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Finanzen und Versicherung
22.01.2026
Pflegeheim-Kosten in Sachsen steigen: Eigenanteil klettert auf 2.986 Euro
Pflegekosten in Sachsen steigen stark: Eigenanteil jetzt 2.986 Euro. Ministerin Köpping fordert eine Deckelung auf 1.000 Euro zur Entlastung der Pflegebedürftigen.
Pflegekosten in Sachsen steigen stark: Eigenanteil jetzt 2.986 Euro. Ministerin Köpping fordert eine Deckelung auf 1.000 Euro zur Entlastung der Pflegebedürftigen.
Pflegebedürftige in Sachsen müssen seit Anfang 2026 mehr für einen Platz im Pflegeheim zahlen. Laut einer Auswertung des Verbands der Ersatzkassen (vdek) stieg der monatliche Eigenanteil auf 2.986 Euro, ein Anstieg um 266 Euro im Vergleich zum Vorjahr. Die sächsische Sozialministerin Petra Köpping (SPD) forderte eine Deckelung des pflegebedingten Eigenanteils auf 1.000 Euro monatlich. Ebenso drängen Politiker auf eine nachhaltige Reform der Pflegefinanzierung, um Entlastungen für Pflegebedürftige zu schaffen, insbesondere was Investitionskosten betrifft. (Quelle: www.saechsische.de)
Pflegeheimbewohner in Rheinland-Pfalz zahlen 2024 mehr Eigenanteil
Pflegeheimbewohner in Rheinland-Pfalz müssen ab 2024 höhere Eigenanteile von durchschnittlich 3.222 Euro im Monat zahlen, ein Anstieg um 171 Euro.
Pflegeheimbewohner in Rheinland-Pfalz müssen ab 2024 höhere Eigenanteile von durchschnittlich 3.222 Euro im Monat zahlen, ein Anstieg um 171 Euro.
In Rheinland-Pfalz müssen Pflegeheimbewohner künftig höhere Eigenanteile zahlen. Wie aus einer Analyse des Verbandes der Ersatzkassen hervorgeht, liegt der Eigenanteil seit dem 1. Januar bei durchschnittlich 3.222 Euro monatlich im ersten Jahr. Dies entspricht einem Anstieg um 171 Euro im Vergleich zum Vorjahr. Dies ergibt sich daraus, dass die Pflegeversicherung nur einen Teil der Kosten deckt. Laut dpa unterscheiden sich die Kosten regional stark, wobei Bremen am teuersten und Sachsen-Anhalt am günstigsten ist. Entlastungen greifen erst ab dem zweiten Jahr. (Quelle: ww-kurier.de)
Schleswig-Holstein fördert KI-Projekt zur Pflegebedarfsplanung mit 500.000 €
Schleswig-Holstein investiert 500.000 Euro in KI-Projekt zur besseren Pflegeplanung und effizienteren Fachkräftebindung.
Schleswig-Holstein investiert 500.000 Euro in KI-Projekt zur besseren Pflegeplanung und effizienteren Fachkräftebindung.
In Schleswig-Holstein starten Digitalisierungsminister Dirk Schrödter und Sozialministerin Aminata Touré ein Leuchtturmprojekt zur KI-gestützten Bedarfsplanung in der Pflege. Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel erhält dafür Förderbescheide in Höhe von 500.000 Euro. Ziel ist, mithilfe eines digitalen Frühwarnsystems den Pflegebedarf effizienter zu prognostizieren und Fachkräfte gezielter einzusetzen. Das Projekt ist ein Teil des Maßnahmenpakets des Landespflegeausschusses zur Sicherstellung der pflegerischen Versorgung im Land, berichtet www.schleswig-holstein.de.
RSV-Welle droht: Herausforderung für Gesundheitseinrichtungen erwartet
Eine drohende RSV-Welle könnte Gesundheitseinrichtungen herausfordern: Besonders Säuglinge und immungeschwächte Personen sind gefährdet.
Eine drohende RSV-Welle könnte Gesundheitseinrichtungen herausfordern: Besonders Säuglinge und immungeschwächte Personen sind gefährdet.
Das Infektionsgeschehen mit Atemwegserkrankungen in Deutschland wird zurzeit hauptsächlich durch die Grippe-Welle dominiert. Gleichzeitig meldet sich jedoch auch eine mögliche RSV-Welle an, wie die Ärzte Zeitung berichtet. Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ist vor allem für Säuglinge und Menschen mit geschwächtem Immunsystem eine Gefahr. Bereits im Jahr 2022 wurde Nirsevimab zur Prophylaxe gegen das RSV bei Säuglingen zugelassen. Ein Jahr später folgte die Zulassung der RSV-Impfung in der Schwangerschaft. Der Vergleich der Wirksamkeit dieser beiden Prophylaxe-Strategien ist weiterhin ein relevantes Thema in medizinischen Fachkreisen. Laut der Ärzte Zeitung und der aktuellen Berichterstattung könnten steigende RSV-Fälle vor allem medizinisches Personal und Einrichtungen im Gesundheitswesen in den kommenden Wochen und Monaten vor Herausforderungen stellen.
Pflegeskandal in Aachen: Ermittlungen wegen 100 weiterer Todesfälle
Ermittlungen gegen verurteilten Pfleger in Aachen ausgeweitet: Nun Verdacht auf über 100 weitere Todesfälle durch tödliche Injektionen.
Ermittlungen gegen verurteilten Pfleger in Aachen ausgeweitet: Nun Verdacht auf über 100 weitere Todesfälle durch tödliche Injektionen.
Ein bereits wegen zehnfachen Mordes verurteilter Pfleger in Aachen könnte für mehr als 100 weitere Todesfälle verantwortlich sein, wie die Oberstaatsanwältin mitteilte. Der ehemalige Pfleger war im November wegen zehnfachen Mordes und 27-fachen Mordversuchs zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden, nachdem er Patienten auf einer Palliativstation in Würselen bei Aachen tödliche Injektionen verabreicht hatte. Die Betroffenenfälle erstreckten sich ursprünglich über den Zeitraum von Dezember 2023 bis Mai 2024. Nun gehen die Ermittlungen auf mögliche Tötungsdelikte vor dieser Zeit ein, da der Pfleger schon seit 2020 in der Klinik arbeitete. Bereits 27 Exhumierungen wurden durchgeführt, etwa 30 weitere sind noch ausstehend. Laut der Oberstaatsanwältin besteht derzeit ein Anfangsverdacht in über 100 Fällen, der jedoch noch entfallen könnte. (Quelle: FAZ)
Kostenanstieg: Pflegeheimplätze in Hamburg werden teurer
Pflegeheimplätze in Hamburg werden teurer: Bewohner zahlen jetzt 3284 Euro monatlich, 342 Euro mehr als im Vorjahr. Steigerung von fast zwölf Prozent.
Pflegeheimplätze in Hamburg werden teurer: Bewohner zahlen jetzt 3284 Euro monatlich, 342 Euro mehr als im Vorjahr. Steigerung von fast zwölf Prozent.
Die Kosten für einen Platz im Pflegeheim sind in Hamburg erneut gestiegen, berichtet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf eine Analyse des Verbands der Ersatzkassen, zitiert auf der Webseite mopo.de am 22. Januar 2026. Seit Jahresbeginn beträgt der von den Bewohnern selbst zu zahlende Eigenanteil 3284 Euro pro Monat, das sind 105 Euro mehr als im Juli 2025 und 342 Euro mehr als Anfang des Vorjahres. Diese Erhöhung entspricht einer Steigerung von fast zwölf Prozent innerhalb eines Jahres. Weitere Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Investitionen kommen hinzu.
Notvertretungsrecht für Ehegatten auf 6 Monate begrenzt
Ehegatten dürfen in Notsituationen medizinische Entscheidungen für sechs Monate treffen, müssen aber eine ärztliche Bestätigung vorlegen, so die Verbraucherzentrale.
Ehegatten dürfen in Notsituationen medizinische Entscheidungen für sechs Monate treffen, müssen aber eine ärztliche Bestätigung vorlegen, so die Verbraucherzentrale.
Ehegatten haben in Notsituationen im Bereich der Gesundheitssorge ein gegenseitiges Vertretungsrecht, wie die Verbraucherzentrale mitteilt. Dieses Recht ist jedoch auf sechs Monate begrenzt und es gibt bestimmte Ausschlussgründe, etwa bei Trennung oder wenn eine andere Person bevollmächtigt wurde. Das Notvertretungsrecht erlaubt es dem vertretenden Ehegatten, medizinische Entscheidungen zu treffen, Verträge abzuschließen und über freiheitsentziehende Maßnahmen zu entscheiden, sofern diese nicht länger als sechs Wochen dauern. Eine ärztliche Bestätigung ist erforderlich, um das Vertretungsrecht auszuüben. Die Verbraucherzentrale empfiehlt jedoch, weiterhin eine Vorsorgevollmacht zu erstellen, da diese alle Aufgabenbereiche abdeckt und unbegrenzt gültig ist. Unterstützung bei der Erstellung bieten die Verbraucherzentralen über ihren kostenfreien Online-Service „Selbstbestimmt - die Online-Vorsorgedokumente der Verbraucherzentralen“.
Pflegeheimkosten in NRW steigen 2026 auf 3.582 Euro monatlich
Pflegeheime in NRW werden 2026 teurer: Der monatliche Eigenanteil steigt auf 3.582 Euro, was einen Anstieg von 270 Euro im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.
Pflegeheime in NRW werden 2026 teurer: Der monatliche Eigenanteil steigt auf 3.582 Euro, was einen Anstieg von 270 Euro im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.
Der Eigenanteil für Pflegeheimbewohner in Nordrhein-Westfalen ist im Jahr 2026 gestiegen, berichtet die Deutsche Presse-Agentur laut Quelle www.zeit.de. Zum 1. Januar beträgt der monatlich selbst zu zahlende Beitrag 3.582 Euro, was einen Anstieg von 270 Euro im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Das macht NRW zu einem der teuersten Bundesländer, nur Bremen und das Saarland liegen höher. Der Verband der Ersatzkassen fordert die Staaten auf, mehr Kosten wie Investitionen und Ausbildung zu übernehmen. Eine umfassende Reform ist in Planung, um die finanzielle Belastung zu senken.
Pflegekosten um 9 % gestiegen: Reform der Finanzierung geplant
Pflegekosten steigen um 9 %: Bundesregierung plant Reform, um finanzielle Belastung der Bewohner zu senken und regionale Unterschiede zu adressieren.
Pflegekosten steigen um 9 %: Bundesregierung plant Reform, um finanzielle Belastung der Bewohner zu senken und regionale Unterschiede zu adressieren.
Die Kosten für Pflegeheimplätze sind weiterhin gestiegen. Bewohner müssen im ersten Jahr durchschnittlich 3.245 Euro pro Monat selbst tragen, was einer Erhöhung von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Kosten umfassen nicht nur Pflege, sondern auch Unterkunft, Verpflegung und zusätzliche Gebühren. Wie die ZEIT berichtet, sind die Kosten regional unterschiedlich, mit Bremen und dem Saarland an der Spitze. Eine Reform der Pflegefinanzierung durch die Bundesregierung soll die finanzielle Last auf Pflegebedürftige reduzieren.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
21.01.2026
Pflegeeinrichtungen kämpfen mit Fachkräftemangel und Finanzierungsdruck
Pflegeeinrichtungen stehen vor wachsenden Herausforderungen: Fachkräftemangel und Finanzierungsdruck verlangen neue, kooperative Lösungsansätze.
Pflegeeinrichtungen stehen vor wachsenden Herausforderungen: Fachkräftemangel und Finanzierungsdruck verlangen neue, kooperative Lösungsansätze.
Pflegeeinrichtungen sehen sich unabhängig von ihrer Trägerschaft mit vergleichbaren Herausforderungen konfrontiert, darunter Fachkräftemangel und Finanzierungsdruck, berichtet die Plattform "www.altenheim.net". Trotz der Gemeinsamkeit der Probleme fehlt es häufig an kooperativen Lösungsansätzen, da Kooperationen oft in Konkurrenz umschlagen. Professor Matthias Drossel von der Hochschule Hof schlägt eine neutrale Steuerung vor, die Pflege als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge behandelt, um die Koordination zu verbessern.
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