Mit dem Newsfeed von altenpflege.de – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
03.05.2026
Pflegefachkräftemangel: 690.000 Kräfte könnten bis 2049 fehlen
Der Pflegebranche droht ein drastischer Fachkräftemangel: Bis 2049 könnten 690.000 Pflegekräfte fehlen, warnt das Statistische Bundesamt.
Der Pflegebranche droht ein drastischer Fachkräftemangel: Bis 2049 könnten 690.000 Pflegekräfte fehlen, warnt das Statistische Bundesamt.
Die Pflegebranche steht vor großen Herausforderungen, berichtet die Allgäuer Zeitung. Trotz steigendem Pflegebedarf wechseln viele Pflegekräfte die Branche, und zu wenig neue Fachkräfte rücken nach. Das Statistische Bundesamt prognostiziert, dass bis 2049 bis zu 690.000 Pflegekräfte fehlen könnten. Eine Analyse der Plattform Pflegia zeigt, dass mehr zufriedene Pflegekräfte einen Berufswechsel erwägen als unzufriedene. Besonders belastend sind für viele die Arbeitsbedingungen wie Schichtarbeit. Arbeitgeber könnten durch attraktivere Angebote und Entwicklungsmöglichkeiten den Abgang verhindern.
VdK warnt vor Kürzungen in der Pflege durch Krankenkassen-Reform
Der VdK warnt vor Kürzungen in der Pflege durch die geplante Krankenkassen-Reform, die Belastungen für Angehörige und Pflegebedürftige verstärken könnte.
Der VdK warnt vor Kürzungen in der Pflege durch die geplante Krankenkassen-Reform, die Belastungen für Angehörige und Pflegebedürftige verstärken könnte.
Der Sozialverband VdK hat vor möglichen Kürzungen in der Pflege im Zuge der geplanten Krankenkassen-Reform gewarnt, berichtet der Deutschlandfunk. Laut Verena Bentele, der Präsidentin des VdK, würde eine verzögerte Feststellung der Pflegegrade die Belastungen auf die pflegenden Angehörigen verlagern. Die benötigte Hilfe solle stattdessen durch den Ausbau von Prävention und Rehabilitation erfolgen. Die CDUs Bundesgesundheitsministerin Warken plant, ihre Vorschläge für eine Pflegereform Mitte Mai vorzustellen. Dabei werden mögliche Kürzungen bei Pflegeheimbewohner-Zuschüssen und Restriktionen in den Pflegegraden diskutiert.
Deutsche lehnen Kürzungen in der Pflegeversicherung laut Umfrage ab
77% der Deutschen sind laut einer YouGov-Umfrage gegen Kürzungen bei der Pflegeversicherung, was zu einer erhöhten Belastung der Angehörigen führen könnte.
77% der Deutschen sind laut einer YouGov-Umfrage gegen Kürzungen bei der Pflegeversicherung, was zu einer erhöhten Belastung der Angehörigen führen könnte.
Laut einer YouGov-Umfrage, die der Sozialverband VdK in Auftrag gegeben hat, lehnen 77 Prozent der Deutschen mögliche Kürzungen bei den Leistungen der Pflegeversicherung ab, berichtet "Welt". Insbesondere strengere Pflegegrade und geringere Leistungen stoßen auf Kritik. VdK-Präsidentin Verena Bentele warnt, dass verzögerte Zugänge zu Pflegegraden die Belastung auf Angehörige verlagern könnten. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken plant eine Pflegereform bis 2026, um die Finanzlage der Pflegeversicherung zu stabilisieren.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
01.05.2026
Pharmaindustrie kritisiert geplanten Herstellerabschlag und warnt vor Folgen
Pharmaindustrie warnt: Geplanter Herstellerabschlag könnte Investitionen hemmen und Medikamentenversorgung in Deutschland gefährden.
Pharmaindustrie warnt: Geplanter Herstellerabschlag könnte Investitionen hemmen und Medikamentenversorgung in Deutschland gefährden.
Inmitten der Debatte um die Gesundheitsreform von Ministerin Warken laufen Vertreter der Pharmaindustrie Sturm gegen den angekündigten Herstellerabschlag, der regelmäßig erhöht werden soll. Dies, so Han Steutel, Präsident des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (VFA), entziehe der Industrie jede Planbarkeit und mache Investitionen unkalkulierbar. Die Deutschlandchefin von Sanofi, Heidrun Irschik-Hadjieff, betont, dass der kurze Zeitraum zur Bekanntgabe der Abschläge eine vorausschauende Planung erschwere. Vor allem die Einführung von Rabattverträgen für patentgeschützte Arzneimittel stößt auf Kritik. Laut Irschik-Hadjieff gefährden diese Verträge die Versorgungssicherheit und widersprechen Zusagen der Regierung, die Prävention stärken zu wollen. Sanofi etwa plant nun, Arzneimittelreserven eher für Länder mit besseren Bedingungen vorzuhalten. Vor diesen Hintergründen befürchten Branchenexperten eine verzögerte Einführung neuer Medikamente in Deutschland und mögliche Stellenstreichungen. (Quelle: F.A.Z.)
Optimierung der Inhalationstherapie bei multimorbiden älteren Patienten
Effizientere Inhalationstherapie für multimorbide ältere Patienten: Experten diskutieren beim DGIM-Kongress Anpassungen für Patienten mit Lungenerkrankungen.
Effizientere Inhalationstherapie für multimorbide ältere Patienten: Experten diskutieren beim DGIM-Kongress Anpassungen für Patienten mit Lungenerkrankungen.
Beim DGIM-Kongress wurde thematisiert, wie sich die Behandlung von multimorbiden älteren Menschen mit zusätzlichen Lungenerkrankungen optimieren lässt. Diese Erkrankungen beeinflussen das gesamte Therapieregime und erfordern spezifische Anpassungen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Herausforderungen der Inhalationstherapie. Der Lungenfacharzt Sebastian Sohrab erläuterte häufige Fehler beim Einsatz von Inhalationsgeräten und wie diese vermieden werden können. Dabei betonte er, dass es insbesondere für ältere Patienten mit mehreren Diagnosen schwierig sein kann, die richtige Anwendungstechnik zu erlernen. Quelle: Ärzte Zeitung.
Herausforderungen bei der Inhalationstherapie für ältere Patienten
Ältere Patienten kämpfen mit Inhalationstherapie, warnt Lungenfacharzt Sohrab: Schulung zur Geräthandhabung entscheidend für Behandlungserfolg.
Ältere Patienten kämpfen mit Inhalationstherapie, warnt Lungenfacharzt Sohrab: Schulung zur Geräthandhabung entscheidend für Behandlungserfolg.
Einen Arzneistoff in die Lunge zu befördern, gestaltet sich insbesondere für ältere Patienten mit mehreren Erkrankungen als herausfordernd. Dies erläuterte Sebastian Sohrab, Lungenfacharzt, auf dem DGIM-Kongress. Besonders bei der Inhalationstherapie können verschiedene Probleme im Umgang mit den Geräten auftreten, die die Wirksamkeit der Behandlung beeinträchtigen. Diese Schwierigkeiten erfordern eine sorgfältige Schulung und Betreuung der Patienten, um den Therapieerfolg sicherzustellen. Informationen über die richtige Handhabung sind essenziell, um die Medikamente korrekt zu applizieren und mögliche Fehlerquellen zu minimieren. Die Quelle für diese Einschätzungen ist die „Ärzte Zeitung“, die über den Vortrag berichtete.
Gericht: Doppelzimmer in Pflegeheimen nur in Ausnahmefällen erlaubt
Das Oberverwaltungsgericht begrenzt Doppelzimmer in Pflegeheimen auf Ausnahmefälle, was Betreiber vor Herausforderungen bei der Raumgestaltung stellt.
Das Oberverwaltungsgericht begrenzt Doppelzimmer in Pflegeheimen auf Ausnahmefälle, was Betreiber vor Herausforderungen bei der Raumgestaltung stellt.
Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat beschlossen, dass Doppelzimmer in Pflegeeinrichtungen grundsätzlich nur in Ausnahmefällen gestattet sind, berichtet die Webseite "www.lr-online.de". Die Entscheidung könnte erhebliche Konsequenzen für Pflegeheime in Cottbus und der Lausitz haben. Betreiber von Pflegeeinrichtungen müssen sich nun mit den Anforderungen an die Privatsphäre der Bewohner intensiver auseinandersetzen. Besonders in Regionen wie Spree-Neiße könnte dies zu einem Anpassungsbedarf bei der Raumgestaltung führen.
Gesetzentwurf zur Pflegereform: Höhere Kosten für Heimbewohner geplant
Gesetzentwurf von Ministerin Warken plant höhere Kosten für Pflegeheimbewohner und Reform der Pflegegrade wegen drohendem Defizit der Pflegeversicherung.
Gesetzentwurf von Ministerin Warken plant höhere Kosten für Pflegeheimbewohner und Reform der Pflegegrade wegen drohendem Defizit der Pflegeversicherung.
Der Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) plant, Mitte Mai einen Gesetzentwurf für eine Pflegereform vorzustellen, wie aus einem Bericht des Deutschen Ärzteblattes hervorgeht. Die Vorschläge umfassen höhere finanzielle Belastungen für Pflegeheimbewohner, da ihre gestaffelten Zuschüsse weniger schnell steigen sollen. Zudem wird eine Reform der Pflegegrade angestrebt, die es anspruchsvoller macht, in die unteren Pflegegrade eingestuft zu werden. Warken betont die Notwendigkeit der Reform angesichts eines drohenden sechs Milliarden Euro Defizits der Pflegeversicherung im Jahr 2027.
Steigende Eigenanteile: Finanzielle Belastung für Pflegebedürftige wächst
Die steigenden Eigenanteile in Pflegeheimen erhöhen die finanzielle Belastung für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen, da 2026 bereits 1.104 Euro fällig werden.
Die steigenden Eigenanteile in Pflegeheimen erhöhen die finanzielle Belastung für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen, da 2026 bereits 1.104 Euro fällig werden.
Nach aktuellen Informationen aus dem Deutschen Ärzteblatt ist der Mindesteigenanteil für Pflegebedürftige in Heimen gestiegen. Laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion betrug der einrichtungseinheitliche Eigenanteil im Jahr 2024 noch 920 Euro, während der durchschnittlich ausgezahlte Rentenzahlbetrag 1.154 Euro lag. Inzwischen ist der Eigenanteil weiter gewachsen und beträgt im Jahr 2026 bereits 1.104 Euro. Dieser Anstieg bringt neue Herausforderungen für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen mit sich, insbesondere in finanzieller Hinsicht.
GKV-Reform: Empörung über Kürzung bei Pflegefinanzierung
Empörung über GKV-Reform: Kürzungen bei der Pflegefinanzierung bedrohen Tariflöhne und schaffen Unsicherheit in der häuslichen und intensivmedizinischen Pflege.
Empörung über GKV-Reform: Kürzungen bei der Pflegefinanzierung bedrohen Tariflöhne und schaffen Unsicherheit in der häuslichen und intensivmedizinischen Pflege.
Das Bundeskabinett hat das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz beschlossen, das die Streichung der vollen Tarifrefinanzierung in der häuslichen Krankenpflege und der außerklinischen Intensivpflege vorsieht. Dies führt zu Empörung bei Anbietern wie dem Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste, da es eine wirtschaftliche Unsicherheit zur Folge hat. Bernd Meurer, Präsident des bpa, kritisierte die Maßnahmen scharf, indem er die "verzweifelten Sparmaßnahmen" als Gefährdung der Tarifentlohnung bezeichnete. Branchenvertreter warnen vor wirtschaftlichen Risiken für Pflegedienste. (Quelle: www.haeusliche-pflege.net)
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.