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Medizin, Gesundheit und Prävention
29.06.2026
Prähabilitationsprogramme reduzieren Komplikationen nach OPs deutlich
Prähabilitationsprogramme vor OPs senken Komplikationen und verkürzen Klinikaufenthalte, wie eine aktuelle Metaanalyse eindrucksvoll bestätigt.
Prähabilitationsprogramme vor OPs senken Komplikationen und verkürzen Klinikaufenthalte, wie eine aktuelle Metaanalyse eindrucksvoll bestätigt.
Gezielte Bewegungs- und Ernährungsprogramme, die vor geplanten Operationen durchgeführt werden, können postoperative Komplikationen verringern und die Dauer von Krankenhausaufenthalten verkürzen. Diese Erkenntnisse gehen aus einer Metaanalyse hervor, die die positiven Effekte solcher Prähabilitationsprogramme auf chirurgische Patientinnen und Patienten untermauert. Indem präventive Maßnahmen vor der Operation ergriffen werden, lassen sich sowohl die Komplikationsrate als auch die Genesungszeit deutlich verbessern. Weitere Details zu dieser Studie und den umfassenden Ergebnissen sind der Ärzte Zeitung zu entnehmen.
Pflegebranche: Digitalisierung als strategische Notwendigkeit bis 2025
Die Digitalisierung ist bis 2025 für die Pflegebranche unerlässlich, um Fachkräftemangel zu begegnen und Prozesse effizienter zu gestalten, so myneva.
Die Digitalisierung ist bis 2025 für die Pflegebranche unerlässlich, um Fachkräftemangel zu begegnen und Prozesse effizienter zu gestalten, so myneva.
Laut einer Studie von myneva zu Pflege & Soziales 2025 sind nur knapp 20 Prozent der Fachkräfte in der Pflege in vollständig digitalen, mobilen Umgebungen tätig, während fast die Hälfte zumindest teilweise digital arbeitet. Digitalisierung stellt sich dabei nicht als reine technische Angelegenheit dar, sondern als zentrale strategische Notwendigkeit für die Branche. Sascha Platen von myneva betont, dass Digitalisierung nicht nur Kosten erzeugt, sondern Zeit gewinnt und Prozesse optimiert, was vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels entscheidend ist (Quelle: www.carevor9.de).
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
28.06.2026
Mindestlohn in der Altenpflege steigt – Kritik von ver.di bleibt bestehen
Der Mindestlohn in der Altenpflege steigt ab Juli, doch ver.di kritisiert die Erhöhung als unzureichend und fordert eine Angleichung an den öffentlichen Dienst.
Der Mindestlohn in der Altenpflege steigt ab Juli, doch ver.di kritisiert die Erhöhung als unzureichend und fordert eine Angleichung an den öffentlichen Dienst.
Zum 1. Juli steigen die Mindestlöhne in der Altenpflege in Deutschland, wie www.fr.de berichtet. Pflegehilfskräfte erhalten nun mindestens 16,52 Euro pro Stunde, qualifizierte Hilfskräfte 17,80 Euro und ausgebildete Pflegefachkräfte 21,03 Euro. Obwohl rund 1,3 Millionen Beschäftigte davon profitieren, kritisiert die Gewerkschaft ver.di die Erhöhungen als unzureichend. Es fehle an einer Angleichung an die Gehälter im öffentlichen Dienst. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas betonte hingegen die Notwendigkeit guter Bezahlung für die Pflegeberufsattraktivität.
Hohe Baukosten für Pflegeheim in Köln: Kritik an strengen Vorschriften
Hohe Baukosten und strenge Vorschriften in Kölns neuem Pflegeheim "Haus Sechs" belasten Bewohner, während Kritik an übermäßiger Bürokratie laut wird.
Hohe Baukosten und strenge Vorschriften in Kölns neuem Pflegeheim "Haus Sechs" belasten Bewohner, während Kritik an übermäßiger Bürokratie laut wird.
In Köln entsteht auf dem Campus der Diakonie Michaelshoven das "Haus Sechs", ein Pflegeheim für 120 Senioren. Die Errichtung eines Pflegeheims in Deutschland kann aufgrund komplexer Bauvorschriften und Regularien erhebliche Kosten verursachen. Ein Platz in diesem Heim könnte bis zu 9000 Euro monatlich kosten, was die hohen Baukosten und strenge Vorschriften widerspiegelt. Die F.A.Z. berichtet, dass viele dieser Regelungen die Gesamtkosten erheblich in die Höhe treiben und oft nicht direkt den Bewohnern zugutekommen. Uwe Ufer, kaufmännischer Vorstand der Diakonie, kritisiert die Regeln, die zusätzliche Baukosten ohne klaren Nutzen verursachen. Trotz der hohen Ausgaben wird das Konzept der sozialen Durchmischung verfolgt, sodass auch weniger vermögende Menschen hier leben können. Die Diakonie hofft auf Reformen, um die Pflegekosten zu reduzieren und trotz strenger Regulierung würde man anstreben, die Kosten um bis zu 50 Prozent zu verringern, um den Betrieb langfristig finanzierbar zu machen. Übermäßige Bürokratie wird als Kostenfaktor benannt. Quelle: F.A.Z.
Das LSG NRW entschied: Sozialhilfeträger müssen Rentenbeiträge für Pflegepersonen zahlen, sofern keine Altersvorsorge besteht, um häusliche Pflege zu stärken.
Das LSG NRW entschied: Sozialhilfeträger müssen Rentenbeiträge für Pflegepersonen zahlen, sofern keine Altersvorsorge besteht, um häusliche Pflege zu stärken.
Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen hat entschieden, dass Sozialhilfeträger die Rentenversicherungsbeiträge für Pflegepersonen übernehmen müssen, die im Rahmen der Hilfe zur Pflege tätig sind. Dies gilt jedoch nur, wenn die Pflegeperson keine eigene Altersvorsorge aufgebaut hat, so berichtet www.buerger-geld.org. Ziel des Urteils ist es, die häusliche Pflege zu fördern und die pflegenden Angehörigen vor Altersarmut zu schützen. Sozialhilfeträger müssen in jedem Einzelfall prüfen, ob eine ausreichende anderweitige Altersvorsorge der Pflegeperson besteht.
CSU will kapitalgedeckte Pflegeversicherung nach schwedischem Modell
CSU fordert kapitalgedeckte Pflegeversicherung nach schwedischem Modell zur Vermeidung höherer Beiträge oder Leistungskürzungen.
CSU fordert kapitalgedeckte Pflegeversicherung nach schwedischem Modell zur Vermeidung höherer Beiträge oder Leistungskürzungen.
CSU-Fraktionschef Klaus Holetschek fordert eine kapitalgedeckte Säule in der Pflegeversicherung nach schwedischem Vorbild. Er sieht die Notwendigkeit, die Empfehlungen der Rentenkommission auf den Pflegebereich zu übertragen, um höhere Beiträge oder Leistungskürzungen zu vermeiden. Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit, unterstützt diese Idee und schlägt Fondsanteile vor, um Finanzlücken zu schließen. Beide verweisen auf Schweden als Modell, um die umlagefinanzierte Pflegeversicherung zu ergänzen und die finanzielle Zukunft zu sichern. (Quelle: www.altenheim.net)
Studie: Pflegebedürftige in ländlichen Regionen oft benachteiligt
Pflegebedürftige auf dem Land sind oft benachteiligt, da die Postleitzahl den Zugang zu Pflegeleistungen bestimmt, warnt eine neue Studie des Paritätischen Gesamtverbands.
Pflegebedürftige auf dem Land sind oft benachteiligt, da die Postleitzahl den Zugang zu Pflegeleistungen bestimmt, warnt eine neue Studie des Paritätischen Gesamtverbands.
Aufgrund einer neuen Studie zur Altersarmut, die vom Paritätischen Gesamtverband in Auftrag gegeben wurde, erhalten viele der rund 390.000 pflegebedürftigen Menschen in Deutschland, die Anspruch auf "Hilfe zur Pflege" haben, nicht die ihnen zustehende Unterstützung. Einer der Hauptgründe sei, dass die Postleitzahl über den Zugang zu Leistungen entscheide. Regionale Unterschiede führten zu massiven Ungleichheiten. Besonders ländliche Gebiete in den neuen Bundesländern weisen niedrige Inanspruchnahme-Quoten auf. Joachim Rock vom Paritätischen Gesamtverband fordert, diese Ungerechtigkeiten abzubauen. (Quelle: allgaeuer-zeitung.de)
Gesundheitsministerin fordert Reformen zur Stabilisierung der Pflegeversicherung
Ministerin Warken drängt auf Reformen der Pflegeversicherung, um ein 7,5 Milliarden Euro Defizit abzuwenden. Einsparungen und neue Einnahmen sind geplant.
Ministerin Warken drängt auf Reformen der Pflegeversicherung, um ein 7,5 Milliarden Euro Defizit abzuwenden. Einsparungen und neue Einnahmen sind geplant.
Angesichts eines drohenden Defizits der Pflegeversicherung von 7,5 Milliarden Euro im nächsten Jahr fordert Bundesgesundheitsministerin Nina Warken tiefgreifende Reformen. Sie plant, die Pflegeversicherung mit einer Kombination aus Einsparungen und neuen Einnahmen zu stabilisieren, ohne die Kassenbeiträge allgemein zu erhöhen. Besonders umstritten sind die geplanten Kürzungen bei Zuschüssen für Heimbewohner und die Beiträge für Renten versichernde pflegende Angehörige. Die Opposition kritisierte die Maßnahmen scharf. Warken rechtfertigt die Reform als notwendig für die Anpassung an moderne Rahmenbedingungen. (Quelle: ntv.de)
Hauptstadtkongress thematisiert Machtmissbrauch im Gesundheitswesen
Der Hauptstadtkongress beleuchtet den Machtmissbrauch im Gesundheitswesen und fordert verstärkte Maßnahmen gegen sexuelles Fehlverhalten in Kliniken und Praxen.
Der Hauptstadtkongress beleuchtet den Machtmissbrauch im Gesundheitswesen und fordert verstärkte Maßnahmen gegen sexuelles Fehlverhalten in Kliniken und Praxen.
Sexuelles Fehlverhalten und Machtmissbrauch in Kliniken und Praxen sind keine neuen Themen im Gesundheitswesen, doch jüngste Vorfälle haben die Aufmerksamkeit darauf stark erhöht. Experten betonen nun die Bedeutung, sowohl die Täter als auch die unterstützenden Strukturen in den Blick zu nehmen, um solche Verhaltensweisen effektiv zu bekämpfen. Dies wurde auf dem Hauptstadtkongress thematisiert, wie die "Ärzte Zeitung" berichtet. Die Diskussion um den richtigen Umgang mit diesen Problemen steht im Kontext zunehmender gesellschaftlicher Sensibilisierung für Schutzräume innerhalb medizinischer Einrichtungen und der notwendigen Aufarbeitung solcher Vorkommnisse.
Zügiger Fortschritt bei elektronischer Patientenakte gefordert
Schnellerer Fortschritt bei der ePA gefordert: Anpassungen bei Praxissoftware nötig, um digitalen Gesundheitsstandard effektiv zu integrieren. Dahmen kritisiert Verzögerungen.
Schnellerer Fortschritt bei der ePA gefordert: Anpassungen bei Praxissoftware nötig, um digitalen Gesundheitsstandard effektiv zu integrieren. Dahmen kritisiert Verzögerungen.
Die elektronische Patientenakte (ePA) in Deutschland soll zügiger vorangebracht werden, wie die Ärztezeitung berichtet. Eine Umstellung der Aktensysteme auf eine neue Version erfordert eine Anpassung der Praxisverwaltungssysteme (PVS). Der Abgeordnete Dahmen kritisiert, dass es an ärztlichem Mehrwert mangelt und der Prozess insgesamt zu langsam voranschreitet. Änderungen werden notwendig, um den Umgang mit der ePA effizienter zu gestalten und die Einbindung in den Praxisalltag zu verbessern. Die elektronische Patientenakte ist ein zentrales Element des digitalen Gesundheitswesens, weshalb eine zügige Entwicklung im Interesse aller Beteiligten liegt. Die vollständige Nachricht ist nur für registrierte Nutzer auf der Webseite von 'aerztezeitung.de' zugänglich.
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