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Pflegepolitik und Recht
31.07.2026
Ostdeutsche Ministerpräsidenten fordern Änderungen am Pflegeneuordnungsgesetz
Ostdeutsche Ministerpräsidenten kritisieren das Pflegeneuordnungsgesetz und fordern Anpassungen, um steigende Eigenanteile in Regionen mit niedrigen Alterseinkommen zu verhindern.
Ostdeutsche Ministerpräsidenten kritisieren das Pflegeneuordnungsgesetz und fordern Anpassungen, um steigende Eigenanteile in Regionen mit niedrigen Alterseinkommen zu verhindern.
Die Ministerpräsidenten der ostdeutschen Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Michael Kretschmer, Sven Schulze und Mario Voigt, lehnen den aktuellen Entwurf für das Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) ab. Sie fordern erhebliche Anpassungen, insbesondere bezüglich der Streckung der Entlastungszuschläge bei pflegebedingten Eigenanteilen (EEE). Diese Maßnahme würde die Eigenanteile dort erhöhen, wo die Alterseinkommen besonders niedrig sind, was dazu führt, dass diese Eigenanteile in Sachsen-Anhalt bereits 2.891 Euro betragen und somit die durchschnittliche Altersrente in den ostdeutschen Bundesländern übersteigen. Die Regierungschefs kritisieren, dass die Reform bestehende Probleme nicht löse, sondern lediglich verschiebe. Sie plädieren für eine Regelung, die die individuelle Leistungsfähigkeit bei der Berechnung der pflegebedingten Eigenanteile berücksichtigt, damit Pflegebedürftigkeit nicht in die Sozialhilfe führt. Zudem fordern sie, versicherungsfremde Leistungen aus Steuermitteln zu finanzieren. (Quelle: aerztezeitung.de)
Hitzewellen und Waldbrandrauch erhöhen Sterblichkeit bei Herzkranken
Hitzewellen und Waldbrandrauch steigern die Sterblichkeit bei Herzkranken, wie aktuelle Fälle in Frankreich und Spanien zeigen – dringender Handlungsbedarf!
Hitzewellen und Waldbrandrauch steigern die Sterblichkeit bei Herzkranken, wie aktuelle Fälle in Frankreich und Spanien zeigen – dringender Handlungsbedarf!
Treffen Hitzewellen auf massive durch Landschaftsbrände verursachte Luftverschmutzung, wie es kürzlich in Frankreich und Spanien der Fall war, zeigt sich ein deutlicher Anstieg der kardiovaskulären Sterblichkeit. Laut einem Bericht auf aerztezeitung.de hat dieser Effekt erhebliche Auswirkungen bei bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Besonders betroffen sind Risikogruppen, die ohnehin unter Herz-Kreislauf-Problemen leiden. Diese Art von Umweltbelastung verdeutlicht erneut die Gefahren der Klimaerwärmung für die menschliche Gesundheit und die Notwendigkeit, Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen zu ergreifen, um die öffentliche Gesundheit zu schützen.
Hitze in Deutschland: Rekorde und Gesundheitsrisiken für Senioren
Deutschland erlebt extreme Hitze mit Rekordtemperaturen bis 40,5 Grad, die besonders Senioren gefährdet und fast 10.000 Todesfälle verursacht hat.
Deutschland erlebt extreme Hitze mit Rekordtemperaturen bis 40,5 Grad, die besonders Senioren gefährdet und fast 10.000 Todesfälle verursacht hat.
Die Deutschen versuchen, ihre Wohnungen mit Rettungsdecken, die mit Aluminium beschichtet sind, notdürftig vor der Hitze zu schützen, so wie hier in Köln. Die 40-Grad-Marke ist an mehreren Orten in Deutschland geknackt worden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldete 40,5 Grad aus Bernburg, Sachsen-Anhalt, sowie 40,4 Grad in Bayern und 40,2 Grad in Baden-Württemberg. Dies stellt lokale Hitzerekorde für den Juli dar, wobei der bundesweite Rekord von 41,8 Grad nicht gebrochen wurde. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Ein Bericht des Robert Koch-Instituts deutet darauf hin, dass hohe Temperaturen in Deutschland dieses Jahr bereits fast 10.000 Todesfälle verursacht haben, mit besonders schwerwiegenden Auswirkungen auf ältere Menschen.
DGP-Kongress: Neue Erkenntnisse zur Behandlung der akuten Lungenembolie
Beim DGP-Kongress diskutierten Experten neue Ansätze zur Antikoagulation und Behandlung der akuten Lungenembolie, mit Fokus auf Reperfusion und Patientenbetreuung.
Beim DGP-Kongress diskutierten Experten neue Ansätze zur Antikoagulation und Behandlung der akuten Lungenembolie, mit Fokus auf Reperfusion und Patientenbetreuung.
Beim DGP-Kongress wurden wesentliche Fragen zur Behandlung der akuten Lungenembolie diskutiert. Schwerpunkt war die Entscheidung über die Art der Antikoagulation und die Frage, ob Patienten ambulant betreut oder stationär behandelt werden sollten. Ebenso stand die Frage im Raum, wann eine Reperfusion notwendig ist. Ein weiteres Thema war die Handhabung der persistierenden Dyspnoe nach überstandener Lungenembolie. Diese Fragen wurden von Experten beim Kongress erörtert und lieferten wichtige Erkenntnisse für die Behandlungspraxis, wie "Ärzte Zeitung" berichtet.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
31.07.2026
Schmerzerkennung bei Demenz: Experten raten zu nonverbaler Beobachtung
Experten empfehlen bei Demenz nonverbale Schmerzanzeichen wie Gestik und Mimik zu beachten, um Herausforderungen bei der Schmerzdiagnostik zu meistern.
Experten empfehlen bei Demenz nonverbale Schmerzanzeichen wie Gestik und Mimik zu beachten, um Herausforderungen bei der Schmerzdiagnostik zu meistern.
Die Diagnostik von Schmerzen bei Patienten mit Demenz stellt besondere Herausforderungen dar, da diese oft nicht in der Lage sind, ihre Beschwerden verbal zu kommunizieren. Wie in einem auf Aerztezeitung.de veröffentlichten Interview mit der Psychologin und Schmerzforscherin Miriam Kunz betont wird, sollten bei der Schmerzdiagnostik nicht nur direkte Fragen wie „Haben Sie Schmerzen?“ gestellt, sondern auch nonverbale Hinweise wie Gestik und Mimik aufmerksam beobachtet werden, um Schmerzanzeichen zu identifizieren. Kunz weist darauf hin, dass es typische Fehler gibt, die bei der Schmerzerkennung gemacht werden, und bietet Einblicke in geeignete Ansätze, um diese zu vermeiden.
Deutscher Pflegerat drängt auf Strukturreform in der Pflegebranche
Der Deutsche Pflegerat fordert von Gesundheitsminister Linnemann eine umfassende Strukturreform in der Pflege statt nur finanzieller Maßnahmen.
Der Deutsche Pflegerat fordert von Gesundheitsminister Linnemann eine umfassende Strukturreform in der Pflege statt nur finanzieller Maßnahmen.
Laut einem Bericht von HASEPOST fordert der Deutsche Pflegerat vom neuen Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann eine umfassende Strukturreform in der Pflege. Präsidentin Christine Vogler sieht die aktuelle Fokussierung auf finanzielle Stabilisierung als unzureichend an und kritisiert das alleinige Streben nach mehr Geld. Sie betont die Notwendigkeit einer Debatte über die Finanzierungsgrundlagen und fordert mehr Befugnisse für Pflegefachkräfte. Vogler unterstreicht, dass eine solche Reform politisch unbequeme Entscheidungen und Mut erfordert.
Neue Ankündigungsfrist für Regelprüfungen verbessert Vorbereitung
Neue Ankündigungsfrist in der Pflege: Ambulante Dienste erhalten nun zwei Arbeitstage zur Vorbereitung auf Regelprüfungen.
Neue Ankündigungsfrist in der Pflege: Ambulante Dienste erhalten nun zwei Arbeitstage zur Vorbereitung auf Regelprüfungen.
Ambulante Pflege- und Betreuungsdienste profitieren von einer neuen Ankündigungsfrist für Regelprüfungen, die nun zwei Arbeitstage umfasst. Diese Änderung, initiiert durch das Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege (BEEP), tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft und wurde vom Bundesministerium für Gesundheit genehmigt. Der Medizinische Dienst Bund hat die relevanten Richtlinien bereits überarbeitet, ohne weitere Anpassungen vorzunehmen, berichtet „Häusliche Pflege“. Diese Maßnahme soll eine bessere Vorbereitung auf Qualitätsprüfungen ermöglichen.
Pflegerat fordert umfassende Strukturreform von Gesundheitsminister
Der Deutsche Pflegerat drängt Gesundheitsminister Linnemann zu einer umfassenden Pflegereform mit Strukturwandel und mehr Kompetenzen für Fachkräfte.
Der Deutsche Pflegerat drängt Gesundheitsminister Linnemann zu einer umfassenden Pflegereform mit Strukturwandel und mehr Kompetenzen für Fachkräfte.
Der Deutsche Pflegerat ruft den neuen Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) dazu auf, die bevorstehende Pflegereform als umfassende Strukturreform zu gestalten, berichtet Presse Augsburg unter Berufung auf die dts Nachrichtenagentur. Christine Vogler, Präsidentin des Pflegerats, betont in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, dass es nicht nur um finanzielle Mittel gehe, sondern um eine grundlegende Überprüfung der Finanzierungsgrundlagen. Außerdem fordert Vogler mehr Kompetenzen für Pflegefachkräfte und eine steuerfinanzierte Unterstützung versicherungsfremder Leistungen wie Rentenbeiträge für pflegende Angehörige.
Deutschland plant Pflegereform: Finanzstabilität im Fokus
Deutschland plant Pflegereform: Finanzstabilität und Zukunftssicherheit stehen im Fokus des neuen Gesetzentwurfs des Gesundheitsministeriums.
Deutschland plant Pflegereform: Finanzstabilität und Zukunftssicherheit stehen im Fokus des neuen Gesetzentwurfs des Gesundheitsministeriums.
Die Pflege in Deutschland steht vor einer bedeutenden Reform, da das Bundesgesundheitsministerium im Juni 2026 einen Gesetzentwurf vorgestellt hat. Dieser zielt darauf ab, die finanzielle Lage der Pflegeversicherung zu stabilisieren, die durch steigende Löhne und einen unerwartet hohen Anstieg der pflegebedürftigen Population auf über sechs Millionen Menschen gefährdet ist. Laut einer Analyse der Konrad-Adenauer-Stiftung könnten vor allem in Ostdeutschland ab Mitte der 2030er-Jahre große Probleme entstehen, wenn die Babyboomer-Generation vermehrt pflegebedürftig wird, berichtet die Allgäuer Zeitung.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
30.07.2026
BIBB veröffentlicht erste Rahmenpläne für Pflegefachassistenz-Ausbildung
Das BIBB stellt erste Rahmenpläne für die bundesweit ab 2027 startende 18-monatige Pflegefachassistenz-Ausbildung vor, um Pflegeschulen beim Curriculum zu unterstützen.
Das BIBB stellt erste Rahmenpläne für die bundesweit ab 2027 startende 18-monatige Pflegefachassistenz-Ausbildung vor, um Pflegeschulen beim Curriculum zu unterstützen.
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat erstmals Rahmenpläne für die Ausbildung in der Pflegefachassistenz veröffentlicht. Diese sollen als Grundlage für die 18-monatige Ausbildung dienen, die ab dem 1. Januar 2027 bundesweit einheitlich startet. Die Pläne, die zunächst als genehmigte Vorabfassung vorliegen, wurden von der Fachkommission nach § 53 Pflegeberufegesetz erarbeitet, berichtet bibliomed-pflege.de. Pflegeschulen und ausbildende Einrichtungen können sie nutzen, um eigene Curricula zu entwickeln. Eine redaktionell überarbeitete Endfassung folgt noch.
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