Mit dem Newsfeed von altenpflege.de – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Medizin, Gesundheit und Prävention
12.09.2026
AOK warnt: Demenz kann alle treffen - Empathie gefordert
AOK NordWest warnt zum Welt-Alzheimertag: Demenz trifft alle Altersgruppen, nicht nur die Älteren. Empathie ist entscheidend im Umgang mit Betroffenen.
AOK NordWest warnt zum Welt-Alzheimertag: Demenz trifft alle Altersgruppen, nicht nur die Älteren. Empathie ist entscheidend im Umgang mit Betroffenen.
Die AOK NordWest betont zum Welt-Alzheimertag am 21. September, dass Demenz Menschen aller Altersgruppen betreffen kann und nicht nur Ältere. Laut dem Wissenschaftlichen Institut der AOK lebten 2024 rund 4.200 Menschen in Lübeck mit Demenz. Der AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch betont, dass Demenzerkrankungen das Verhalten von Betroffenen prägen und sowohl Angehörige als auch Pflegekräfte vor Herausforderungen stellen. Empathie und Einfühlungsvermögen seien entscheidend, um mit "herausforderndem Verhalten" umzugehen. Die AOK bietet dazu spezielle Online-Kurse an. Quellen: www.hl-live.de.
Linnemann plant Expertenkommission für Pflegereform in Deutschland
Minister Linnemann plant Expertenkommission zur Pflegereform, um drohenden Systemkollaps zu verhindern und Beiträge stabil zu halten.
Bereits gemeldet: Dieselbe Nachricht zur geplanten Expertenkommission für die Pflegereform wurde bereits gemeldet.
Vorher: „Gesundheitsminister Linnemann plant Kommission für Pflegereform“ (11.09.2026)
Minister Linnemann plant Expertenkommission zur Pflegereform, um drohenden Systemkollaps zu verhindern und Beiträge stabil zu halten.
Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann plant die Einsetzung einer Expertenkommission zur grundlegenden Neuordnung der Pflege in Deutschland, wie er der FAZ mitteilte. Die Kommission soll, besetzt mit unabhängigen Fachleuten, das Pflegesystem analysieren und Reformvorschläge erarbeiten. Linnemann lehnt dabei einen Finanzausgleich zwischen privater und gesetzlicher Pflegeversicherung ab und warnt vor einem möglichen Kollaps des Systems in den 2030er-Jahren ohne umfassende Reformen, berichtet das Ärzteblatt. Ziel sei es, die Beiträge zur Pflegeversicherung stabil zu halten.
Bundesdatenschutzbeauftragte fordert mehr Transparenz bei ePA-Einführung
Die Bundesdatenschutzbeauftragte fordert mehr Transparenz bei der Einführung der elektronischen Patientenakte zur Stärkung des Vertrauens in digitale Gesundheitsanwendungen.
Die Bundesdatenschutzbeauftragte fordert mehr Transparenz bei der Einführung der elektronischen Patientenakte zur Stärkung des Vertrauens in digitale Gesundheitsanwendungen.
Laut dem neuen BfDI-Datenbarometer fordert die Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider eine verstärkte Aufklärung und Transparenz rund um die elektronische Patientenakte (ePA). Diese Empfehlung soll dazu beitragen, die Akzeptanz der ePA bei den Patienten zu erhöhen. Wie „Ärzte Zeitung“ berichtet, zielt der Vorstoß darauf ab, das Vertrauen in die digitalen Gesundheitsanwendungen zu stärken, indem bessere Informationen bereitgestellt werden. Diese Maßnahmen sind besonders relevant, da die digitale Transformation im Gesundheitswesen fortschreitet und sowohl Patienten als auch Medizinern Vorteile verspricht.
Gesundheitsminister Linnemann plant eine Kommission für umfassende Pflegereformen, um einem drohenden Kollaps des Systems in den 2030er Jahren entgegenzuwirken.
Gesundheitsminister Linnemann plant eine Kommission für umfassende Pflegereformen, um einem drohenden Kollaps des Systems in den 2030er Jahren entgegenzuwirken.
Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann plant die Einsetzung einer Kommission, um tiefgreifende Reformen im Pflegesystem Deutschlands zu erarbeiten, da er die CDU vor großen Herausforderungen sieht. Er warnt davor, dass das aktuelle Pflegesystem ohne grundlegende Änderungen in den Dreißigerjahren kollabieren könnte. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird Prognosen zufolge von sechs auf 7,5 Millionen Menschen im Jahr 2050 steigen, was eine erhebliche finanzielle Belastung darstellt. Diese Reform soll es ermöglichen, etwa zehn Prozent der aktuellen Ausgaben von 75 Milliarden Euro jährlich einzusparen. Linnemann spricht sich gegen einen "Pflege-Soli" für private Pflegeversicherungen aus und versucht, Beiträge stabil zu halten, während er auf die Arbeit der geplanten Pflegekommission setzt, die systematischere Reformen vorbereiten soll. Die Quelle dieser Informationen ist ein Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.).
Experten warnen: Digitalisierung birgt Risiken für Primärversorgung
Digitalisierungsrisiken in der Primärversorgung: Experten fordern Vorsicht bei anstehenden sozialpolitischen Reformen.
Digitalisierungsrisiken in der Primärversorgung: Experten fordern Vorsicht bei anstehenden sozialpolitischen Reformen.
Experten warnen vor den Risiken der Digitalisierung in der Primärversorgung im Rahmen des "Herbst der Reformen" in der Sozialpolitik. Die bevorstehenden Gesetzesänderungen könnten erhebliche Auswirkungen auf die medizinische Grundversorgung haben. Dabei mahnen sie zur Vorsicht, um mögliche negative Konsequenzen frühzeitig abzufedern. (Quelle: Ärztezeitung)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
10.09.2026
AOK fordert Reform der Hybrid-DRGs wegen steigender Kosten
AOK fordert Reform der Hybrid-DRGs: Kosten explodieren und gefährden Einsparziele – Gesetzgeber soll handeln, um wirtschaftliche Vorteile zu sichern.
AOK fordert Reform der Hybrid-DRGs: Kosten explodieren und gefährden Einsparziele – Gesetzgeber soll handeln, um wirtschaftliche Vorteile zu sichern.
Hybrid-DRGs sollen Einsparungen durch die Verlagerung von stationären zu ambulanten Eingriffen ermöglichen. Doch das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) beobachtet einen starken Kostenanstieg, was den ursprünglichen Erwartungen widerspricht. Die AOK fordert nun den Gesetzgeber auf, das System der Hybrid-DRGs zu überarbeiten, um die erhofften wirtschaftlichen Vorteile zu realisieren. Diese Herausforderung könnte weitreichende Konsequenzen für die ambulante Versorgung haben, wenn keine Anpassungen vorgenommen werden. Quelle: Ärztezeitung.
Pflegereform: Solidaritätszuschlag für Privatversicherte geplant?
Pflegereform: Neuer Solidaritätszuschlag für Privatversicherte in Diskussion, um finanzielle Lücken in deutschen Pflegekassen zu schließen.
Pflegereform: Neuer Solidaritätszuschlag für Privatversicherte in Diskussion, um finanzielle Lücken in deutschen Pflegekassen zu schließen.
Die Sozialkassen in Deutschland stehen vor finanziellen Herausforderungen, und eine Reform der Pflegeversicherung wird in Betracht gezogen. Laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) denkt die Bundesregierung über Maßnahmen nach, die auch Privatversicherte betreffen könnten. Insbesondere für gut verdienende Arbeitnehmer, die bisher nur von den erhöhten Verdienstschwellen in der gesetzlichen Versicherung betroffen waren, könnte es ungemütlich werden. Eine neue Idee sieht vor, dass Kunden der privaten Pflegeversicherung einen Solidaritätszuschlag an die beitragsfinanzierten Pflegekassen entrichten. Dieser Schritt würde helfen, die Defizite der Krankenkassen zu bewältigen und stößt auf politisches Interesse. Der Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) arbeitet derzeit an einer Pflegereform. (Quelle: FAZ)
Krankenkassen drohen Milliardenverluste durch Immobilien-Investitionen
Krankenkassen drohen Milliardenverluste durch riskante Immobilien-Investitionen, was Beitragssteigerungen für Versicherte und Gefährdungen der Gesundheitsversorgung nach sich ziehen könnte.
Bereits gemeldet: Dieselbe Nachricht über riskante Immobilieninvestitionen und mögliche Verluste von 1,1 Milliarden Euro wurde bereits gemeldet.
Vorher: „Krankenkassen in Deutschland wegen risikoreicher Investitionen unter Druck“ (09.09.2026)
Krankenkassen drohen Milliardenverluste durch riskante Immobilien-Investitionen, was Beitragssteigerungen für Versicherte und Gefährdungen der Gesundheitsversorgung nach sich ziehen könnte.
Dutzende Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen haben sich auf hochriskante Immobilien-Investitionen eingelassen und stehen nun vor erheblichen Verlusten. Wie die Süddeutsche Zeitung unter Bezug auf eine Antwort der Bundesregierung berichtet, könnte allein der Schaden für 58 gesetzliche Krankenkassen 1,1 Milliarden Euro betragen. Die Enthüllung basiert auf einer Anfrage der Grünen, die der SZ, dem NDR und WDR exklusiv vorlag. Solche finanziellen Risiken könnten laut Experten auch die Beiträge der Versicherten beeinflussen und die Gesundheitsversorgung gefährden.
Pflegebranche fordert dringende Reformen auf Gipfel in Rostock
Auf dem Pflegegipfel in Rostock drängt die Branche auf schnelle Reformen, um den steigenden Bedarf an Pflege bis 2030 zu bewältigen.
Auf dem Pflegegipfel in Rostock drängt die Branche auf schnelle Reformen, um den steigenden Bedarf an Pflege bis 2030 zu bewältigen.
Beim Pflegegipfel in Rostock, der heute begann, wurde deutlich, dass die Branche unter Zeitdruck steht, um Visionen für die zukünftige Pflege zu entwickeln, berichtet NDR.de. Martin Mengel vom Verein zukunftsfeste Pflege betont die Dringlichkeit einer Pflegereform, da die Zahl der Pflegebedürftigen in Mecklenburg-Vorpommern bis 2030 stark ansteigen wird. Er ist mit dem aktuellen Reformentwurf unzufrieden, insbesondere weil die ambulante Pflegeberatung gestrichen werden soll. Branchenvertreter kritisieren übermäßige Bürokratie und fordern mehr Zusammenarbeit und Innovation in der Pflege.
Saar-Ministerpräsidentin Rehlinger will Pflegekosten auf 1.500 Euro deckeln
Saar-Ministerpräsidentin Rehlinger will Eigenanteil für Pflegekosten auf 1.500 Euro monatlich begrenzen, um Pflegebedürftige und Angehörige zu entlasten.
Saar-Ministerpräsidentin Rehlinger will Eigenanteil für Pflegekosten auf 1.500 Euro monatlich begrenzen, um Pflegebedürftige und Angehörige zu entlasten.
Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger setzt sich für eine Begrenzung des Eigenanteils an Pflegeheimkosten ein. Laut einem Bericht der ZEIT schlägt die SPD-Politikerin vor, diese Obergrenze auf 1.500 Euro monatlich festzusetzen, um Pflegebedürftige und deren Angehörige spürbar zu entlasten. Der Verband der Ersatzkassen hatte zuvor berichtet, dass im ersten Jahr im Pflegeheim durchschnittlich 3.364 Euro im Monat an Eigenkosten anfallen. Trotz der Bemühungen um eine Reform warnt der Chef der Techniker Krankenkasse vor möglichen Beitragserhöhungen aufgrund der demografischen Entwicklung.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.