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Finanzen und Versicherung
26.06.2026
DAK-Report 2026: Pflegekosten und Personalmangel als Hauptprobleme
Der DAK-Pflegereport 2026 zeigt, dass 70 % der Befragten die Pflegekosten als zentrales Problem sehen, dicht gefolgt von Personalmangel mit 68 %.
Der DAK-Pflegereport 2026 zeigt, dass 70 % der Befragten die Pflegekosten als zentrales Problem sehen, dicht gefolgt von Personalmangel mit 68 %.
Laut dem DAK-Pflegereport 2026 sehen 70 Prozent der Befragten die Kosten der stationären Pflege als Hauptproblem, gefolgt von einem 68-prozentigen Hinweis auf Personalmangel. Weiterhin wird die geplante pflegefachliche Begleitung von einer Mehrheit unterstützt, allerdings sind strukturelle Reformen dringend gefordert. DAK-Vorstandschef Andreas Storm warnt vor einem möglichen Funktionsverlust der sozialen Pflegeversicherung und betont die Notwendigkeit, die Finanzlage zu stabilisieren und eine zukunftsfeste Pflegeinfrastruktur zu schaffen. (Quelle: www.haeusliche-pflege.net)
Dahmen: Schnellerer Fortschritt bei elektronischen Patientenakten nötig
Abgeordneter Dahmen fordert zügige Fortschritte bei der ePA-Entwicklung, um die Effizienz im Gesundheitswesen zu steigern und den ärztlichen Mehrwert zu erhöhen.
Abgeordneter Dahmen fordert zügige Fortschritte bei der ePA-Entwicklung, um die Effizienz im Gesundheitswesen zu steigern und den ärztlichen Mehrwert zu erhöhen.
Die elektronischen Patientenakten (ePA) sollen in Deutschland zügig weiterentwickelt werden, was Änderungen in den Praxisverwaltungssystemen (PVS) erforderlich macht, berichtet die "Ärzte Zeitung". Abgeordneter Dahmen kritisiert das bisherige Tempo der Umsetzung und fordert einen schnelleren Fortschritt. Derzeit wird der ärztliche Mehrwert der ePA häufig als unzureichend angesehen. Mit einer Aktualisierung der Aktensysteme auf eine neue Version wird der gesamte Umstellungsprozess vorangetrieben, wobei betont wird, dass insbesondere die Vorteile für Ärzte stärker herausgestellt werden müssen, um der digitalen Infrastruktur im Gesundheitswesen mehr Effizienz zu verleihen.
DAK-Chef will Kapitalstock für Pflege ähnlich schwedischem Modell
DAK-Chef Storm schlägt vor, einen Kapitalstock nach schwedischem Vorbild für die Pflege aufzubauen, um Beitragsstabilität zu sichern und Leistungskürzungen zu vermeiden.
DAK-Chef Storm schlägt vor, einen Kapitalstock nach schwedischem Vorbild für die Pflege aufzubauen, um Beitragsstabilität zu sichern und Leistungskürzungen zu vermeiden.
Der DAK-Gesundheit-Vorstandsvorsitzende Andreas Storm hat angesichts der angespannten finanziellen Lage der Pflegeversicherung vorgeschlagen, einen zusätzlichen Kapitalstock aufzubauen, der in Aktien- und Anleihefonds investiert wird. Die Idee, inspiriert vom schwedischen Rentenmodell, soll helfen, die Beitragsstabilität zu gewährleisten und mögliche Leistungskürzungen zu vermeiden. Ab 2028 könnte ein Beitrag von 0,1 Prozent, der bis 2031 auf 0,4 Prozent ansteigen soll, eingeführt werden, finanziert von Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Ziel ist es, etwa acht Milliarden Euro jährlich für die Zukunft der Pflege anzulegen. (Quelle: Merkur.de)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
25.06.2026
Effizientere Patientenversorgung: Deutschland kann von Ausland lernen
Deutschland kann von internationalen Modellen zur Patientensteuerung lernen, um die Versorgung effizienter und bedarfsgerechter zu gestalten.
Deutschland kann von internationalen Modellen zur Patientensteuerung lernen, um die Versorgung effizienter und bedarfsgerechter zu gestalten.
Patienten zur richtigen Zeit am richtigen Ort angemessen zu versorgen, hat in Deutschland noch Verbesserungspotenzial. Auf dem Hauptstadtkongress wurden erfolgreiche Modelle aus anderen Ländern vorgestellt, die als Vorbild dienen könnten. Eine funktionierende Patientensteuerung setzt jedoch Vertrauen voraus, betonen Experten. Nur mit ausreichendem Vertrauen in das System und die koordinierenden Instanzen können Patienten effizient und bedarfsgerecht versorgt werden. Der Austausch mit internationalen Best Practices könnte dazu beitragen, bestehende Defizite im deutschen Versorgungssystem zu überwinden. Die vollständige Berichterstattung finden Interessierte auf der Seite der Ärzte Zeitung.
KI-Tool erleichtert Pflegekräften in Bremen die Dokumentationsarbeit
Ein KI-Tool in Bremen optimiert die Pflege-Dokumentation per Spracheingabe und entlastet Pflegekräfte, während menschliches Mitdenken unverzichtbar bleibt.
Ein KI-Tool in Bremen optimiert die Pflege-Dokumentation per Spracheingabe und entlastet Pflegekräfte, während menschliches Mitdenken unverzichtbar bleibt.
In Bremen erleichtert ein neues KI-Tool zur Spracherkennung den Pflegealltag, indem es Pflegekräfte bei der Dokumentation unterstützt, berichtet die DGUV (Quelle: aug.dguv.de). Anstatt Informationen am Ende der Schicht am Computer einzugeben, können Pflegekräfte wie Babu Jinci nun direkt über ihre Diensthandys per Sprachbefehl dokumentieren. Dies reduziert Wartezeiten, Überstunden und den Verlust von Informationen. Trotz der technologischen Unterstützung bleibt menschliches Mitdenken unerlässlich, da die Verantwortung für die Pflegeplanung und -bewertung weiterhin in menschlichen Händen liegt.
Palliativarzt gesteht zwölffachen Mord an Patienten vor Gericht
Palliativarzt gesteht vor Gericht zwölffachen Mord an Patienten und bittet Angehörige um Entschuldigung. Prozess untersucht weitere 76 Verdachtsfälle.
Palliativarzt gesteht vor Gericht zwölffachen Mord an Patienten und bittet Angehörige um Entschuldigung. Prozess untersucht weitere 76 Verdachtsfälle.
Ein 41-jähriger Palliativarzt steht seit Juli 2025 vor Gericht, angeklagt wegen Mordes an mindestens 15 Patienten. Nun hat er sein Schweigen gebrochen und am 54. Verhandlungstag vor dem Berliner Landgericht einen Großteil der Vorwürfe eingeräumt. Er erklärte, sich der Verantwortung für seine Taten bewusst zu sein und bat die Angehörigen sowie seine Familie um Entschuldigung. Der Mediziner gestand zwölf der 15 angeklagten Taten und äußerte, er habe sich selbst eingeredet, den Patienten durch die Vermeidung von Leid zu helfen. Trotz der erdrückenden Beweise habe er sich nicht aus Zwang, sondern durch innere Auseinandersetzungen zum Geständnis entschieden. Während des Prozesses werden weiterhin 76 Fälle untersucht, in denen M. möglicherweise ebenfalls involviert ist. (Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, faz.net)
Ökonomen fordern Bürokratieabbau, um Schließungen von Krankenhäusern zu vermeiden und die finanzielle Belastung der Gesundheitsversorgung zu verringern.
Ökonomen fordern Bürokratieabbau, um Schließungen von Krankenhäusern zu vermeiden und die finanzielle Belastung der Gesundheitsversorgung zu verringern.
Die stationäre Gesundheitsversorgung steht vor großen Herausforderungen: Mehr als ein Drittel der Krankenhausstandorte müssten schließen, um wirtschaftlich zu arbeiten, wie der aktuelle Krankenhaus Rating Report offenbart. Ökonomen fordern daher einen Abbau von Bürokratie im Krankenhaus, um die finanzielle Belastung zu mindern. Die „Aerztezeitung.de“ berichtet, dass trotz der angespannten Situation auch alternative Maßnahmen im Gespräch sind, um den stationären Sektor zu entlasten, ohne extreme Maßnahmen wie Standortschließungen umsetzen zu müssen.
Hitzewarnungen: Gefahr für Senioren - Kommunen unzureichend vorbereitet
Hitzewarnungen in Hessen erhöhen die Gefahr für Senioren, während Kommunen unzureichend vorbereitet sind, um dem wachsenden Extremwetter entgegenzuwirken.
Hitzewarnungen in Hessen erhöhen die Gefahr für Senioren, während Kommunen unzureichend vorbereitet sind, um dem wachsenden Extremwetter entgegenzuwirken.
Hitzeperioden sind eine ernstzunehmende Gefahr und werden künftig häufiger auftreten, worauf die Kommunen kaum vorbereitet sind. Der Deutsche Wetterdienst hat aufgrund der aktuellen Wetterlage in Hessen Hitze-Warnungen der Stufe zwei ausgesprochen und zieht die Einführung einer dritten Warnstufe in Betracht. Besonders gefährdet sind ältere, pflegebedürftige Menschen, Schwangere und Kinder, aber auch gesunde Erwachsene fühlen sich gesundheitlich belastet. Trotz der Warnungen zeigt sich keine Entspannung der Lage. Diese Extremwetterlagen werden zunehmen, was besonders bedenklich ist, da Klimaschutz global wenig Priorität hat. Laut dem Robert-Koch-Institut steigt während Hitzeperioden die Anzahl der Sterbefälle. Städte sind dringend angehalten, Hitzeaktionspläne zu entwickeln. Dies betrifft nicht nur die lokalen Verwaltungen, sondern auch das Land und den Bund in Bezug auf Gebäudevorgaben und Arbeitsrecht. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Kritik an Regierungsplänen: Pflegebudget in Kliniken vor dem Aus
Regierungspläne bedrohen Pflegebudget: Kritiker warnen vor Personalabbau und Gefährdung der Patientensicherheit in Kliniken. Diskussionen stehen bevor.
Regierungspläne bedrohen Pflegebudget: Kritiker warnen vor Personalabbau und Gefährdung der Patientensicherheit in Kliniken. Diskussionen stehen bevor.
Teile der Bundesregierung planen massive Einsparungen im Pflegebereich von Kliniken, berichtet die Quelle 'www.nd-aktuell.de'. Ein unbestätigtes Papier der Regierungskoalition schlägt vor, das Pflegebudget vollständig abzuschaffen und die Pflege wieder den Fallpauschalen zuzuordnen. Dies könnte zu einem Rückgang der Pflegepersonalzahl und einer Erhöhung planbarer Eingriffe führen. Kritiker befürchten, dass die Patientensicherheit leidet und die Abwanderung aus dem Pflegeberuf zunimmt. Die Diskussionen über das Gesetz sollen in den kommenden Wochen fortgesetzt werden.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
25.06.2026
Pflegeheime ergreifen Schutzmaßnahmen gegen Hitzewelle in Südbaden
Pflegeheime in Südbaden schützen Bewohner mit Spezialmaßnahmen vor der Hitzewelle, um insbesondere demenzbetroffene Senioren zu sichern.
Pflegeheime in Südbaden schützen Bewohner mit Spezialmaßnahmen vor der Hitzewelle, um insbesondere demenzbetroffene Senioren zu sichern.
Angesichts der aktuellen Hitzewelle, die das Leben vieler Menschen beeinflusst, ergreifen Pflege- und Seniorenheime in den Regionen Bodensee, Oberschwaben und Allgäu besondere Schutzmaßnahmen für ihre Bewohner. Laut SWR konzentrieren sich die Bemühungen vor allem auf die Sicherheit älterer Menschen, die durch die hohen Temperaturen besonders gefährdet sind. Eine Sprecherin der Evangelischen Heimstiftung erklärte, dass das Personal geschult wurde, um Hitzeschäden vorzubeugen. Insbesondere Menschen mit Demenz erhalten zusätzliche Aufmerksamkeit und Schutzmaßnahmen. (Quelle: swr.de)
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