
Rekordhitze in Deutschland: Temperaturen über 40 Grad und fast 10.000 Tote, vor allem ältere Menschen betroffen.
Rekordhitze in Deutschland: Temperaturen über 40 Grad und fast 10.000 Tote, vor allem ältere Menschen betroffen.
Die anhaltende Hitzewelle hat in Deutschland neue Temperaturrekorde hervorgebracht. Am Donnerstag wurde in mehreren Bundesländern die 40-Grad-Marke überschritten. Der Deutsche Wetterdienst meldete mit 40,5 Grad in Bernburg an der Saale in Sachsen-Anhalt den höchsten vorläufigen Wert. Auch in Kitzingen (Bayern) und Ohlsbach (Baden-Württemberg) wurden jeweils über 40 Grad gemessen. Ebenso erreichten Frankfurt am Main und Bad Nauheim (Hessen) sowie Rheinfelden in Baden-Württemberg die 40-Grad-Marke. Diese extremen Temperaturen führten zu neuen Hitzerekorden für den Juli in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Bayern, wobei es sich noch um vorläufige Werte handelt. Interessanterweise blieb der bundesweite Rekord bei 41,8 Grad, gemessen vor wenigen Wochen in Möckern-Drewitz, unangetastet. Diese Hitzewelle hat laut Schätzungen des Robert Koch-Instituts bereits fast 10.000 Menschen das Leben gekostet, wobei ältere Menschen am stärksten betroffen sind. (Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung)
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