Das sind 23 beziehungsweise 51 Cent mehr als 2026.
Wie altenheim.net berichtet, gilt der ambulante Betrag für Hausbesuche mit Leistungen nach Paragraf 36 des Elften Sozialgesetzbuchs. Die Erhöhungen entsprechen rund 10,5 Prozent ambulant und 9,4 Prozent stationär. Mit den Zuschlägen holen Einrichtungen ihre Beiträge zur Ausbildungsfinanzierung über die Pflegevergütung wieder herein.
Der AFBW beziffert die Kosten der Pflegeausbildung 2027 auf rund 930 Millionen Euro, etwa 160 Millionen mehr als im Vorjahr. Laut Fonds werden 44.905 Menschen ausgebildet, 2.722 mehr als 2026.
Als Gründe für den Kostenanstieg nennt der Fonds mehr Auszubildende, steigende Ausbildungsvergütungen, höhere Kosten der praktischen Ausbildung sowie wachsende Betriebskosten der Pflegeschulen durch Tarif- und Preissteigerungen. Außerdem rechnete der AFBW 51,5 Millionen Euro weniger Überschüsse kostenmindernd an als für 2026.