Mit dem Newsfeed von altenpflege.de – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Pflegepolitik und Recht
18.12.2025
Berliner Senat plant flexiblere Regeln für Pflegeeinrichtungen
Der Berliner Senat plant, Pflegeeinrichtungen durch flexiblere Regeln und eine Experimentierklausel mehr Gestaltungsfreiheit und Innovation zu ermöglichen.
Der Berliner Senat plant, Pflegeeinrichtungen durch flexiblere Regeln und eine Experimentierklausel mehr Gestaltungsfreiheit und Innovation zu ermöglichen.
Der Berliner Senat plant eine Novelle des Wohnteilhabegesetzes, um Pflege- und Betreuungseinrichtungen mehr Flexibilität zu geben, berichtet "www.haeusliche-pflege.net". Die Novelle, vorgestellt von Senatorin Dr. Ina Czyborra, führt eine Experimentierklausel ein, die es Anbietern ermöglicht, alternative Konzeptionen zu erproben. Zudem werden bürokratische Verpflichtungen reduziert, um Ressourcen für innovative Projekte zu nutzen. Eine weitere Gesetzesänderung ist für 2026 vorgesehen, die unter breiter Einbeziehung aller Interessengruppen entwickelt werden soll.
Kompromiss im Pflegegesetz: Landesbasisfallwert steigt 2026 um 1,14%
Pflegegesetz-Kompromiss: Der Landesbasisfallwert steigt 2026 um 1,14%, um Klinik-Mindereinnahmen auszugleichen. Entscheidung am Freitag im Bundestag und Bundesrat.
Pflegegesetz-Kompromiss: Der Landesbasisfallwert steigt 2026 um 1,14%, um Klinik-Mindereinnahmen auszugleichen. Entscheidung am Freitag im Bundestag und Bundesrat.
Der Vermittlungsausschuss von Bund und Ländern hat einen Kompromiss zum Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege (BEEP) beschlossen, berichtet www.bibliomed-pflege.de. Die Streichung der Meistbegünstigungsklausel bleibt für 2026 bestehen, allerdings wird der Landesbasisfallwert für 2026 um 1,14 Prozent erhöht, um Mindereinnahmen von Kliniken auszugleichen. Der Bundestag soll am Freitag abstimmen und der Bundesrat am selben Tag entscheiden. Das Bundesgesundheitsministerium hat Zusatzregelungen zugesichert.
"E-Rezept erfolgreich, aber digitale Patientenakte bleibt Herausforderung"
McKinsey lobt das E-Rezept als Erfolg, während die digitale Patientenakte weiter Herausforderungen birgt. Investitionen und Anpassungen bleiben nötig.
McKinsey lobt das E-Rezept als Erfolg, während die digitale Patientenakte weiter Herausforderungen birgt. Investitionen und Anpassungen bleiben nötig.
Die Unternehmensberatung McKinsey hat in einem neuen Report den aktuellen Stand der Digitalisierung im Gesundheitswesen analysiert. Während das E-Rezept bereits als voller Erfolg bewertet wird, hinken die elektronische Patientenakte (ePA) und die digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) in ihrer Umsetzung noch hinterher. Laut McKinsey zeigt der Fortschritt beim E-Rezept, dass Digitalisierung im Gesundheitswesen erfolgreich vorangetrieben werden kann. Die Umstellung auf moderne IT-Systeme ist jedoch komplex und erfordert entsprechende Investitionen und Anpassungen im gesamten Gesundheitssektor. Dies verdeutlicht, dass trotz erster Erfolge in Teilbereichen weiterhin erhebliche Anstrengungen notwendig sind, um das volle Potenzial der Digitalisierung im Gesundheitswesen zu erschließen.
Das Pflegekompetenzgesetz ist beschlossen, sorgt jedoch für gemischte Reaktionen – Zeichen für die Herausforderung, diverse Gesundheitsinteressen zu vereinen.
Das Pflegekompetenzgesetz ist beschlossen, sorgt jedoch für gemischte Reaktionen – Zeichen für die Herausforderung, diverse Gesundheitsinteressen zu vereinen.
Ein Kompromiss im Vermittlungsausschuss hat die Verabschiedung eines "kleinen GKV-Sparpakets" ermöglicht, was auf Erleichterung auf der einen, aber auch auf Kritik auf der anderen Seite stößt, berichtet die "Ärzte Zeitung". Der Weg für das Pflegekompetenzgesetz ist nun frei. Trotz der Einigung bleibt die Reaktion gespalten, was auf die Komplexität und die zahlreichen Interessen im Gesundheitssektor hinweist. Die Fortschritte in der Gesetzgebung könnten das Gesundheitssystem verändern, jedoch gibt es Bedenken bezüglich der Auswirkungen auf die Versorgung und die finanzielle Stabilität der Krankenkassen. Quellen aus Fachgruppen äußerten sowohl Unterstützung als auch Zweifel an der Zukunftssicherheit der getroffenen Maßnahmen.
Bundesrat billigt Pflege-Entbürokratisierung: Keine Kürzungen für Kliniken
Bundesrat billigt Pflege-Entbürokratisierungsgesetz: Kliniken bleiben von Kürzungen verschont, während die Pflege von neuen Regelungen profitiert.
Bundesrat billigt Pflege-Entbürokratisierungsgesetz: Kliniken bleiben von Kürzungen verschont, während die Pflege von neuen Regelungen profitiert.
Die Thüringer Gesundheitsministerin Katharina Schenk erklärte, dass der Bundesrat in Berlin dem „Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege“ zugestimmt habe, nachdem der Vermittlungsausschuss eine Einigung erzielt habe. Der Ausschuss wurde auf Initiative Thüringens angerufen, um die Aussetzung der Meistbegünstigtenklausel, die erhebliche finanzielle Nachteile für Krankenhäuser haben könnte, zu verhindern. Den Kliniken drohe somit keine systematische Kürzung in der Krankenhausfinanzierung, während die Pflege von der neuen Regelung profitieren könne, berichtet www.tmasgff.de.
Umfrage: Großes Interesse an ePA, aber Wissenslücken bleiben bestehen
Großes Interesse an ePA, doch Wissenslücken bremsen - Umfrage zeigt Bedarf an Aufklärung und betont Datenschutz zur Vertrauensstärkung.
Großes Interesse an ePA, doch Wissenslücken bremsen - Umfrage zeigt Bedarf an Aufklärung und betont Datenschutz zur Vertrauensstärkung.
Eine aktuelle Umfrage der Bundesdatenschutzbeauftragten zeigt, dass das Interesse an der elektronischen Patientenakte (ePA) groß ist. Gleichzeitig gibt es jedoch noch viele Wissenslücken in der Bevölkerung. Diese Umfrage unterstreicht die Bedeutung von Datenschutz, um das Vertrauen zu stärken und die Nutzung zu fördern. (Quelle: aerztezeitung.de)
RSV erhöht bei über 45-Jährigen Risiko für Herzprobleme, warnt Studie
RSV erhöht Herzrisiko: Studie zeigt, dass Infektionen bei über 45-Jährigen kardiovaskuläre Komplikationen im ersten Jahr begünstigen können.
RSV erhöht Herzrisiko: Studie zeigt, dass Infektionen bei über 45-Jährigen kardiovaskuläre Komplikationen im ersten Jahr begünstigen können.
In einer dänischen Kohortenstudie wurde festgestellt, dass Erwachsene ab 45 Jahren, die von einer RSV-Infektion betroffen waren, innerhalb des ersten Jahres ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse aufwiesen. RSV ist somit nicht nur ein Atemwegserreger, sondern stellt auch bei älteren Erwachsenen einen erheblichen Risikofaktor für weitere gesundheitliche Komplikationen dar. Quellenangaben deuten darauf hin, dass die Studie ein wichtiges Warnsignal für Mediziner und Betroffene ist, die nach einer RSV-Infektion eine intensivierte kardiovaskuläre Überwachung in Betracht ziehen sollten. Diese Ergebnisse wurden in der Ärzte Zeitung veröffentlicht.
Deutschland hinkt bei Präventionsmaßnahmen im Gesundheitssektor hinterher
Deutschland versagt bei der Prävention: Trotz hoher Ausgaben hinkt es im Gesundheitschutz hinterher, warnt der Public Health Index 2025.
Deutschland versagt bei der Prävention: Trotz hoher Ausgaben hinkt es im Gesundheitschutz hinterher, warnt der Public Health Index 2025.
Deutschland hat im europäischen Vergleich erhebliche Defizite im Bereich Gesundheitsschutz, insbesondere im Hinblick auf die Umsetzung präventiver Maßnahmen zur Krankheitsvermeidung. Der Public Health Index (PHI) 2025, veröffentlicht vom AOK-Bundesverband und dem Deutschen Krebsforschungszentrum, offenbart diese Missstände. Trotz hoher Gesundheitsausgaben bleibt der gesundheitliche Gewinn hinter anderen Ländern zurück. Deutschland schneidet insbesondere in Bereichen wie Alkoholkonsum und Ernährung schlecht ab. AOK-Bundesverbandschefin Dr. Carola Reimann nennt den Befund „höchst unzureichend“ und fordert eine politische Neuorientierung in der Präventionsstrategie. Der PHI betont, dass bestehendes Zögern in der Präventionspolitik Lebensjahre sowie Lebensqualität kosten und die Finanzierung des Gesundheitssystems belasten könnte. Der Bericht rät dringend zur Umsetzung wissenschaftlich empfohlener Maßnahmen, um den steigenden gesundheitlichen Bedarfen der alternden Bevölkerung gerecht zu werden und volkswirtschaftliche Kosten zu senken.
Pflegereform 2026: Verbesserungen bei Pflegegeld und Beratungsbesuchen
Pflegereform 2026: Verbesserungen bei Pflegegeld und Beratungsbesuchen geplant, um die Rahmenbedingungen für Pflegekräfte zu optimieren und Versorgungssicherheit zu stärken.
Pflegereform 2026: Verbesserungen bei Pflegegeld und Beratungsbesuchen geplant, um die Rahmenbedingungen für Pflegekräfte zu optimieren und Versorgungssicherheit zu stärken.
Ab 2026 wird es in der Pflege einige Veränderungen geben, berichtet CHIP. Ein neues Gesetz, das möglicherweise im Bundesrat verabschiedet wird, plant Änderungen bei Beratungsbesuchen, Pflegebegutachtung und -geld sowie Abrechnungsfristen. Pflegegeld soll bei Krankenhaus- oder Reha-Aufenthalten bis zu acht Wochen gezahlt werden. Zudem werden Pflege-Apps zugänglicher, und die Mittel dafür erhöht. Diese Reformen zielen darauf ab, die Rahmenbedingungen für Pflegekräfte zu verbessern und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Dennoch bestehen noch Streitpunkte, die eine Verzögerung des Inkrafttretens verursachen könnten.
Der Deutsche Pflegerat kritisierte den aktuellen Entwurf zur Notfallreform heftig, da er die pflegefachlichen Kompetenzen unberücksichtigt lasse und somit die Versorgungsqualität gefährde. Christine Vogler, Präsidentin des Pflegerats, äußerte, dass die Reform unvollständig sei, solange pflegerische Expertise nicht gesetzlich verankert wird. Ohne Einbindung von Pflegefachpersonen drohten Fehlsteuerungen und zusätzliche Belastungen. Der Rat fordert gesetzliche Anerkennung der Pflegekräfte als eigenständige Akteure in der Notfallversorgung (Quelle: www.bibliomed-pflege.de).
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.