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Pflegepolitik und Recht
19.04.2026
Pflegegeld 2026: Neue Regeln für Verhinderungspflege und Budgetierung
Ab 2026 gelten neue Regeln für die Verhinderungspflege: Das Pflegegeld wird bei längerer Abwesenheit halbiert, während bei stundenweiser Pflege alles beim Alten bleibt.
Ab 2026 gelten neue Regeln für die Verhinderungspflege: Das Pflegegeld wird bei längerer Abwesenheit halbiert, während bei stundenweiser Pflege alles beim Alten bleibt.
Laut einem Artikel auf 'www.gegen-hartz.de' gibt es 2026 wichtige Änderungen bei der Verhinderungspflege. Wenn pflegende Angehörige für längere Zeit vertreten werden müssen, zahlt die Pflegekasse das Pflegegeld nur noch zur Hälfte für bis zu acht Wochen im Jahr weiter. Bei stundenweiser Ersatzpflege hingegen bleibt das volle Pflegegeld erhalten, wenn die Betreuung an einem Tag nicht länger als acht Stunden dauert. Ein neuer Jahresbetrag von 3.539 Euro kann flexibel für Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege genutzt werden, wie das Bundesgesundheitsministerium betont.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
19.04.2026
"BAPID II: Neue Ausgabe stärkt professionelle Verantwortung in der Pflege"
Die zweite Auflage von BAPID II fokussiert auf professionelle Verantwortung und fördert klare Rollenprofile in der Pflege, meldet eu-schwerbehinderung.eu.
Die zweite Auflage von BAPID II fokussiert auf professionelle Verantwortung und fördert klare Rollenprofile in der Pflege, meldet eu-schwerbehinderung.eu.
Die zweite, überarbeitete Auflage von BAPID II, bekannt als "Bildungsarchitektur der Pflege in Deutschland", wurde vorgestellt, berichtet eu-schwerbehinderung.eu. Mit der neuen Ausgabe entfällt die frühere Unterscheidung zwischen "komplexen" und "hochkomplexen" Pflegesituationen zugunsten einer klaren Ausrichtung auf die professionelle Verantwortung. Christine Vogler vom Deutschen Pflegerat betont die Notwendigkeit klarer und praxistauglicher Rollenprofile, die eine bessere Strukturierung und Professionalisierung der Pflege erlauben sollen. Diese Änderungen adressieren ungenaue bisherige Modelle und fördern eine praxisorientierte Pflegeentwicklung.
Assistenzrobotik entlastet Pflegekräfte im Altenheim St. Vinzenz
Assistenzrobotik im Altenheim St. Vinzenz: EDAN entlastet Pflegekräfte bei Logistik, schafft Zeit für Bewohner. Caritas-Projekt SMiLE2getherGaPa zeigt Erfolge.
Assistenzrobotik im Altenheim St. Vinzenz: EDAN entlastet Pflegekräfte bei Logistik, schafft Zeit für Bewohner. Caritas-Projekt SMiLE2getherGaPa zeigt Erfolge.
Das Forschungsprojekt SMiLE2getherGaPa zeigt, dass Assistenzrobotik Pflegepersonen im Alltag signifikant entlasten kann, insbesondere bei logistischen und organisatorischen Aufgaben. Der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising nutzte das robotische System EDAN im Altenheim St. Vinzenz in Garmisch-Partenkirchen und fand heraus, dass Pflegekräfte durch Einsparung von Zeit bei Routineaufgaben mehr Raum für direkte Bewohnerbetreuung gewinnen können. Die Entwicklung der Technologien erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Pflegenden, was praxisnahe Anwendungsszenarien schuf (www.altenheim.net).
Psychische Traumata erhöhen Schlaganfall- und Demenzrisiko erheblich
Psychische Traumata erhöhen das Risiko für Schlaganfall und Demenz erheblich, vor allem durch den Einfluss von Depressionen im Erwachsenenalter.
Psychische Traumata erhöhen das Risiko für Schlaganfall und Demenz erheblich, vor allem durch den Einfluss von Depressionen im Erwachsenenalter.
Je mehr psychische Traumata eine Person zu bewältigen hat, desto höher ist das Risiko für Schlaganfall und Demenz. Dies geht aus einer Analyse hervor, die in einem Artikel der "Ärzte Zeitung" diskutiert wird. Der psychische Stress, insbesondere im Erwachsenenalter, scheint das Risiko erheblich zu erhöhen. Ein bedeutender Anteil dieses Risikos lässt sich durch das Auftreten von Depressionen erklären. Die Untersuchung hebt hervor, wie wichtig es ist, psychische Belastungen ernst zu nehmen, um langfristige gesundheitliche Folgen zu vermeiden. Interessierte Leser werden darauf hingewiesen, dass weitere Details nach Anmeldung auf der Webseite der "Ärzte Zeitung" einsehbar sind.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
18.04.2026
Pflegeexperten heben Wichtigkeit der Stomaversorgung und Weiterbildung hervor
Pflegeexperten betonen die Bedeutung von Stomaversorgung und Weiterbildung für über 150.000 Betroffene in Deutschland, berichtet Bibliomed Pflege.
Pflegeexperten betonen die Bedeutung von Stomaversorgung und Weiterbildung für über 150.000 Betroffene in Deutschland, berichtet Bibliomed Pflege.
Mit über 150.000 Stomaträgern in Deutschland spielt die korrekte Versorgung eine zentrale Rolle für Pflegefachpersonen, berichtet Bibliomed Pflege. Stomata, ob temporär oder dauerhaft erforderlich, erfordern spezifisches Wissen über ihre Arten und die Pflege der peristomalen Haut. Pflegeexperten betonen die Bedeutung eines umfangreichen Basiswissens, das während der Ausbildung oder in Fortbildungen vermittelt wird. Speziell ausgebildete Stomatherapeuten sollten hinzugezogen werden, wenn die Versorgung nicht stabil ist oder Hautprobleme auftreten. Die Fachgesellschaft FgSKW unterstützt die Weiterbildung in diesem Bereich.
Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze: Arbeitgeber zahlen mehr Lohnkosten
Die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung belastet Arbeitgeber mit höheren Lohnkosten und reduziert die Netto-Einkommen vieler Arbeitnehmer.
Die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung belastet Arbeitgeber mit höheren Lohnkosten und reduziert die Netto-Einkommen vieler Arbeitnehmer.
Auf Seite 23 von 25 einer Übersicht aus dem Bundesgesundheitsministerium findet sich eine entscheidende Feinheit für Arbeitnehmer und ihre Arbeitgeber: Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) plant, die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung außerplanmäßig um 300 Euro zu erhöhen. Derzeit fällt auf Einkommen bis 5812,50 Euro im Monat der reguläre Beitrag an. Künftig soll die Bemessungsgrenze auf über 6000 Euro monatlich angehoben werden. Laut dem arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft betrifft dies etwa 6,3 Millionen Arbeitnehmer, die jährlich mit 360 Euro weniger Netto vom Brutto rechnen müssen. Ihre Arbeitgeber hätten entsprechend höhere Lohnkosten. Obwohl Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zuletzt bei der Ankündigung der Gesundheitsreform keine Anhebung erwähnte, scheint die veränderte Finanzlage nun neue Wege zu fordern. Eine vollständige Angleichung der Bemessungsgrenzen an andere Versicherungen steht jedoch aus. Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Die Gesundheitsreform der CDU sieht eine Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze um 300 Euro vor, während Krankenhäuser weniger finanzielle Unterstützung erhalten sollen.
Die Gesundheitsreform der CDU sieht eine Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze um 300 Euro vor, während Krankenhäuser weniger finanzielle Unterstützung erhalten sollen.
Laut Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wird die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung konkreter. Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) präsentierte ein Papier, das vorsieht, die Beitragsbemessungsgrenze 2027 einmalig um rund 300 Euro anzuheben. Dies soll insgesamt 1,2 Milliarden Euro mehr von Gutverdienern und deren Arbeitgebern einbringen. Derzeit liegt die Grenze bei 5.812,50 Euro Monatseinkommen. Kritik kam von der SPD, die eine Belastung für Facharbeiter sieht, während Grüne beklagen, der Staat würde aus der Verantwortung genommen. Krankenhäuser sollen zudem 5,1 Milliarden Euro weniger erhalten, vor allem bei den Pflegekosten. Zugleich wird die Erhöhung von Zuzahlungen für Medikamente und Zahnersatz und eine Senkung des Krankengelds vorgeschlagen. Fachverbände kritisieren die Pläne, da genug Geld im System sei. Insgesamt sind Maßnahmen zur Entlastung um 19,6 Milliarden Euro vorgesehen, um einer Finanzlücke von 15,3 Milliarden Euro im kommenden Jahr zu begegnen. Die Zeitung FAZ berichtete ausführlich über die geplanten Änderungen.
Finanzkommission schlägt Einsparungen im Gesundheitswesen vor
Finanzkommission präsentiert Einsparvorschläge im Gesundheitswesen und fordert Entschlossenheit der Politik für Reformen.
Finanzkommission präsentiert Einsparvorschläge im Gesundheitswesen und fordert Entschlossenheit der Politik für Reformen.
Die „Ärzte Zeitung“ berichtet über einen neuen Vorstoß der Finanzkommission Gesundheit, die eine umfangreiche Liste von Einsparvorschlägen vorgelegt hat. Diese Initiativen könnten der Regierungskoalition starken Rückhalt bieten, sollten sie bereit sein, an den vorgeschlagenen Punkten den Rotstift anzusetzen. Es bleibt abzuwarten, ob die notwendige Entschlossenheit über politisches Kalkül siegen wird. Laut den Autoren Fassbender und Celik aus einem weiteren Artikel derselben Quelle stehe der Wille im Vordergrund, vorhandene Ideen wie das Berufsdoktorat und PhD zu einer schlüssigen Promotionsstrategie zusammenzuführen. Aljoscha Lorentz fordert zudem die Akzeptanz zeitgemäßer Prioritäten und Ziele einer neuen Ärztegeneration. Schließlich weist Yang Yang von der bvmd darauf hin, dass es an einer grundlegenden Erneuerung des Medizinstudiums mangelt, während der Klimawandel und seine Auswirkungen auf das Gesundheitswesen ebenso thematisiert werden.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
17.04.2026
"Caring Communities: Neue Kooperationsmöglichkeiten in der Pflege"
Caring Communities fördern vernetzte Pflege durch Kooperation von Kommunen und Nachbarschaften, bieten neue Chancen für Einrichtungen und erfordern digitale Lösungen.
Caring Communities fördern vernetzte Pflege durch Kooperation von Kommunen und Nachbarschaften, bieten neue Chancen für Einrichtungen und erfordern digitale Lösungen.
Caring Communities gewinnen als neue Versorgungsansätze für eine vernetzte Pflege im Sozialraum an Bedeutung. Diese Initiativen verzahnen Pflege, Nachbarschaft und Kommunen, um bedarfsgerechte Unterstützungsstrukturen im Quartier aufzubauen und die vorhandenen Ressourcen besser zu nutzen, berichtet die AOK. Modellprojekte zeigen, wie unterschiedliche Bausteine in der Praxis umgesetzt werden können, indem Kommunen, Pflegeeinrichtungen und Ehrenamtliche eng zusammenarbeiten. Für stationäre Einrichtungen und andere Leistungserbringer bieten sich durch diese Entwicklung neue Kooperationsmöglichkeiten, zum Beispiel als koordinierende Anlaufstelle oder durch die Beteiligung an regionalen Versorgungsnetzwerken. Die Vernetzung der verschiedenen Akteure ist ein zentraler Erfolgsfaktor, bei dem digitale Lösungen zur Kommunikation und Koordination beitragen können. Herausforderungen bestehen vor allem in der Abstimmung zwischen den beteiligten Akteuren und der Schaffung nachhaltiger Finanzierungsmodelle. (Quelle: aok.de)
Widerstand gegen Warken: Pläne zur Budgetdeckelung in der Pflege umstritten
Bundesgesundheitsministerin Warkens Budgetdeckelungspläne für die Pflege stoßen auf Widerstand. Kritikern zufolge droht mehr Arbeitsdruck für Pflegekräfte.
Bundesgesundheitsministerin Warkens Budgetdeckelungspläne für die Pflege stoßen auf Widerstand. Kritikern zufolge droht mehr Arbeitsdruck für Pflegekräfte.
Die Pläne von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, das Pflegebudget im Rahmen ihres Sparpakets zu deckeln, stoßen bei Politik und Praxis auf Widerstand, berichtet Bibliomed Pflege. Während Warken am Mittwoch im Gesundheitsausschuss detaillierte Reformen zur gesetzlichen Krankenversicherung erläuterte, blieben Fragen zur Pflegereform vage. Kritiker warnen vor negativen Folgen für Pflegepersonal. Das Pflegebündnis Mittelbaden betont die Gefahr einer erhöhten Arbeitsverdichtung. Warken sieht weiterhin eine erhebliche Finanzierungslücke in der sozialen Pflegeversicherung voraus.
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